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Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 21. Dezember
 

Wachsender Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen

Flächendeckende Kinderbetreuung ist ein Ziel der Innsbrucker Stadtregierung, das sie stetig verfolgt. Bedarfserhebungen haben gezeigt, dass besonders in den beiden Stadtteilen Arzl und Igls in den kommenden Jahren nicht ausreichend Betreuungsplätze für die Jüngsten zur Verfügung stehen werden. Deshalb beauftragt der Stadtsenat einstimmig die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft mobile, flexible und temporär einsetzbare Lösungen für Kinderbetreuungseinrichtungen in diesen Stadtteilen zu prüfen. Auch in Pradl werden aufgrund der laufenden und geplanten Wohnbautätigkeiten kurz- bis mittelfristig zusätzliche Betreuungsplätze benötigt. Die Stadt Innsbruck fordert deshalb die Neue Heimat Tirol auf, die Möglichkeit zu prüfen, auf ihrem Grundstück im Bereich Gumppstraße/Koflerstraße einen Kindergarten zu eröffnen.

Insgesamt, ist sich der Stadtsenat einig, werden in den kommenden zehn Jahren weitere Betreuungsplätze im Kleinkindbereich notwendig. Aufbauend auf der Bevölkerungsprognose bis zum Jahr 2025 wurde eine Bedarfsprognose für das gesamte Stadtgebiet erstellt. Diese hatte zum Ergebnis, dass es in den nächsten Jahren einen zusätzlichen Bedarf von rund 50 Kinderkrippen- und rund 30 Kindergarten-Gruppen geben wird. Die Innsbrucker Stadtregierung nimmt diese Prognose zum Anlass, die städtische Kinderbetreuung in enger Zusammenarbeit mit privaten Betreibern fortlaufend auszubauen.

 

Demokratiewerkstatt

Das Demokratieverständnis und politische Interesse sollte bereits in jungen Jahren gebildet werden. Im Auftrag des Gemeinderats beschäftigte sich der Stadtsenat in seiner Sitzung mit der Frage, ob eine Demokratiewerkstatt gefördert und durchgeführt werden soll. Zur Beantwortung wurde eine Stellungnahme aus dem Referat Kinder- und Jugendförderung eingeholt. Aus dieser geht hervor, dass die Stadt Innsbruck durch ihr Jugendbeteiligungsprojekt „MyInnsbruck – Jugendparlament“ das Demokratieverständnis und das politische Interesse von jungen InnsbruckerInnen ausreichend fördert. Allerdings wird ein Ausbau der Demokratiewerkstatt des Landes für InnsbruckerInnen gewünscht.

Der Stadtsenat sprach sich diesbezüglich geschlossen für den Beginn der Gespräche mit dem Land Tirol aus.

 

Spannende Ferienprogramme

Für Kinder und Jugendliche ist der Innsbrucker Ferienzug nicht mehr aus dem Ferienprogramm wegzudenken. Auch im kommenden Jahr fährt der Ferienzug wieder ab: Der Stadtsenat hat in seiner gestrigen Sitzung das Programm für den nächsten Semesterferienzug sowie Osterferienzug beschlossen. Highlights des Winterferienzugs, der von 10. bis 18. Februar stattfindet, sind beispielsweise Freestylen auf der Seegrube oder Spiel und Spaß am Ponyhof. Beim Osterferienzug lockt unter anderem eine Nachtschatzsuche in der Altstadt oder eine Rätselrallye mit Detektiv Langohr. Insgesamt finden 126 Veranstaltungen statt. „Der Ferienzug bringt jedes Jahr sowohl im Winter, zu Ostern als auch im Sommer tausende Kinderaugen zum Strahlen. Ich bin überzeugt davon, dass dies mit dem heute beschlossenen Programm erneut gelingt“, blickt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann den Veranstaltungsreihen mit Vorfreude entgegen.

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Durchführung des vorgeschlagenen Programms aus.

 

Neuausrichtung der Jugendbeteiligung

Die aktive Mitgestaltung von Jugendlichen ist der Stadt Innsbruck ein großes Anliegen. Deshalb wurde das Projekt „MyInnsbruck Jugendrat“ gestartet und zahlreiche Projekte erfolgreich umgesetzt. Da die bisherige Projektleiterin mit Anfang 2017 das verantwortliche Kinder- und Jugendbüro Innsbruck verlässt, ist diese Stelle nachzubesetzen. Diese Position wird direkt von der Stadt Innsbruck ausgeschrieben. Eine Neuausrichtung der Jugendbeteiligung in Innsbruck geht damit einher.

Der Stadtsenat sprach sich geschlossen dafür aus.

 

Aufsichtsräte nominiert

In drei Aufsichtsräten von städtischen Beteiligungen finden sich künftig neue Gesichter: Gemeinderat Helmut Buchacher folgt Dr.in Marie-Luise Pokorny-Reitter als Aufsichtsrat der Innsbrucker Markthallen-Betriebsgesellschaft m.b.H. Auch im Sportbereich gibt es Neuerungen: Mag.a Julia Schmidt löste Martin Hof im Aufsichtsrat der Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH ab, Thomas Waimann rückt für Mag. Johannes Verdross in den Aufsichtsrat der innsbruck-tirol sports gmbh nach.

Die Personalentscheidungen wurden vom Stadtsenat einstimmig angenommen.

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