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Die Trommelgruppe „BatukaVI“ aus Grenoble spielte Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (M.) ein Ständchen.
Die Trommelgruppe „BatukaVI“ aus Grenoble spielte Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (M.) ein Ständchen.

Innsbrucks Städtepartnerschaften florieren

Reger Austausch mit den Partnerstädten Tbilisi, Grenoble und Krakau

Eine Städtepartnerschaft dient dem kulturellen und wirtschaftlichen Austausch und gegenseitiger Unterstützung. Gleich mit sieben Partnerstädten in den USA und Europa schloss die Tiroler Landeshauptstadt in den vergangenen Jahrzehnten eine solche Verbindung.

Vor allem die letzten Wochen standen in Innsbruckganz im Zeichen dieser Zusammenarbeit: Gleich drei Besuche aus den Ländern der Partnerstädte Tbilisi (Georgien), Grenoble (Frankreich) und Krakau (Polen) wurden empfangen.

 

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2 v.l.) empfing eine Gruppe georgischer Studierender aus der Partnerstadt Tbilisi.
Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2 v.l.) empfing eine Gruppe georgischer Studierender aus der Partnerstadt Tbilisi.

Georgische Studierende auf Sprachaustausch

Die Städtepartnerschaft mit der georgischen Stadt Tbilisi besteht bereits seit 1982. Einer der Kernpunkte der Partnerschaft ist die Teilnahme georgischer StudentInnen an Deutsch-Intensivkursen, die am internationalen Sprachzentrum (isi) der Universität Innsbruck angeboten werden.

Auch dieses Jahr wurde eine Gruppe Studierender von Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer empfangen. „Der Erfolg des Sprachaustausches zeigt sich am 25-jährigen Bestehen. Durch Projekte wie dieses entstehen aus Partnerschaften echte Freundschaften und zwar nicht nur zwischen den Städten, sondern auch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern. Umso mehr freut es mich daher, dass die Studierenden aus Tbilisi in Innsbruck nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern können, sondern auch Land und Leute etwas besser kennen lernen“, betonte Oppitz-Plörer beim Besuch und verwies damit auf die Unternehmungen außerhalb des Sprachkurses, wie zum Beispiel eine Wanderung auf die Umbrüggler Alm.

Musikalischer Besuch aus Grenoble

Als am zweitlängsten bestehende Städtepartnerschaft nimmt die Beziehung zu Grenoble, der Hauptstadt des französischen Départements Isère und der Dauphiné, eine besondere Stellung ein. Diesen Sommer stand die über 50-jährige Freundschaft ganz im Zeichen des Rhythmus: „BatukaVI“, eine Grenobler Trommlergruppe bestehend aus rund 60 Kindern und Jugendlichen zwischen vier und 18 Jahren, machte im Rahmen ihrer Europatour Halt in Innsbruck. Neben einem Auftritt beim Public-Viewing des Fußball-WM Finales stand auch ein Treffen mit dem Innsbrucker Trommelverein „Free Beat Company“ auf dem Programm. Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer erhielt beim Besuch der jungen MusikerInnen eine musikalische Kostprobe und erklärte: „Musik verbindet. Erfolgreiche Städtepartnerschaften sind, wie dieser Besuch zeigt, ein Motor für kulturellen Austausch. Gerade im Kulturbereich ist das bereichernd für die Vielfalt der heimischen Szene.“

Die polnische Botschafterin Jolanta Róża Kozłowska (M.), besuchte in Begleitung von Generalkonsul Bartłomiej Rosik (2 v.l.) und Dipl. Ing. Eugen Sprenger (l.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (r.) im Rathaus.
Die polnische Botschafterin Jolanta Róża Kozłowska (M.), besuchte in Begleitung von Generalkonsul Bartłomiej Rosik (2 v.l.) und Dipl. Ing. Eugen Sprenger (l.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (r.) im Rathaus.

Gespräch mit der polnischen Botschafterin

Das Thema Städtepartnerschaft wurde auch beim Besuch der polnischen Botschafterin Jolanta Róża Kozłowska bei Vizebürgermeister Franz X. Gruber zur Sprache gebracht. Anlässlich des bald 20-jährigen Jubiläums der Verbindung zwischen Innsbruck und der Partnerstadt Krakau, der „heimlichen Hauptstadt Polens“, tauschten sich der Vizebürgermeister und die Botschafterin rege über die lebendige Partnerschaft aus. Angesprochen wurde unter anderem der Jugendaustausch in Kooperation mit der Villa Blanka und die enge Zusammenarbeit rund um das Thema Pflege.

Auch die kulturelle Vielfalt, die beide Städte ausmacht, war ein Gesprächsthema. „Städtepartnerschaften sind eine Bereicherung. Sowohl auf der Ebene der politischen Zusammenarbeit als auch im kulturellen Austausch profitieren und lernen die Städte voneinander. Es freut mich, dass aus der Freundschaft mit unserer Partnerstadt Krakau so viele interessante Projekte entstehen konnten“, zeigte sich Vizebürgermeister Franz X. Gruber im Gespräch mit der polnischen Botschafterin zufrieden mit der Partnerschaft.