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Das neue Kletterzentrum an der Sill wird zum neuen Hotspot der Kletterszene.
Das neue Kletterzentrum an der Sill wird zum neuen Hotspot der Kletterszene.

WUB-Areal: Die sportliche Oase an der Sill

Wozu benötigt es ein neues Kletterzentrum in der Landeshauptstadt?

Mit dem neuen Kletterzentrum, der Leichtathletikhalle und dem Skate- und BMX-Paradies in den WUB-Hallen wächst die bisher gute Sportinfrastruktur deutlich. Zukünftig steht nationalen und internationalen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Jugend- und Junioren-Kletter-WM im kommenden Jahr und der Kletter-WM 2018, eine hochmoderne Anlage zur Verfügung. In erster Linie sollen die WUB-Hallen aber Innsbrucks und Tirols Bevölkerung offenstehen.

Bleibt die Kletterhalle beim Tivoli bestehen?

Die Innsbrucker Kletterszene übersiedelt vom bestehenden Kletterzentrum im Tivoli an den neuen Standort an der Sill. Die Kletterhalle im Tivoli wird zukünftig für andere Zwecke genutzt.

Was kostet das neue Zentrum in der Matthias-Schmid-Straße?

Die veranschlagten Projektkosten belaufen sich auf rund zwölf Millionen Euro. Diese werden von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol und dem Bund gemeinsam getragen.

Für wen wird die neue Kletterhalle gebaut?

Das Kletterzentrum ist sowohl für Spitzen- als auch für BreitensportlerInnen. Natürlich werden zu bestimmten Zeiten einzelne Routen für Kadertraining und Ähnliches gesperrt sein. Das Platzangebot ist aber so weitläufig, dass kaum jemand eingeschränkt wird.

„Das WUB-Areal präsentiert sich nach der Neugestaltung als weiteres Juwel der Innsbrucker Sportinfrastruktur. Ich möchte mich herzlich bei allen Personen bedanken, die an der Umsetzung des Gesamtprojekts beteiligt waren und sind.“

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann

Welche Maßnahmen werden gesetzt, um das neue Gebäude zu einem Mehrwert für die Allgemeinheit zu machen?

Das Kletterzentrum wurde den neuesten klettertechnischen Richtlinien entsprechend ausgestaltet (Fallschutzboden, Sicherheits-, Lufträume etc.). Das derzeitige „Gedränge“ im Kletterzentrum Tivoli ist zukünftig auszuschließen. Eine annähernde Vervierfachung der Kletterflächen erlaubt es, dass die verschiedenen Nutzergruppen optimal neben- und miteinander klettern können.

Bis wann kann mit der Fertigstellung gerechnet werden?

Die Bauarbeiten am WUB-Areal werden früher fertiggestellt sein als geplant. Die Skate- und BMX-Halle war während der gesamten Bauzeit in Betrieb, mittlerweile konnte schon das Leichtathletikzentrum im vergangenen November seiner Bestimmung übergeben werden. Im Frühjahr 2017 wird auch das Kletterzentrum für die SportlerInnen zur Verfügung stehen.

Ein Trainingszentrum für LeichtathletInnen ist ebenso am WUB-Areal beheimatet. Ist der Bedarf dafür gegeben?

Tirol, insbesondere Innsbruck, kann mit durchaus bemerkenswerten Erfolgen bei internationalen Leichtathletikbewerben aufwarten. Die Stadt Innsbruck – gemeinsam mit dem Land Tirol – hat deshalb vorerst provisorische Trainingsmöglichkeiten am WUB-Gelände eingerichtet. Dort bieten sich nun wieder adäquate Trainings- und Wettkampfbedingungen. Auch die Umkleide- und Sanitäreinrichtungen werden bis zum Frühjahr 2017 fertiggestellt. 

Eine der drei WUB-Hallen wird als Funsporthalle zum Skaten und BMX-Fahren verwendet. Wie gut wird dieses Angebot angenommen?

Die Halle wurde 2011 eröffnet. Pro Jahr verzeichnen wir durchschnittlich 35.000 Zutritte – jährlich steigt die Frequenz. 

Welche weiteren sportlichen Großprojekte stehen zukünftig an? 

Das gerade in Planung befindliche Bundesleistungszentrum für Football und Cheerleading ist nur eines der vielen Beispiele dafür. Ein anderes Projekt ist die facettenreiche Sportinfrastruktur, die am ehemaligen Campagnereiter-Areal entsteht. Am Paschbergweg entsteht ein neues, modernes Tenniszentrum mit Freiplätzen und Tennishallen. Am Fennerareal/Kaiserjägerstraße wird der Sportplatz als neuer Kunstrasenplatz, mit Tribüne und zeitgemäßen Räumlichkeiten, errichtet.