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Innsbruck wird Zentrum Europas

Zum „Europäischen Gemeindetag“ werden im Mai 2020 zahlreiche europäische Kommunal- und RegionalpolitikerInnen in der Landeshauptstadt erwartet. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen stehen dabei im Mittelpunkt.

Im kommenden Jahr wird Innsbruck dem Ruf als Kongressstadt einmal mehr als gerecht. Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) veranstaltet in Kooperation mit der Stadt Innsbruck den „Europäischen Gemeindetag“ unter dem Titel „Lokal handeln, global bewegen. Die Sustainable Development Goals im Alltag“. Zu diesem Kongress werden knapp 1.000 EntscheidungsträgerInnen der Kommunal- und Regionalebene aus ganz Europa sowie zahlreiche VertreterInnen der Presse erwartet.

Nachhaltigkeit zum Ziel

Die Weichen dazu stellten Bürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bereits Ende 2018. Sie unterzeichneten in Ludwigsburg (Deutschland) die notwendigen Verträge. „2020 wird ein großer Teil der europäischen Kommunalpolitik nach Innsbruck blicken. Unsere Alpenstadt im Herzen Europas bietet die besten Voraussetzungen, um die Weichen für eine effektive, gemeinsame Arbeit für die kommenden Jahre neu zu stellen“, erklärten die beiden bereits damals. Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer ist von der großen Reichweite des RGRE überzeugt: „Der Rat ist ein angesehener Gesprächspartner in der Europäischen Kommission. Generalthema in Innsbruck werden die Ziele der Vereinten Nationen (UN) für nachhaltige Entwicklung sein.“ Für die Erreichung der definierten 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (englisch: Sustainable Development Goals) ist eine Mitwirkung der Kommunen und Regionen unverzichtbar.

 

"Beim RGRE-Kongress wollen wir wichtige Schritte zur Erreichung der UN-Ziele für Nachhaltigkeit setzen. Innsbruck bietet dafür die besten Voraussetzungen. Gemeinsam können die europäischen Gemeinden und Regionen mehr bewegen."

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Vorbereitungen in Innsbruck

Der bevorstehende Kongress in Innsbruck wird am 6. Mai 2020 eröffnet. Auf der Agenda stehen bis 8. Mai mehrere Tagungen, Workshops und Studienexkursionen. Abgehalten wird er im Congress Innsbruck bzw. die Studienexkursionen und das Rahmenprogramm in Innsbruck und Umgebung. Die Organisation liegt im städtischen Referat „Angelegenheiten der Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen“. Dort laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren, nachdem für diesen Kongress unter anderem maßgebliche europäische und nationale SpitzenpolitikerInnen erwartet werden.

Geschichte des RGRE

Der RGRE ist ein europäischer Dachverband kommunaler Spitzenverbände. Er wurde 1951 in Genf gegründet und hat seinen Sitz in Brüssel. 60 nationale und kommunale Verbände aus insgesamt 41 europäischen Ländern sind aktuell Mitglied. Durch den Rat sind mehr als 130.000 kommunale und regionale Gebietskörperschaften in Europa vertreten. Innsbruck war bereits 2006 Gastgeberstadt. Damals hielt der RGRE mit 1.400 TeilnehmerInnen eine der bisher erfolgreichsten Generalversammlungen in seiner Geschichte ab. Der „Europäische Gemeindetag“ findet alle vier Jahre in einem Mitgliedsland statt. Zuletzt wurde er 2016 in Nikosia (Zypern) abgehalten.

Mitgliedsstaaten des RGRE

Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Israel, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Moldawien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Republik Nord-Mazedonien, Rumänien, Schweden, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Zypern. SAKU