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Valerie Messini und Nikolaus Schletterer mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der feierlichen Urkundenübergabe.
Valerie Messini und Nikolaus Schletterer mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der feierlichen Urkundenübergabe.

Vergabe der „Hilde-Zach-Kunststipendien“

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer übergab vor kurzem erstmalig zwei Förderstipendien im Bereich Bildende Kunst. Das Hilde-Zach Kunststipendium soll junge Innsbrucker KünstlerInnen unterstützen und ihnen die Möglichkeit geben, sich intensiv ihrer künstlerischen Arbeit widmen zu können.

Die Höhe des Stipendiums beträgt insgesamt 10.000 Euro. Dabei gibt es ein Kunststipendium in der Höhe von 7.000 Euro und ein Förderstipendium in der Höhe von 3.000 Euro zur Förderung von bereits etablierten bildenden KünstlerInnen als auch junger Talente der heimischen Szene.

Das Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren war nach dem Vorschlagsmodus gestaltet: Jedes Jurymitglied schlug sechs KünstlerInnen vor, von denen im Anschluss die zwei StipendiatInnen ausgewählt wurden. Bei der Entscheidung waren sich die Jurymitglieder einig.

Für das Hilde-Zach Kunststipendium wurde Nikolaus Schletterer ausgezeichnet, für das Förderstipendium Valerie Messini. „Ich darf euch gratulieren, die Stadt Innsbruck würdigt euer bisheriges Schaffen und freut sich, euch diese Stipendien übergeben zu dürfen“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Die StipendiatInnen 2014

Nikolaus Schletterer, (Jahrgang 1960) wurde in Kufstein geboren. Er besuchte das Mozarteum in Salzburg, darauffolgend kehrte er zurück nach Innsbruck. Ein Jahr verbrachte Schletterer in Paris, wo er freiberuflich viele Projekte gemacht hat. Einige Preise und Stipendien zieren seinen Lebenslauf, darunter das Österreichische Bildhauerstipendium und das Österreichische Staatsstipendium für Fotografie. „Die Konkurrenz schläft nicht, man darf sich über die Preise freuen“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Die gebürtige Boznerin Valerie Messini (Jahrgang 1986) absolvierte ein Architekturstudium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. „Unser Studium war sehr projektorientiert, wir haben den Gegenstand empirisch verstanden und über haptische Art und Weise kennengelernt“, erzählt Valerie Messini. Nach einem Aufenthalt in Indien ist sie freie Architekturschaffende in Innsbruck und Wien und seit 2012 am ./studio3 Institut für experimentelle Architektur in Innsbruck tätig.

Die Jury

Ausgewählt werden die zu fördernden StipendiantInnen von einer jährlich wechselnden unabhängigen Fachjury. 2014 entschieden Eva Schlegel (Künstlerin - Wien), Dr. Verena Konrad (Direktorin des Vorarlberger Architektur Instituts - Dornbirn) und Dr. Markus Neuwirth (Professor am Institut für Kunstgeschichte - Innsbruck) über die Vergabe. (LL)