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Vergleich ermöglicht Baustart in der Amraser Straße

Verbleibender Mieter erhält Abschlagszahlung

Leistbarer Wohnraum ist ein Thema, das der Innsbrucker Stadtregierung ein besonderes Anliegen ist. Gemeinsam mit der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) wurden und werden laufend Projekte umgesetzt. Ein weiteres befindet sich in der Amraser Straße 26/28. Nach einem Vergleich mit dem Mieter eines dort untergebrachten Geschäftslokals kann der Baustart für eine neue Wohnanlage nun für kommenden Herbst geplant werden.

„Bereits vor einiger Zeit brachte der Architekturwettbewerb ein vielversprechendes Ergebnis: 44 Wohnungen sollen im neuen Gebäude errichtet werden“, erklärt Bürgermeister Georg Willi: „Wichtig war uns, dass sich das Objekt gut in seine Umgebung einfügt – das ist dem Architekturbüro ,Scharmer-Wurnig‘ bestens gelungen.“

IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler fügt hinzu: „Eine detaillierte Bestandsanalyse hat ergeben, dass sich eine Sanierung des Gebäudes sowohl aus technischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht rentieren würde. Deshalb wurde der Fokus auf einen Neubau gelegt.“

Positive Absiedelungsverhandlungen

Bis Ende Juni 2019 werden alle bisherigen MieterInnen ausziehen. Bis Ende Oktober räumt auch die bisher dort angesiedelte Eisdiele ihr Lokal. „Wir sind froh, dass wir schlussendlich mit allen Mieterinnen und Mietern zufriedenstellende Lösungen finden konnten. Auch mit jenem Unternehmer, der ursprünglich sein Geschäft nicht verlassen wollte, haben wir uns nun geeinigt. Es freut mich, dass trotz langer Verhandlungen nun ein Ergebnis erzielt werden konnte, und damit die Errichtung von 44 geförderten Wohnungen nun endlich möglich ist“, erklärt Geschäftsführer Danler. Der Baustart ist für kommenden Herbst geplant.

Betreute Wohneinheiten

20 der 44 neuen Wohnungen werden als betreute 2-Zimmerwohnungen errichtet. Die restlichen werden als familiengerechte 2- bis 3-Zimmerwohungen mit entsprechenden Balkonen bzw. Loggien geplant. Auch ein Gemeinschaftsraum im neunten Obergeschoß, der als Treff- und Kommunikationsraum für die Hausgemeinschaft vorgesehen ist, wird errichtet. „Eine Besonderheit dazu ist die anschließende Terrasse, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern bepflanzt werden kann“, erläutert Danler.

Im Erdgeschoß ist neben einem Büro für das betreute Wohnen auch ein Aufenthaltsbereich und ein Café situiert. Unter dem Gebäude befindet sich eine Tiefgarage.

Die prognostizierten Gesamtkosten für das Projekt werden auf rund 6,1 Millionen Euro geschätzt, das Bauvorhaben wird in Kürze ausgeschrieben. (DH)