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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer mit dem eisernen Jubiläumspaar Ingeborg und Walter Martiner in deren Wohnzimmer, wo sie die vielen Mitbringsel der zahlreichen Reisen rund um die Welt bestaunen konnte.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer mit dem eisernen Jubiläumspaar Ingeborg und Walter Martiner in deren Wohnzimmer, wo sie die vielen Mitbringsel der zahlreichen Reisen rund um die Welt bestaunen konnte.

Das eiserne Weltenbummler-Paar

Schon beim Betreten des Hauses von Ingeborg und Walter Martiner fielen Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die exotischen Masken und Dekorationen auf: „Da müssen Sie mir noch erzählen, woher das alles kommt“, meinte die Bürgermeisterin beeindruckt. Mitgebracht haben die beiden ihre Sammlung von ihren zahlreichen Reisen rund um den Globus. Das Paar, das sein 65-jähriges Hochzeitsjubiläum feierte, hatte aber nicht immer die Zeit und die finanziellen Mittel für Reisen.

Der Goldene-Dachl-Kuss

Kennengelernt haben sich Ingeborg und Walter, die beide in Innsbruck aufwuchsen, nach dem Krieg 1946 im Zuge einer Wanderung der Innsbrucker Jugendgruppen. Während des traditionellen Maisingens kam es zum ersten Kuss unterm Goldenen Dachl, wo sie sich am 02. Februar 1950 im Trauungssaal das Ja-Wort gaben. Ihre erste gemeinsame Reise, die Hochzeitsreise, ging mit dem Zug zum Skifahren auf den Sattelberg bei Gries am Brenner.

Rezept für 65 Jahre zufriedenes Eheleben

Sehr arbeitsintensiv sei ihr Arbeitsleben gewesen, aber Zeit füreinander haben sie sich immer genommen. „Steter Fleiß und Zielstrebigkeit brachte den Erfolg im Beruf, Sparsamkeit und Rücksichtnahme auf den Partner Glück, Freude und Zufriedenheit“, ist Walter Martiner überzeugt. Auch als ihr Sohn Gerhard auf die Welt kam, unternahmen die Martiners viele Ausflüge auf die Berge rund um Innsbruck.

Walter Martiner hat wahrlich einen grünen Daumen: Stolz präsentiert er Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer die einjährigen Pflanzen aus eigener Züchtung.
Walter Martiner hat wahrlich einen grünen Daumen: Stolz präsentiert er Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer die einjährigen Pflanzen aus eigener Züchtung.

Im Ruhestand die Welt entdecken

Kaum waren Ingeborg und Walter im Ruhestand, ließen sie ihrem Fernweh freien Lauf und bereisten alle sieben Kontinente. „Wissen´s Frau Bürgermeisterin, auf der ganzen Welt sind wir gewesen, aber nach Innsbruck sind wir immer gerne zurück gekommen“, erzählte Ingeborg Martiner begeistert, „denn so schön ist´s nirgends auf der Welt“.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer überbrachte anlässlich des Jubiläumsfestes die besten Glückwünsche der Stadt Innsbruck, einen bunten Blumenstrauß aus der Stadtgärtnerei und einen guten Tropfen Wein. „In zweieinhalb Jahren sehen wir uns dann wieder zu ihrem Steinernen Hochzeitsjubiläum“, versprach Oppitz-Plörer beim Abschied. (VL)