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Gemeinsam mit Natalie Pedevilla (Referatsleitung Bildende Kunst und Kulturprojekte, r.) eröffnete Minu Ghedina gestern ihre Ausstellung in der Andechsgalerie.
Gemeinsam mit Natalie Pedevilla (Referatsleitung Bildende Kunst und Kulturprojekte, r.) eröffnete Minu Ghedina gestern ihre Ausstellung in der Andechsgalerie.

In der Andechsgalerie fliegen die Schmetterlinge

Unter dem Motto „Verluste“ steht die Ausstellung der Künstlerin Minu Ghedina in der Innsbrucker Andechsgalerie. Bei der gestrigen Vernissage präsentierte sie ihre Werke, in denen sie den Schmetterling in den Fokus stellt.

„In meiner Arbeit ,Verluste‘ baue ich einen Raum, in dem ich versuche, mit verschiedenen Arbeiten einem Gefühl, einem Bild in mir, einer Aussage näherzukommen“, erklärt die in Innsbruck lebende Künstlerin. Ghedina konzentriert sich in ihrer Arbeit auf den Schmetterling, da dieses Tier den Menschen seit jeher fasziniere. Der Schmetterling dient Ghedina als Sinnbild der Unsterblichkeit und der Transformation der Seele.

Kitschig missbraucht

Minu Ghedina möchte mit ihrer Ausstellung darauf aufmerksam machen, dass der Schmetterling in der heutigen Zeit vermehrt für unterschiedlich kitschige Dekovariationen missbraucht wird. So verliere er, laut der Künstlerin, seine wahre Identität und Bedeutung.

In der Ausstellung, in der eine Installation aus Objekten, Skulpturen und Bildern zu sehen ist, herrschen die Farben Schwarz, Rot und Weiß vor. Die Künstlerin verzichtet absichtlich auf weitere Farben und arbeitet mit Stoffen wie Seidenpapier, Beton und Wolle. Die Werke sind von 02. April bis 03. Mai 2015 in der Galerie im Andechshof (Innrain 1) zu sehen. Diese ist jeweils Montag bis Freitag von 15:00 bis 19:00 Uhr und samstags und sonntags von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. (DH)