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Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 25. Jänner 2017
 

Ausfallhaftung für Wärme- und Kälteversorgung beim Haus der Musik

Beim Haus der Musik Innsbruck setzen Land Tirol und Stadt Innsbruck auf eine innovative Energieversorgung und die Nutzung energetischer Synergien. In diesem Sinne soll die Wärme- und Kälteerzeugung durch die Errichtung eines Grundwassernetzes erfolgen. Dazu wird ein neuer Brunnen zur Grundwasserentnahme in der Herrengasse – beim Durchgang zum Domplatz – benötigt. „Eine neue Druckleitung soll das Grundwasser zu den Wärmetauschern im Haus der Musik und im Landestheater verteilen. Die Rückgabe des thermisch veränderten Wassers wäre direkt und unmittelbar in den Inn“, erläuterte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer das Projekt. „Dabei handelt es sich um einen wasserwirtschaftlichen Versuch, der für die Dauer von fünf Jahren bewilligt werden kann. Das Projekt ist sehr vielversprechend“, ergänzt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider. „Wenn dabei keine Auswirkungen auf die bestehenden Wasserberechtigten festgestellt werden, kann ein Ansuchen um wasserrechtliche Genehmigung der Grundwassernutzung gestellt werden. Dabei ist das Ziel diese für 20 Jahre zu erlangen“, betonte die Stadtchefin. Abhängig von den konkreten Rahmenbedingungen wird eine Amortisation gemäß derzeitigem Wissenstand von etwa zehn bis 15 Jahren angenommen.

Für die von den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) und der Immobilien Gesellschaft (IIG) veranschlagten Projektkosten von rund zwei Millionen Euro inklusive möglicher Risiken übernimmt die Stadt Innsbruck die Ausfallhaftung. Der Stadtsenat stimmte diesem Antrag zu. Der Antrag wird dem Gemeinderat zur Beschlussfassung übermittelt.

 

Betriebserweiterung Gewerbegebiet Rossau

In der Rossaugasse wird ein städtisches Grundstück für die Erweiterung einer KFZ-Reparaturwerkstätte zur Verfügung gestellt. Der Vermietung sowie der Einräumung eines Baurechts für die Dauer von vorerst zwei Jahren stimmte der Stadtsenat in seiner Sitzung mit zwei Enthaltungen zu. „Mit der Betriebserweiterung werden Arbeitsplätze geschaffen und der Standort gesichert“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Stadtsenat segnet Veranstaltungszeiten der Rodel-WM ab

Morgen, Donnerstag, beginnt auf der Bob-, Rodel- und Skeletonbahn in Igls die Rodel-Weltmeisterschaft 2017. Damit das Rahmenprogramm am Veranstaltungsgelände nicht wie üblich um 22:00 bzw. 23:00 Uhr enden muss, beschloss der Stadtsenat einstimmig eine Veranstaltungszeit bis Mitternacht am Freitag, 27. Jänner, sowie am Wochenende, 28. und 29. Jänner, die Veranstaltungen bis 02:00 Uhr zu genehmigen. Musikende ist jeweils eine Stunde zuvor.

 

Stadt Innsbruck unterstützt Amraser Dorffest

Für das traditionelle Amraser Dorffest beschloss der Stadtsenat einstimmig zum einen der Schützenkompanie als Veranstalter die notwendigen Grundflächen für die Veranstaltungsdauer unentgeltlich zu überlassen, andererseits genehmigte er die Ausweitung der Musikspielzeit bis 01:00 Uhr. Das Fest findet alle zwei Jahre statt und wird heuer von 30. Juni bis 01. Juli abgehalten. Die Auf- bzw. Abbauarbeiten erfolgen am Vortag bzw. am 02. Juli. Generell gilt in der Landeshauptstadt bei allen Musik- und Konzertveranstaltungen ein Ende der Beschallung um 22:00 Uhr. Ausnahmegenehmigungen, wie im Beispiel des Amraser Dorffests, erteilt der Stadtsenat. „Die Amraser Vereine sind auf Einnahmen angewiesen, damit auch Jugendarbeit weiterhin gewährleistet werden kann. Zudem sind die Anrainerinnen und Anrainer auch eingebunden und es gab in den vergangenen Jahren keine Beschwerden und Probleme“, begründete Bürgermeisterin Oppitz-Plörer den positiven Beschluss. (SAKU)