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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte gemeinsam mit Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr den SiegerInnen recht herzlich und zeigte sich von den Projekten beeindruckt.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte gemeinsam mit Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr den SiegerInnen recht herzlich und zeigte sich von den Projekten beeindruckt.

„stadt_potenziale“: Preise überreicht

Die Gesamtdotierung wird auf insgesamt dreizehn unterschiedliche Projekte aufgeteilt.

Insgesamt 100.000 Euro werden jedes Jahr als Gesamtpreis für die „stadt_potenziale“ verliehen. Damit sollen Arbeiten und Projekte gefördert werden, die relevante Aspekte und Fragen bezüglich Urbanität und Mitteln von Kunst und Kultur auf innovative und qualitätvolle Art und Weise bearbeiten. Am 04. Februar wählte die zuständige Jury aus 37 eingereichten Projekten insgesamt dreizehn aus, die sich die Gesamtdotierung teilen. Über den Dächern der Stadt, im Rathaus, wurden die Preise von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer an die GewinnerInnen übergeben.

„Die Qualität der Projekte ist auch heuer wieder sehr hoch. Die Quantität an Einreichungen zeugt davon, dass Partizipation in unserer Stadt nicht nur eine leere Floskel ist, sondern gelebt wird. Alle dreizehn Siegerprojekte tragen dazu bei, den Kulturraum Innsbruck aufzuwerten“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Unterschiedliche Themenbereiche

Die thematischen Bereiche der verschiedenen Arbeiten unterscheiden sich sehr: Während sich beispielsweise das Projekt „FORGET FORGOT FORGOTTEN“ mit Demenz beschäftigt, dreht sich „Flüchtlinge erzählen…“ um Asylpolitik. „Herbert mit der Haube“ ist ein Pop-up-Restaurant, das Menschen zusammenführen soll, die außer der gleichen Strecke eigentlich nichts verbindet.

Das Projekt, das den größten Anteil der Gesamtsumme bekommt (15.000 Euro), trägt den Namen „Übergangsorte“. Dabei wird im Sinne einer Feldforschung beobachtet, was passiert, wenn sich Betriebe entweder in einem Übergangsstadium hin zu neuen Formen befinden oder kurz vor der Einstellung stehen. Das Endprodukt des Projekts soll eine Ausstellung sein.

Alle ausgewählten Projekte werden im Laufe von zwei Jahren in Innsbruck umgesetzt.

Überregionale Jury

Die heurige Jury setzte sich aus der Geschäftsführerin der Haller Kulturinitiative, sowie dem Wiener Architekten Florian Haydn und der Kulturwissenschafterin Radostina Patulova, ebenfalls aus Wien, zusammen. Mit der Auswahl der ExpertInnen war auch dieses Jahr die „baettlegroup for art“ betraut. (DH)

Weitere Informationen & alle Projekte im Detail: https://www.innsbruck.gv.at/page.cfm?vpath=bildung--kultur/preise--stipendien/stadt_potenziale