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Einsatzbereit an den Feiertagen

Weihnachten und Silvester bedeuten für viele Freizeit und Ruhe – doch damit die besinnlichen Tage genossen werden können, arbeiten andere wiederum eifrig. Auch im Stadtmagistrat sind zahlreiche fleißige Hände für die InnsbruckerInnen im Dienst.

Die Adventzeit – insbesondere die Feiertage – verlaufen im Idealfall stressfrei und ruhig, im Kreis von Familie, Verwandten und FreundInnen. Für einige Berufsgruppen sind diese Tage aber nicht arbeitsfrei. Auch der Betrieb im Stadtmagistrat bleibt am Laufen. Beispielsweise müssen je nach Wetter die MitarbeiterInnen der Ämter für Straßenbetrieb, Grünanlagen sowie Land- und Forstwirtschaft einsatzbereit sein. Bei ersterem Amt stehen für die Abendstunden bzw. Wochenenden und Feiertage rund 20 Mitarbeiter auf Abruf, vornehmlich für den Winterdienst. Weitere 15 Mitarbeiter sind in der Silvesternacht für die intensive Reinigung nach den Feierlichkeiten eingeteilt, damit das neue Jahr mit sauberen Straßen beginnt. Knapp vierzig Fahrzeuge stehen bei starkem Schneefall – unabhängig von den Feiertagen – für den Winterdienst zur Verfügung. Im Grünanlagenamt arbeiten an Weihnachten und Silvester zwölf Personen. Für die Müllentsorgung sind zusätzlich über Weihnachten sechs MitarbeiterInnen des Grünanlagenamts sowie am Neujahrstag bis zu zwölf im Einsatz. Beim Forstamt steht jeweils ein Mitarbeiter in Bereitschaft, der sich im Bedarfsfall um die Forstwege kümmert.

Tiere besonders schützen

Hochbetrieb herrscht auch beim Amt für Gesundheit, Markt und Veterinärwesen: Viel unterwegs sind ein/e AmtsärztIn und ein/e DesinfektorIn. Von 08:00 bis 24:00 Uhr sind sie unter anderem für sanitätspolizeiliche Totenbeschauen erreichbar. Im Referat Veterinärwesen sind für die Wasenmeister die Weihnachtsfeiertage und Silvester/Neujahr Arbeitstage wie jeder andere. Denn die 24-Stunden-Rufbereitschaft ist während des gesamten Jahres aufrecht. Besonders herrenlose Tiere werden rund um Silvester oft aufgegriffen. Sie schrecken zum Teil von Silvesterknallern auf. Deswegen sind die InnsbruckerInnen aufgerufen, Rücksicht auf die Vierbeiner zu nehmen und sie gut zu schützen. Die Daten amtlich registrierter Hunde und Katzen müssen von den BesitzerInnen unbedingt aktuell gehalten werden, damit der Wasenmeister Frauchen und Herrchen schnell kontaktieren kann. Generell raten ExpertInnen ab, Pyrotechnik im privaten Umfeld abzufeuern.

Brandschutz beachten

Für die Sicherheit der InnsbruckerInnen und Gäste der Landeshauptstadt stehen bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck am 24., 25. und 26. Dezember jeweils 22 MitarbeiterInnen und ein/e OffizierIn im Branddienst. Zu Silvester kommen nochmal sechs MitarbeiterInnen dazu. Die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) ist mit fünf (Weihnachten) bzw. elf Personen (Silvester) im Feiertagsdienst. Für die Sicherheit in den eigenen vier Wänden kann jede/r Einzelne selbst Vorkehrungen treffen: Ein besonderes Risiko in der stillen Zeit entsteht durch Kerzen an Adventkränzen und Christbäumen sowie Feuerwerkskörper. Für Letztere gibt es eine klare gesetzliche Regelung bei der Verwendung (siehe Infobox). Die ExpertInnen der Feuerwehr kennen die Risiken – so appellieren sie an Erwachsene, Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen zu lassen. Bereits wenige Tage nach Heiligabend wird das Geäst der Bäume sehr trocken. Grundsätzlich empfiehlt die Berufsfeuerwehr die Verwendung elektrischer Kerzen. Sollte trotz aller  Vorsichtsmaßnahmen dennoch ein Brand ausbrechen, rät die Feuerwehr, Löschmittel, wie Wasser oder Feuerlöscher, griffbereit zu haben, Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Notruf 122 zu wählen. SAKU