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Hoch hinaus zum 102. Geburtstag

Juliana Haßlacher (101) und Wilhelm Hammer (102) feierten Geburtstag

Dass Innsbruck mit seinem alpin-urbanen Charakter eine Lebensqualität bietet, wie sie sonst nur selten zu finden ist, ist hinreichend bekannt. Wie gut sich allerdings diese Lebensqualität auf die Lebenserwartung auswirkt, ist erstaunlich. In der Tiroler Landeshauptstadt leben rund 30 Menschen, die bereits das 100. Lebensjahr erreicht bzw. überschritten haben. Zwei von ihnen feierten kürzlich ihren Geburtstag.

Wilhelm Hammer berichtete Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer begeistert von seiner Geburtstagsfeier auf der Umbrüggler Alm.
Wilhelm Hammer berichtete Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer begeistert von seiner Geburtstagsfeier auf der Umbrüggler Alm.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer staunte, als ihr beim Besuch zum 102. Geburtstag vom Jubilar selbst die Tür geöffnet wurde. „Herr Hammer, meinen größten Respekt für Ihre Vitalität“, kommentierte das Innsbrucker Stadtoberhaupt begeistert.
Mit glänzenden Augen erzählte ihr Wilhelm Hammer von seiner Geburtstagsfeier auf der Umbrüggler Alm. Er habe ja schon immer wieder hinauf geschaut von seinem Haus in Hötting aus und wollte die neue Alm so gerne einmal sehen. „Nur die Luft in der Höhe bekommt mir nicht mehr so gut“, stellte der 102-Jährige fest.
Auf Trab hält ihn seine mittlerweile große Familie: vier Kinder, neun EnkelInnen und elf UrenkelInnen. „Wenn ich Glück habe, klappt es noch mit einem Ur-Urenkele“, schmunzelte Herr Hammer.
Dass er mit 102 Jahren noch zu Hause wohnen kann, begleitet von einer Pflegerin, führt er darauf zurück, dass er sich immer eine Aufgabe gestellt hat, auf die er hinarbeiten kann. Im Moment widmet er sich wieder vermehrt der Kunst.
Die Anteilnahme am täglichen Leben durch das Lesen diverser Tageszeitungen und Magazine ist fixer Bestandteil in seinem Tagesablauf. „Ich wünsche mir, dass wir zu ihrem 103. Geburtstag wieder eine anregende Diskussion führen können und freue mich schon auf den Besuch“, verabschiedete sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Die älteste Iglerin, Juliana Haßlacher, fühlt sich im Kreise ihrer Familie am wohlsten und freute sich über den Besuch von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.
Die älteste Iglerin, Juliana Haßlacher, fühlt sich im Kreise ihrer Familie am wohlsten und freute sich über den Besuch von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Die älteste Iglerin empfing das Innsbrucker Stadtoberhaupt im Wohnzimmer im Haus ihres Sohnes, wo sie seit 1993 lebt. Die gebürtige Lesachtalerin fühlt sich im Kreise ihrer Familie sichtlich wohl. Sie denke aber immer gerne zurück, wie es früher einmal war.
In der Vorweihnachtszeit öffnet Juliana Haßlacher täglich ihren Adventkalender, worauf sie sich immer besonders freut. Schokolade ist nämlich ihre große Leidenschaft, „aber zu einem guten Stück Kuchen oder Torte sagt sie auch nicht nein“, berichtete Enkelin Angelika, die sich gemeinsam mit ihren Eltern liebevoll um die „Oma“ kümmert.
Mit den besten Wünschen für eine gute Gesundheit im kommenden Lebensjahr verabschiedete sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.