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Bei der Pressekonferenz zum Kultursommer Innsbruck 2015 im Bürgersaal des alten Rathauses (v.l.): Robert Neuner (eventstudio neuner), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Maria-Luise Mayr (Amtsvorständin des städtischen Kulturamtes) und Tourismusverbandsobmann Karl Gostner.
Bei der Pressekonferenz zum Kultursommer Innsbruck 2015 im Bürgersaal des alten Rathauses (v.l.): Robert Neuner (eventstudio neuner), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Maria-Luise Mayr (Amtsvorständin des städtischen Kulturamtes) und Tourismusverbandsobmann Karl Gostner.

Kultur ist im Sommer in Innsbruck Trumpf

Der Kultursommer Innsbruck präsentiert sich auch im Jahr 2015 wieder international und abwechslungsreich – Internationales Filmfestival, Tanzsommer, Promenadenkonzerte, New Orleans Festival, Festwochen der Alten Musik, Heart of Noise und viele mehr bieten ein facettenreiches Kulturprogramm. Auch dieses Jahr werden wieder zwei Jubiläen gefeiert: Das „Festival der Träume“ feiert 25 Jahre und die Reihe „Orgelkunst im Dom“ 15 Jahre. Am 26. Mai wurden die diesjährigen Programmschwerpunkte im Rahmen eines Pressegespräches in Anwesenheit der OrganisatorInnen und VeranstalterInnen präsentiert.

„Die Präsentation der kulturellen Gustostückerln des Sommers in Innsbruck ist mir jedes Jahr aufs Neue eine Freude“, meinte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer mit einem Blick auf die zahlreichen Broschüren und Veranstaltungsunterlagen. „Der Kultursommer Innsbruck hält für seine Besucherinnen und Besucher wie gewohnt eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen bereit. Der Sommer in Innsbruck bietet somit eine kongeniale Verbindung von Kultur und Stadt“, zeigte sich Innsbrucks Kulturreferentin über das diesjährige Programm begeistert und bedankte sich gleichzeitig bei den VeranstalterInnen und OrganisatorInnen sowie dem Innsbruck Tourismus für die gute Zusammenarbeit.

 

„Der Innsbrucker Kultursommer 2015 bietet drei Monate Kultur aus den unterschiedlichsten Sparten. Von Ausstellungen über Tanz und Musik bis Kabarett ist alles dabei, was das Kulturherz höher schlagen lässt“, betont die Leiterin des städtischen Kulturamtes, Maria-Luise Mayr: „Ich wünsche dem Innsbrucker Kultursommer viel Erfolg und freue mich, wenn möglichst viele Kulturinteressierte dieses Angebot nutzen.“

 

„Der Kultursommer ist ein vielschichtiges Angebot, das sowohl von Einheimischen als auch von unseren Gästen aus aller Welt wahrgenommen wird. Damit wird er zu einem Treffpunkt der Kulturen, was sich ja auch im Angebot widerspiegelt. Diese Internationalität bedeutet aber nicht nur, dass wir die Darbietungen internationaler Künstlerinnen und Künstler, Orchester und Kompanien erleben können, sondern auch, dass wir diese mit unseren Gästen gemeinsam genießen. Damit wird das gegenseitige Verständnis gefördert und somit trägt der Kultursommer auch zur Weltoffenheit unserer Stadt bei. Auch die vielen Künstlerinnen und Künstler, die sich teilweise wochenlang in Innsbruck aufhalten, beleben das Stadtbild. Gastfreundschaft ihnen gegenüber ist eine unserer Stärken, die wir damit immer wieder unter Beweis stellen können“, beurteilt Tourismusverbandsobmann Dr. Karl Gostner die Synergieeffekte der Initiative.

