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Bei der feierlichen Übergabe des Preises für künstlerisches Schaffen der Stadt Innsbruck im Bürgersaal (v.l.): Abteilungsleiterin Birgit Neu, Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr, Preisträger Johannes Maria Staud mit seinem ältesten Sohn Oskar, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Juror Daniel Ender
Bei der feierlichen Übergabe des Preises für künstlerisches Schaffen der Stadt Innsbruck im Bürgersaal (v.l.): Abteilungsleiterin Birgit Neu, Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr, Preisträger Johannes Maria Staud mit seinem ältesten Sohn Oskar, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Juror Daniel Ender

Johannes M. Staud mit Preis für künstlerisches Schaffen ausgezeichnet

Anerkennung für bisherige Werke in allen zentralen musikalischen Genres

Bei der feierlichen Verleihung des Preises für künstlerisches Schaffen 2016 – Kunstzweig Musik im Bürgersaal überreichte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer gemeinsam mit Abteilungsleiterin Mag.a Birgit Neu und Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr sowie dem Jurymitglied Daniel Eder die Urkunde an den in Innsbruck geborenen Komponisten Johannes Maria Staud. „Als Bürgermeisterin, aber auch als Kulturreferentin, freut es mich sehr, dass ich einem Sohn unserer Stadt den Preis für künstlerisches Schaffen 2016 überreichen darf“, eröffnete Oppitz-Plörer den Festakt und führte weiter aus: „Ein freier Geist ist für die Ausübung der Kunst wesentlich. Mit dem Preisgeld können wir die Künstlerinnen und Künstler finanziell unterstützen, was es ihnen möglich machen soll, sich weiter mit ihrer Kunst auseinandersetzen und weiterentwickeln zu können.“ Beeindruckend waren die Darbietungen von Ivana Pristasova auf der Violine und Barbara Riccabona auf dem Cello mit Kompositionen des Preisträgers.

Das Preisgeld beträgt 12.000 Euro.

Einstimmiger Juryentscheid

Die dreiköpfige Jury, bestehend aus Irene Suchy (Ö1, Wien), Patrizia Jilg (ORF Tirol) und Daniel Ender (Musikjournalist, Wien), entschied sich in einer gemeinsamen Sitzung, unter dem Vorsitz von Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr, für den gebürtigen Innsbrucker Komponisten Johannes Maria Staud. Die Begründung lautete wie folgt:
„Der 1974 in Innsbruck geborene Komponist Johannes Maria Staud hat bereits ein vielseitiges Œuvre vorgelegt, das alle zentralen musikalischen Genres (Oper, Orchesterwerke, Kammermusik, Solostücke, Vokalmusik) umfasst und in allen diesen Bereichen bedeutende Kompositionen beinhaltet. Stauds Musik besticht durch ihre Farbigkeit und ihren Gestaltreichtum, durch ihre innere Strukturiertheit und durch ihre vielfachen äußeren Bezüge (auf andere Kunstgattungen, philosophische Ideen oder auch gesellschaftliche Fragen). Mit dem Preis für künstlerisches Schaffen 2016 soll dem freischaffenden Künstler Anerkennung für sein bisheriges Werk ebenso ausgesprochen wie die Möglichkeit gegeben werden, sich weiterhin auf neue Wege abseits der bekannten Pfade zu begeben.“ 

Neuer Vergabemodus für Kunstpreise

Der Preis für künstlerisches Schaffen wurde 1981 ins Leben gerufen und bringt die Wertschätzung der Stadtführung gegenüber den Kunst- und Kulturschaffenden zum Ausdruck. Als Kunstförderpreis existiert die Auszeichnung für KünstlerInnen schon seit 1952. Im Jahr 2016 traten die neuen Richtlinien in Kraft. Die PreisträgerInnen für den „Preis für künstlerisches Schaffen“ werden nun von einer Fachjury nominiert. Das Preisgeld wurde angehoben, um die Wertigkeit des Preises hervorzuheben und Kunstschaffende für ihr bisheriges Schaffen bzw. Gesamtwerk zu würdigen. Die Vergabe erfolgt jährlich abwechselnd in den Sparten Bildende Kunst, Literatur und Musik. Bei den jährlich ausgeschriebenen Hilde-Zach-Literaturstipendien und Hilde-Zach-Kunststipendien werden keine KünstlerInnen nominiert, sondern können diese ihre Werke einreichen.

 

Alle Preisträger seit 1952

liste_kunstpreis_seit_1952.pdf   (197 KB)

Weitere Informationen

Bildende Kunst – Subventionen
Mag.a Elisabeth Bacher
Herzog-Friedrich-Straße 21, 2. Stock
Telefon: +43 512 53 60 1655
E-Mail: post.kulturamt@innsbruck.gv.at