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Jetzt schlägt‘s 13: Aktionswochen der Innsbrucker Büchereien

Bunter Veranstaltungsreigen in allen Stadtteilen

Auf Initiative der Innsbrucker Stadtbücherei machen 13 Innsbrucker Bibliotheken für zwei Wochen mit verschiedenen Veranstaltungen auf sich aufmerksam. Dabei folgt alles dem Motto „die Innsbrucker Büchereien kennenlernen und entdecken“. Von 29. Februar bis 11. März 2016 gibt es damit bereits zum elften Mal die Gelegenheit die Innsbrucker Büchereien als attraktive Kultur-, Freizeit- und Bildungsinstitutionen für alle Generationen zu erleben.

„Die Innsbrucker Stadtbücherei ist ein Erfolgsprojekt. Aktionen wie die Ausweitung der Öffnungszeiten mit der Samstagöffnung werden gut angenommen. Spielenachmittage, Lesungen ergänzen das Angebot. Mit der flächendeckenden Aktionswochen, werden auch die Bibliotheken in den Stadtteilen wieder vor den Vorhang geholt und können sich gezielt mit Veranstaltungen präsentieren“, betont Innsbrucks Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Wir wissen, wie wichtig Büchereien sind. Sie übernehmen die Funktion eines Treffpunktes für alle Generationen und bieten die Möglichkeit, niederschwellig Wissen und Literatur zu konsumieren“, betont Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr den Wert der Einrichtungen.

„Seit dem vergangenen Jahr sind die Büchereien der Landeshauptstadt vernetzt. Im Rahmen von INNSBOOK können KundInnen der Bibliotheken mit einem Leseausweis in zehn verschiedenen Büchereien Medien ausleihen. Damit existiert auch außerhalb der Aktionswochen ein lebendiger Austausch“, betont die Leiterin der Innsbrucker Stadtbücherei Kathrin Mader-Walch.

Jetzt schlägt‘s 13“

Der Bogen der Veranstaltungen reicht von aktuellen regionalen Krimis über einen multikulturellen Literaturabend bis hin zu einer frauenbewegten Lesung und einem Vortrag über Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Für Kinder gibt es Zaubershows, Kindertheater sowie ein Märchen mit Alter Musik. Insgesamt stehen 13 Veranstaltungen auf dem Programm. Detailinfos finden sich auf https://stadtbuecherei.innsbruck.gv.at

Innsbrucker Stadtbücherei und die Stadtteilbibliotheken

In der Innsbrucker Stadtbücherei arbeiten derzeit 12 MitarbeiterInnen an insgesamt 39 Öffnungsstunden.

Die Geschichte der Innsbrucker Stadtbücherei geht bis ins Jahr 1941 zurück. 1945 wurde sie vorübergehend für ein Jahr geschlossen und 1946 am Standort Burggraben 3 wieder eröffnet. Seit 01. Oktober 1999 hat die Innsbrucker Stadtbücherei ihre Heimat im Innenhof Colingasse 5a. Das Angebot wurde mit der damaligen Übersiedlung verdoppelt. Begonnen wurde am neuen Standort mit einem Medienbestand von 35.000 Stück. Bereits nach fünf Jahren in der Colingasse konnte die BesucherInnenzahlen um 100 Prozent gesteigert werden. Heute finden sich im Lesetempel rund 45.000 Medien von Büchern über CD-Roms bis zu Ebooks. Seit März 2015 ist die städtische Bibliothek auch samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr  geöffnet. Im vergangenen Jahr wurden 332.556 Medienentlehnungen verbucht und 103.467 BesucherInnen gezählt. Das jährliche Ankaufsbudget für Medien für die Innsbrucker Stadtbücherei liegt bei 90.000 Euro.

Vor knapp einem Monat stellte der Innsbrucker Gemeinderat (Sitzung vom 27. Jänner 2016) die Weichen für die Übersiedlung der Bibliothek in das Pema II Gebäude in der Amraserstraße bis zum Jahr 2018.

Die Stadtteilbüchereien werden mit einer jährlichen Subvention in der Höhe von 88.000 Euro ausgestattet. Dieser Betrag fließt in den Ankauf von aktuellen Medien, die Durchführung von Veranstaltungen und den laufenden Büchereibetrieb. Insgesamt verfügen die Innsbrucker Büchereien über 175.000 Medien und verzeichnen rund 770.000 Entlehnungen pro Jahr. In den Stadtteilbüchereien sind insgesamt 75 ehrenamtliche MitarbeiterInnen tätig. (KR)

Gemeinsam mit den VertreterInnen der Stadtteilbibliotheken sowie Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr (3. Reihe v.u., 1.v.l.) und Katrin Mader-Walch (Leiterin Stadtbibliothek, 2. Reihe v.u., 1.v.l.) präsentierte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vorne M.) heute das Programm der diesjährigen Aktionswochen.
Gemeinsam mit den VertreterInnen der Stadtteilbibliotheken sowie Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr (3. Reihe v.u., 1.v.l.) und Katrin Mader-Walch (Leiterin Stadtbibliothek, 2. Reihe v.u., 1.v.l.) präsentierte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (vorne M.) heute das Programm der diesjährigen Aktionswochen.