 

Das Programm im Detail

Es folgt nun eine Reise durch die verschiedenen Veranstaltungen, welche auch in der Pressemappe beschrieben und zusammengefasst sind:

 

Tanzsommer Innsbruck: 18. Juni bis 05. Juli

Der Tanzsommer kann 2015 wieder als Gesamtkunstwerk betrachtet werden, mit sehr viel Frauenpower, Liebe und Kunst aus Asien. Die Company Jant-Bi Jigeen mit Afro-Dites bietet einem Spannungsbogen zwischen traditionellen Riten und Bräuchen und den Anforderungen des modernen Lebens aus dem Senegal des 21. Jahrhunderts. Die Cloud Gate Dance Company zeigt Rice. DCA-Company bringt mit Panorama eine kreative Nacherzählung und gleichzeitig ein Best-Of von „Vague café", „Jump", „Codex", „Petites pièces Montées" und „Shazam!“. Auch die „Stars of Tomorrow“ touren wieder mit Galas und Matineen durch ganz Tirol.

 

Heart of Noise: 18. bis 20. Juni

Das Festival Heart of Noise beschäftigt sich mit der gegenwärtigen Musikkultur und das an vier Standorten: auf dem Dach des Pema Towers, im Para Noise Garden auf der Wiese vor dem Stadtsaal, im Stadtsaal Innsbruck und im Gotischen Keller der Hofburg Innsbruck. Heart of Noise bewegt sich an der Schnittstelle zwischen allerneuester Musikkultur, Kunst und Medientechnologie. 2015 lautet der Titel „See Breeze: Die Schönheit ist dem Menschen zumutbar“ und widmet sich den neuen Formen der Kollaboration zwischen Audio und Video, vom Avant Synth-Pop bis zur Ästherik des Technisch-Erhabenen. See Breeze bezieht sich dabei auf die neuesten audiovisuellen Aufführungsformen und den Blick auf das Wesentliche – Musik und Kunst. Heart of Noise ist ein Festival, das sehr klug die Synergien nützt – etwa mit den Klangspuren, der Medien.Kunst.Tirol oder columbosnext und bindet überdies die österreichische Musik- und Kunstszene ein.

 

Internationales Filmfestival Innsbruck: 02. bis 07. Juni

Insgesamt werden 46 Filme aus 29 Ländern präsentiert, wobei gleich in mehreren Filmen Kinder im Mittelpunkt stehen. Unter nicht immer einfachen Umständen kämpfen sich Jugendliche durch ihr Leben. Es geht um die Thematik der schwierigen Entscheidungen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Als Gäste treten der Oscar-nominierte Kitzbühler Hubert Sauper mit einer Tirolpremiere sowie der in Cannes ausgezeichnete Mahamat-Saleh Haroun auf. Weitere zahlreiche RegisseurInnen präsentieren persönlich ihre Filme. Altmeister Goran Paskaljevic wird mit dem IFFI Ehrenpreis ausgezeichnet.

 

Straßentheater: seit 21. Mai bis 06. Juni

Zum Thema „ Innsbruck, mon amour! Ein Stück Heimat“ unterhält das Straßentheater an öffentlichen Plätzen mit kurzweiligen (ca. 40 Minuten) und amüsanten Theaterstücken. Das Theater praesent begab sich auf eine literarisch-dramatische Spurensuche in die „Welt- und Provinzstadt“ Innsbruck. Gesucht wurde der Innsbrucker Stream of Consciousness, die Écriture automatique der Hauptstadt, die Symphonie der Provinz, der Original-Ton zwischen Sillpark, Innkeller und Burenwirt. Herausgekommen ist ein Stück Heimat, oft humorvoll, manchmal nachdenklich, zuweilen bestürzend. Der Text des Stückes besteht zur Gänze aus Ausschnitten zahlreicher Interviews mit InnsbruckerInnen und BesucherInnen. Ein Theaterabend von InnsbruckerInnen für die ganze Menschheit! „Innsbruck, mon amour!“ schaut den Leuten aufs Maul. Aber ernsthaft.

