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Bei der feierlichen Verleihung des „Preises der Vielfalt – Zusammenleben fördern“ im Bürgersaal des historischen Rathauses mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (3.v.r.), Integrationsstadtrat Gerhard Fritz (4.v.r.), Petra und Hazim Karahasanovic (3.u.4.v.l.) als FührungsvertreterInnen des Vereins und den Mitgliedern von „Alp-Inn“.
Bei der feierlichen Verleihung des „Preises der Vielfalt – Zusammenleben fördern“ im Bürgersaal des historischen Rathauses mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (3.v.r.), Integrationsstadtrat Gerhard Fritz (4.v.r.), Petra und Hazim Karahasanovic (3.u.4.v.l.) als FührungsvertreterInnen des Vereins und den Mitgliedern von „Alp-Inn“.

Innsbruck holt Integrationsprojekt vor den Vorhang

Preis der Vielfalt 2015 geht an „Alp-Inn“

Die Tiroler Landeshauptstadt ist eine lebendige, pulsierende und internationale Stadt. Anfang Dezember waren 127.944 BürgerInnen hauptwohnsitzlich in der Tiroler Landeshauptstadt gemeldet. Rund ein Fünftel davon, nämlich 27.652 Menschen sind keine österreichischen StaatsbürgerInnen. Seit 2008 vergibt die Stadt Innsbruck den „Preis der Vielfalt - Zusammenleben fördern“ (früher „Preis der Kulturen“) mit dem Personen und Institutionen ausgezeichnet werden, die sich im alltäglichen Leben um Integration von Zugewanderten in Innsbruck besonders verdient gemacht haben. Für das Jahr 2015 wurde die, mit 4.000 Euro dotierte, Auszeichnung von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Integrationsstadtrat Mag. Gerhard Fritz an „Alp-Inn“ vergeben. 

„Die Auszeichnung stellt eine wichtige Anerkennung für Personen und Institutionen dar, die sich im alltäglichen Leben um die Integration bemühen und für eine gegenseitige Anerkennung der Kulturen eintreten. In Innsbruck gibt es unzählige Beispiele für gelebte Integration und es werden kontinuierlich mehr. Mit ‚Alp-Inn‘ wurde 2015 von der Jury wieder ein würdiger Preisträger ausgewählt“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. 

„Wenn wir betonen, dass Innsbruck eine offene, internationale, bunte und vielfältige Stadt ist, meinen wir mehr als den ,ethnischen‘ oder ,kulturellen‘ Hintergrund der Menschen, die hier leben. Die Identität eines Menschen zeichnet sich durch viel mehr aus“, hob Integrationsstadtrat Fritz hervor. „Die Verleihung des Preises ist bewusst auf den Tag der Menschenrechte gelegt, denn die Vielfalt, die wir heute feiern, gehört genauso zur Gesellschaft wie die Menschenrechte“.

Zur feierlichen Verleihung des „Preises der Vielfalt – Zusammenleben fördern“ im historischen Rathaus kamen viele Vereinsobleute der Vereine Neu Arzl/Olympisches Dorf, um mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (1.v.l.), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (3.v.r.) und den Preisträger-VertreterInnen Petra (Bildmitte) und Hazim (letzte Reihe Mitte links) Karahasanovic zu feiern.
Zur feierlichen Verleihung des „Preises der Vielfalt – Zusammenleben fördern“ im historischen Rathaus kamen viele Vereinsobleute der Vereine Neu Arzl/Olympisches Dorf, um mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (1.v.l.), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (3.v.r.) und den Preisträger-VertreterInnen Petra (Bildmitte) und Hazim (letzte Reihe Mitte links) Karahasanovic zu feiern.

„Alp-Inn“

Zweck des Vereines ist die Förderung der Völkerverständigung, Integration, Sport und Kultur von und mit Menschen aus dem Balkan und aller Welt. Der Verein versteht sich als eine Brücke zwischen den vom Balkan nach Innsbruck emigrierten Bürgern sowie den in Innsbruck und Tirol lebenden Menschen.
Der Verein fördert insbesondere auch die Integration von in Innsbruck lebenden Menschen mit kulturellen und familiären Wurzeln in den Ländern des Balkans. Ziel ist die Wahrung der eigenen Identität, Kultur und Sprache bei gleichzeitiger freundschaftlicher Integration in die Tiroler Gesellschaft. In Tirol aufwachsenden Kindern und Jugendlichen soll die Findung ihrer eigenen Identität erleichtert und die Erkenntnis des aus ihrer eigenen Kulturvielfalt erwachsenden kulturellen Reichtums vermittelt werden. 

Preis der Vielfalt

Die Idee zum Preis stammt ursprünglich von Mag.a Selma Yildirim. Die Auszeichnung wird an Personen und Institutionen vergeben, die sich im alltäglichen Leben um Integration von Zugewanderten in Innsbruck besonders verdient gemacht haben und die städtischen Vorgaben (konkreten Bezug zur Stadt Innsbruck, ehrenamtlicher Hintergrund, Arbeit für die Begegnung, den gegenseitigen Austausch und positive Auseinandersetzung sowie das Fördern des Miteinanders von InnsbruckerInnen mit unterschiedlicher Herkunft) erfüllen. (KR/VL)

Bisherige PreisträgerInnen

2008 Projekt „Afrika-Tag“
2009 „Kultur-aktiv-Erzählcafè“
2010 Projekt „Sport als Plattform für Integration und gegen Ausgrenzung“
2011 Integrationsbüro
2012 „Dinner Club“ und  „Lernhilfe“
2013 „Interkulturellen Gemeinschaftsgarten“
2014 „FC Sans Papier Innsbruck“

 

Weitere Informationen

Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration
Maga Nicola Köfler
Tel.: +43 512 53 60 5182
E-Mail: nicola.koefler@magibk.at