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Gemeinsam mit Natalie Pedevilla (Referatsleitung Bildende Kunst und Kulturprojekte, r.) eröffnete Susanne Kircher-Liner gestern ihre Ausstellung in der Innsbrucker Andechsgalerie.
Gemeinsam mit Natalie Pedevilla (Referatsleitung Bildende Kunst und Kulturprojekte, r.) eröffnete Susanne Kircher-Liner gestern ihre Ausstellung in der Innsbrucker Andechsgalerie.

Ein Spiel von Sichtbarem und Belanglosigkeiten

Neue Ausstellung in der Galerie im Andechshof eröffnet

Bei der gestrigen Vernissage begrüßte die Künstlerin Susanne Kircher-Liner bei ihrer ersten Einzelausstellung in Innsbruck zahlreiche Gäste. Unter dem Titel „Filamente“ ist diese in der Galerie im Andechshof zu sehen. Die Ausstellung zeigt großformatige Arbeiten in expressivem Duktus, kombiniert mit altmeisterlicher Malweise. Susanne Kircher-Liner spielt darin mit den Gegensätzen der gewichtigen Präsenz des Sichtbaren und einer übergeordneten Belanglosigkeit.

Die Ausstellung ist von 21. Mai bis 21. Juni 2015, Mittwoch bis Freitag 15:00 bis 19:00 Uhr, Samstag und Sonntag 15:00 bis 18:00 Uhr, geöffnet. Am 24. Mai bzw. 04. Juni ist sie geschlossen.

Das Werk von Susanne Kircher-Liner

Susanne Kircher-Liner wurde 1976 in Schwaz geboren und studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2005 führt sie Gruppen- und Einzelausstellungen in Tirol durch. In der Andechsgalerie zeigt die Künstlerin ihre erste Einzelausstellung in Innsbruck. Details: www.kircher-liner.at

Schon immer faszinierten sie Interferenzfarben – also nicht greifbare Illusionen auf der Oberfläche einer Blase und der Raum dahinter – wie Galaxien im Universum, die in Filamenten und weiter zu Wänden angeordnet riesige Leerräume umgeben. Diese fadenförmigen Verbindungen beinhalten Millionen von verdichteten Galaxien, in einer sind wir beheimatet. Konstruktion, Reflektion und Interferenz sind von kurzer Existenz in einer kaum beschreibbaren Schönheit vor der leeren Weite. Eine Leere, die durch Illusion wahrnehmbar und im Aneinanderfügen von Vielem zur faszinierenden Naturkonstruktion wird. Vergehen, Neuordnung und Anpassung sind die Mechanismen dieses Bauplanes im Kleinen, wie im unbegreiflich Großen. Aus diesen Gedanken entstand großformatige Malerei in Mischtechnik (Öl und Acryl auf Leinwand). (AA)