 

Orgelmatineen: 29. Juni bis 04. Juli

Weit über 60 Orgeln beheimatet die Stadt Innsbruck. Eines dieser Instrumente findet sich im Dom St.Jakob und steht im Zentrum der Säkulumsfeier Ende Juni/Anfang Juli. Umrahmt wird die Feier von den beliebten Orgelmatineen. Bei fünf halbstündigen Mittagskonzerten und einem finalen Abendkonzert spielen international gefeierte Organisten Werke von W.A. Mozart, Duruflé, Händel, Gangflöt, Mendelssohn-Bartholdy, J.S. Bach, Radulescu, Bach/Vivaldi, Alain, Scheidt, Sweelinck und Buxtehude. Eine Verlängerung erfahren diese Meisterorganisten-Konzerte im September: Am Tag der Kirchweihe (09. September) spielt der Organist Johannes Hämmerle aus Feldkirch Werke von Tournemire, J.S. Bach, Doppelbauer, Merkel und J.N. David.

 

Promenadenkonzerte: 07. Juli bis 02. August

Insgesamt treten 34 Orchester oder Ensembles aus zehn europäischen Ländern, zwölf Ensembles aus Nord- und Südtirol und aus sechs österreichischen Bundesländern auf. Als Besonderheit 2015 gelten die sonntäglichen Matineen, die insgesamt vier K.u.k. Konzerte, die Kurzkonzerte am 07. Juli der FinalistInnen des Tiroler Musikschulwerks und die Internationalität der Orchester bieten.

 

Wiltener Sängerknaben 20.Juni bis 26. September

Am 20. Juni findet in der Stiftskirche Wilten ein Konzert mit Werken von Byrd, Schütz, Bach (21. Juni in der Basilika in Stams) statt. Von 22. August bis 26. September dirigiert Johannes Stecher im Rahmen der Hofkirchenkonzerte einen musikalischen Streifzug durch mehrere Jahrhunderte der Musikgeschichte – mit Werken von William, Byrd, Heinrich, Schütz, Bach, Bruckner und Arvo Pärt.

 

Hoffest Kaiser Maximilian I: 06./13./20. August, Ersatztermin 27. August

Beim höfischem Fest nach historischem Vorbild tummeln sich 70 AkteurInnen vor dem Goldenen Dachl. Ein eigenes Vorprogramm für Kinder und auch wieder ein Ersatztermin, falls es doch einmal im August regnen sollte, werden angeboten.

 

New Orleans Festival: 12. bis 19. Juli

Immer zur selben Zeit und doch immer anders präsentiert sich Innsbruck im Juli, wenn es „Keep swingin’!“ heißt. Dann beginnt das beliebte New-Orleans-Festival und tolle MusikerInnen aus Louisiana und Tirol musizieren gemeinsam. Stargast ist der Saxophonist Chucky C. – von seinen Fans „The King of Feelgood“ genannt – mit seiner Band Clearly Blue. Auch zahlreiche Tiroler Stars sind beim Festival vertreten. Wieder mit im Programm: eine Vielzahl an Vor- und Nebenveranstaltungen wie die durch Innsbruck marschierende STB Dixie Train Marching Band, die Konzerte auf der Seegrube, dem Patscherkofel und im Bierstindl.

 

Nordkette Wetterleuchten: 18. und 19. Juli

Auf 2000 m Seehöhe warten zwei Tage lang vibrierende Elektro-Musik und Lagerfeuer-Romantik. Beim diesjährigen Happening mit dabei: DJ Tulson, VANO, Julian und der Fux, Birkenshtok und pusic records soulsystem. Am Sonntag wird ab 10:00 Uhr zur Bergsofa Lounge geladen.

 

39. Festwochen der Alten Musik: 14. Juli bis 28. August

Die Innsbrucker Festwochen beginnen wieder mit den Ambraser Schlosskonzerten am 14., 23., 28. Juli und 04. August. Im Konzertprolog der Innsbrucker Festwochen werden mit dem Geiger Giuliano Carmignola, den Sopranistinnen Roberta Invernizzi und Anna Prohaska, der Tiroler Harfenistin Margret Köll, der Flötistin Dorothee Oberlinger und dem Cembalisten Florian Birsak international führende Persönlichkeiten der Alten Musik zu erleben sein. Werke von Pandolfi Mealli und Viviani lassen dabei Innsbrucker Hofmusikgeschichte lebendig werden. Höhepunkt der Ambraser Schlosskonzerte sind die klingenden Porträts (04. August) des Musikers Giovanni Antonio Pandolfi Mealli.

