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Das Team aus Innsbruck mit Vizebürgermeister Franz X. Gruber (5. v. l.), Landespolizeidirektor Mag. Helmut Tomac (4. v. l.) und Stadtpolizeikommandanten Martin Kirchler, M.A. (6. v. l.) bei der Verleihung des Österreichischen Sicherheitspreises in Eisenstadt.
Das Team aus Innsbruck mit Vizebürgermeister Franz X. Gruber (5. v. l.), Landespolizeidirektor Mag. Helmut Tomac (4. v. l.) und Stadtpolizeikommandanten Martin Kirchler, M.A. (6. v. l.) bei der Verleihung des Österreichischen Sicherheitspreises in Eisenstadt.

Österreichischer Sicherheitspreis: 2. Platz für städtisches Projekt

„Sicherheitsforum Rapoldipark“ unter zahlreichen Einreichungen im Spitzenfeld

Seit zwei Jahren vergibt das Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) den Sicherheitspreis. In diesem Jahr wurde das „Sicherheitsforum Rapoldipark“ und damit ein Projekt der Stadt Innsbruck, das im Zuge der Kampagne „Gemeinsam sicher“ in enger Zusammenarbeit mit der Polzei durchgefürht wurde,  in der Kategorie „Kommunal-Sicherheitspreis Stadt“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die Auszeichnungen wurden gestern in Eisenstadt vergeben.

„Der zweite Platz beim Sicherheitspreis zeigt, dass wir uns mit den Sicherheitsmaßnahmen, die wir laufend umsetzen, auf einem sehr guten Weg befinden. An dem Projekt im Rapoldipark waren viele Akteurinnen und Akteure beteiligt. Die gute Zusammenarbeit aller ist hierbei hervorzuheben. Die Arbeit hat sich gelohnt“, erklärt Vizebürgermeister Gruber, der bei der Verleihung vor Ort war.

Im Zuge des „Sicherheitsforum Rapoldipark“ trafen VertreterInnen aus Politik und Verwaltung sowie von Stadtpolizeikommando, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB), unterschiedlichen Einrichtungen und AnrainerInnen in mehreren Gesprächsrunden zusammen, um Maßnahmen zu entwickeln. Ziel war es, das subjektive Sicherheitsgefühl im und um den Park zu erhöhen. „Dies ist uns gut gelungen. Auf der einen Seite wurde in Zusammenarbeit mit der IKB ein intelligentes Beleuchtungssystem ausgearbeitet und umgesetzt, andererseits wird der Bereich seit einiger Zeit videoüberwacht“, erklärt Elmar Rizzoli, Amtsleiter „Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen“, der ebenfalls vor Ort war.

Vielfältige Maßnahmen

Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen wurden beispielsweise die MitarbeiterInnen des Grünanlagenamts angehalten, Bereiche im Park, die besonders stark zugewachsen und damit dunkel wirken, zu lichten. „Alle Mitwirkenden haben an einem gemeinsamen Strang gezogen und viel bewegt. So ist es gelungen die Sicherheit und gleichzeitig auch die Attraktivität des öffentlichen Raums zu erhöhen“, hebt Gruber weitere positive Effekte des Projekts hervor.

Österreichischer Sicherheitspreis

Der Österreichische Sicherheitspreis wurde 2017 ins Leben gerufen, um die zehntausenden engagierten Menschen, die täglich in den sogenannten Blaulicht- oder Freiwilligenorganisationen ihr Bestes für Österreichs Sicherheit geben, zu würdigen. In der Kategorie „Kommunal-Sicherheitspreis Stadt“ wurden gestern aus zahlreichen Einreichungen drei vorbildliche Initiativen von Städten zur Verbesserung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung im Jahr 2018 ausgezeichnet. (DH)