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Bei der Präsentation des Vereins „freipflanzen“ (v. l.): Markus Pinter (Grünanlagen – Planung und Bau), Gemeinderätin Janine Bex, Martin Franzmair (IIG Innsbrucker Immobilien Gesellschaft), Eva Maria Wimmer (Verein „freipflanzen“), Stadträtin Uschi Schwarzl, Melanie Zipin (Verein „freipflanzen“), Bürgermeister Georg Willi, Gemeinderat Gerhard Fritz und Amtsvorstand Thomas Klingler (Grünanlagen).
Bei der Präsentation des Vereins „freipflanzen“ (v. l.): Markus Pinter (Grünanlagen – Planung und Bau), Gemeinderätin Janine Bex, Martin Franzmair (IIG Innsbrucker Immobilien Gesellschaft), Eva Maria Wimmer (Verein „freipflanzen“), Stadträtin Uschi Schwarzl, Melanie Zipin (Verein „freipflanzen“), Bürgermeister Georg Willi, Gemeinderat Gerhard Fritz und Amtsvorstand Thomas Klingler (Grünanlagen).

Verein „freipflanzen“: Gärtnern als Gemeinschaftsprojekt

Der Verein freipflanzen präsentierte im Rathaus sein Projekt – über 300 InnsbruckerInnen garteln schon gemeinsam

Vor Kurzem drehte sich im Rathaus alles um die Themen Nutzgärten, Nachhaltigkeit, Bewusstseinsbildung und lokale Selbstversorgung: Die Koordinatorinnen des Vereins „freipflanzen“ waren zu Besuch im Rathaus und präsentierten Bürgermeister Georg Willi, Umweltstadträtin Uschi Schwarzl und weiteren VertreterInnen der Stadt Innsbruck ihr Konzept.

Sozialer Austausch und lokale Selbsterhaltung

Seit 2013 setzt sich der Verein freipflanzen für die Errichtung von Nutzgärten und lokale Selbstversorgung in Innsbruck ein. Der erste Gemeinschaftsgarten „innsGart’l“ des Vereins ist im Stadtteil Reichenau entstanden. Ein zweiter Gemeinschaftsgarten folgte 2017 am Paschbergweg. Mit einer Fläche von knapp einem Hektar für beide Gärten stellt der Verein freipflanzen einen der größten urbanen Gemeinschaftsprojekte dieser Art in Österreich dar. Den Vereinsmitgliedern wird die Möglichkeit geboten gemeinschaftlich oder auf privaten Parzellen Gemüse anzubauen und sich mit den anderen GärtnerInnen auszutauschen. Die Gartenprojekte tragen somit nicht nur dazu bei, das Bewusstsein rund um lokale Selbsterhaltung und die Umwelt zu stärken, sondern ermöglichen auch den sozialen Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und Altersgruppen. Auch im neuen Campagne Areal soll das gemeinsame Garteln auf einer gemeinsam bewirtschafteten Fläche möglich werden, dazu arbeiten Stadt Innsbruck und der Verein gerade gemeinsam an den Details.

Mehr als nur ein Garten

„Der große Andrang ist ein Beweis dafür, wie groß das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger ist, ihre Stadt nachhaltig mitzugestalten. Der Anbau von eigenem Gemüse motiviert zu gesunder Ernährung und Betätigung an der frischen Luft. Die Gemeinschaftsgärten haben aber nicht nur einen gesundheitlichen Mehrwert, sondern wirken sich dank der zusätzlichen aktiv gestalteten Gemüseflächen auch positiv auf das städtische Mikroklima aus“, lobten Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Uschi Schwarzl beim Besuch des Vereins das Konzept. Die Vorteile für mehr Grünflächen gehen aber noch weiter: Durch die Gärten wird eine erhöhte Biodiversität und Lebensraum für Nützlinge, wie zum Beispiel Bienen, geschaffen. Im Moment hat der Verein rund 300 Mitglieder, alle Informationen rund um die Anmeldung finden Interessierte unter www.freipflanzen.at