 

Ganz unter dem Thema „Stylus Phantasticus“ eröffnen die Festwochen neue Räume der Musik. Zwei Opern stehen 2015 im Zentrum der Innsbrucker Festwochen. „Il Germanico“ von Nicola Porpora und „Armide“ von Jean-Baptiste Lully. Porpora war Händels größter Konkurrent in London als Opernkomponist und Impresario, außerdem der berühmteste Gesangslehrer des 18. Jahrhunderts. Aus Anlass der 250. Wiederkehr der Residenz des Habsburger Hofes in Innsbruck gibt es in der Hofburg ein Konzert unter dem Titel „Gala für Maria Theresia“, in der Ausschnitte aus Opern von Maria Theresias Lieblingskomponisten Hasse und einem ihrer Hofkomponisten, Gluck, zu hören sein werden. Komponisten im „Stylus Phantasticus“ wie Merulo, Frescobaldi und der Innsbrucker Hofmusiker Pandolfi Mealli sind bei den Festwochen 2015 ebenso vertreten wie der venezianische Meister Vivaldi und der deutsche Tonsetzer Praetorius. Darüber hinaus finden sich zahlreiche Konzerte an verschiedenen Aufführungsstätten im Programm.

 

Schlossfest Ambras: 15. August

Das größte Kulturfest Tirols geht in sein drittes Jahrzehnt. Das Renaissance-Fest bietet historische Spiele, farbenfrohe alte Musik, kulinarische Leckerbissen und prachtvolle Kostüme nach historischen Vorbildern. Das Motto lautet „Tiere“. Das musikalische Programm der Festwochen und die Ausstellung „Echt tierisch! Die Menagerie des Fürsten“ umrahmen das Programm. Einen besonderen Glanzpunkt präsentiert „Circus unARTig“ – ein phantastisches Luftschlosstheater.

 

Festival der Träume: 05. bis 30. August

Zum 25-Jahr-Jubiläum stehen drei Programmpunkte im Vordergrund. In vier neuen Shows von Karl-Heinz Helmschrott werden einheimische Werte und Klischees gezeigt. Die Tirol-bezogene Eigenkreation „Tirol-Traum“ sticht dabei besonders hervor. Die drei weiteren Shows entführen in die Welt der starken Männer, zeigen eine Liebeserklärung an das erste Mal und die Neuauflage von „Berlin reloaded“. Simon Kräutler präsentiert als künstlerischer Leiter des Tanzpalastes Kapitel 14 bis 25 das  Projekt „Leidenschaft Musik“ und Thomas Kreimeyer das Programm „Der rote Stuhl“. Das definitive Highlight ist das Werk „Traumerzählungen“ – präsentiert von 200 Kindern singend, spielend und tanzend vor großem Publikum. Der freiwillige Einlass-Obolus kommt Kindern, denen es nicht so gut geht, zugute. Ein würdiger Abschluss von 25 Jahren Festival der Träume.

 

Sommer im Treibhaus

Die Veranstaltung besteht aus zwei Hauptakteuren:

Fernweh – Ein Festival „unterm“ Volksgarten vom 30. Juli bis 28. August bringt die besten KünstlerInnen des Erdballs zu uns nach Innsbruck: Zu ihnen zählen u.a. Maschek, Ester Rada, Fiva, Fuel Fandago und auch Hader und Dorfer, die sich von Innsbruck auf die Reise nach „Indien“ begeben werden.

Open Air Kino im Zeughaus: 01. bis 31.August

Der unvergleichliche mittelalterliche Innenhof des Zeughauses von Kaiser Max wird als Kulisse für cineastischen Leckerbissen genutzt, wie immer mit einem griechischem Finale Ende August.

 

Sommerakademie für Bildende Künste: 11. bis 17. Juli

In der HTL für Kunst und Design findet wieder die art didacta statt – heuer werden 24 Klassen angeboten. Man kann Techniken wie Malen, Zeichnen, Bildhauen, Fotografieren, etc. lernen. Dieses Jahr gibt es drei neuen Klassen – Fotografie für AnfängerInnen, Malen mit Pflanzenfarben und eine Schauspielklasse. Für junge KünstlerInnen zwischen sieben und 14 Jahren steht ein eigenes Atelier im Tiroler Landesmuseum zur Verfügung. Die Vernissage und gleichzeitig der Abschluss findet am 17. Juli statt.

 

Ausstellungsprogramm

Sonderausstellung Ferdinandeum: 08. Mai bis 01. November

Die Sonderausstellung im Tiroler Landesmuseum setzt sich mit dem Thema „Tirol im Ersten Weltkrieg“ auseinander. Gezeigt werden spannende Einblicke in das Leben zwischen Front und Hinterland sowie Armut und Einfallsreichtum. Gezeigt werden Ausrüstungsgegenstände und Erinnerungsstücke von Soldaten wie zum Beispiel ein Rosenkranz aus Patronenhülsen. Unter den Exponaten befinden sich Kuriositäten, wie ein italienisches Wörterbuch, das ein Soldat zur besseren Verständigung bei sich trug, aber auch Karten und Briefe aus der Zeit. Die Kunst im ersten Weltkrieg wird durch Werke von Albin Egger-Lienz, Oskar Kokoschka und Alfons Walde repräsentiert.

 

Sonderausstellung Schloss Ambras Innsbruck: 18. Juni bis 28. September

Die Ausstellung zeigt exotische Tiere, Vögel, Hunde und Pferde, welche an den Habsburger Höfen im 16. Jahrhundert zu finden waren. Ergänzt wird die Ausstellung mit Kunstkammerstücken, Naturalien aus Elfenbein und Rhinozeroshorn, Gemälden, Zeichnungen und Kupferstichen, außergewöhnlichen Tierstudien und -porträts von Albrecht Dürer, Giambologna, Georg Hoefnagel, Roelant Savery und Paolo Veronese.

 

„Stadt – Kunst – Innsbruck“ 27. Juni bis 19. Juli

Am 26. Juni um 19:00 Uhr eröffnet Bürgermeisterin und Kulturreferentin Mag.a Christine Opitz-Plörer die Ausstellung „„Stadt – Kunst – Innsbruck“ im Stadtsaal-Gebäude und präsentiert damit erstmals die Kunstankäufe der Stadt Innsbruck. Gezeigt werden sämtliche Kunstankäufe vom November 2010 bis heute, die mit einem Gesamtbudget von 350.000 Euro angekauft wurden. Die Ausstellung präsentiert 64 Tiroler KünstlerInnen mit insgesamt 148 Werken auf mehreren Ebenen im Stadtsaal-Gebäude. Zugleich haben die BesucherInnen die Gelegenheit, das Gebäude noch einmal zu begehen, bevor es kurz nach der Ausstellung im Zuge des Neubaus des „Haus der Musik“ abgerissen wird. Das Stadtarchiv/Stadtmuseum zeigt zudem einen historischen Rückblick auf die ereignisreiche Geschichte des Stadtsaal-Gebäudes, und auch das Modell des Siegerprojektes des neuen Hauses ist ausgestellt. Der Eintritt und das Rahmenprogramm sind für alle kostenlos.

 

Sonderausstellung Hofburg Innsbruck von 06. Juni bis 10. Jänner 2016

Die Ausstellung im Gedenkjahr zum Tod von Kaiser Franz Stephan von Lothringen „Das Letzte im Leben – eine Ausstellung zu Sterben und Trauer (1765 – 2015)“ erzählt Geschichten über die vielen Traditionen rund um das Thema und zeigt, wie Erinnerungen an die Toten aufrechterhalten wurden. Sie konfrontiert uns schlussendlich damit, dass der Tod unvorstellbar und dennoch allgegenwärtig bleibt. Präsentiert werden Gebrauchs- wie Brauchtumsgegenstände, frühe Massenmedien, seltene Kostbarkeiten, künstlerische Arbeiten oder auch Filmisches. Stimmen aus dem Jenseits, aus der Vergangenheit wie der Gegenwart kommen zu Gehör. Die Leihgaben stammen aus bedeutenden österreichischen wie internationalen Sammlungen. KR