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Themen des Stadtsenats vom 14. Oktober 2015

• Pachtverträge für Höttinger und Umbrückler Alm verlängert bzw. fixiert • Errichtung eines Ehrengrabs am Ostfriedhof • Spielplatz Kranebitten: Planungen fertiggestellt • Neuer Gehsteig in der Anton-Rauch-Straße
 

Pachtverträge für Höttinger und Umbrückler Alm verlängert bzw. fixiert

Seit 2001 betreibt Bernhard Schlechter die Höttinger Alm auf der Nordkette. Tausende InnsbruckerInnen aber auch Gäste aus aller Welt wurden von ihm auf der Alm, die 2015 ihr 50-Jahr-Jubiläum feierte, kulinarisch verwöhnt. Der Stadtsenat stimmte in seiner Sitzung der Verlängerung des Pachtvertrages für weitere fünf Jahre (bis 31.12.2020) einstimmig zu. „Besonders die hohe Qualität des Angebots sowie der persönliche Kontakt zu seinen Gästen zeichnet Bernhard Schlechter und die Höttinger Alm aus. Auch dass es keinen Ruhetag auf der Alm gibt, ist ein besonderer Service“, erklärt der für Almen zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Der Inhalt des neuen Pachtvertrages wird nur geringfügig angepasst.

Die Bauarbeiten der Umbrückler Alm liegen in den letzten Zügen, der Eröffnungstermin wurde bereits fixiert. Für die Bewirtschaftung der neuen Alm wird in Zukunft Frau Sonja Schütz mit ihrem Lebensgefährte Tomas Raska sorgen. Sonja Schütz tritt als Pächterin auf.

Schütz wurde aus insgesamt 44 Interessenten und neun BewerberInnen als neue Pächterin ausgewählt. Gemeinsam mit Raska überzeugte sie einerseits mit langjähriger Erfahrung im Gastronomiebereich und andererseits mit einem nachhaltigen und professionellen Konzept, das Regionalität und Qualität verspricht.

Beidem stimmte der Stadtsenat in seiner Sitzung einstimmig zu.

 

Errichtung eines Ehrengrabs am Ostfriedhof

Vor knapp einem Jahr verstarb Marianne Barcal. Als Erbin ihrer Verlassenschaft ließ sie die Stadt Innsbruck bzw. das Stadtarchiv/Stadtmuseum, eintragen. Als Anerkennung dafür wird dem Grab der Verstorbenen am Innsbrucker Ostfriedhof nun der Status „Ehrengrab“ für die Dauer von 100 Jahren zuerkannt. In diesem Zeitraum wird sich die Stadt Innsbruck auch um die bauliche Instandhaltung sowie die gärtnerische Pflege des Grabes kümmern. Außerdem wird am Allerheiligentag jedes Jahr ein Kranz als Schmuck niedergelegt. Der Stadtsenat hat sich für die Errichtung des Ehrengrabs ausgesprochen.

Die Stadt Innsbruck erbt von Marianne Barcal einen Gesamtwert von über 500.000 Euro. „Das Erbe von Frau Barcal wurde zweckgewidmet und wird in weiterer Folge dem Stadtarchiv/Stadtmuseum zu Gute kommen. Ich bin mir sicher, dass dort die richtigen Investitionen, ganz im Sinne der Verstorbenen, getätigt werden“, ist Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer überzeugt.

 

Spielplatz Kranebitten: Planungen fertiggestellt

BürgerInnenbeteiligung wird in der Tiroler Landeshauptstadt groß geschrieben: Auch der neue Spielplatz Kranebitten wird ein Ergebnis von BürgerInnenbeteiligung sein: Die Vorschläge des Kinderbüros sowie der „Initiative Lebensraum Kranebitten“ konnten nach mehreren Treffen bei der Planung der Landschaftsarchitekten „Auböck + Kárász“ berücksichtigt werden.

„Der Spielplatz in Kranebitten kann als Vorzeigebeispiel herangezogen werden: Die Zusammenarbeit mit den Anrainerinnen und Anrainern hat bestens funktioniert und auf die Wünsche und Anliegen konnte bestmöglich eingegangen werden“, erklärt der zuständige Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Die Grundidee des vorliegenden Entwicklungskonzepts beruht darauf, den derzeitigen Charakter des Spielplatzes beizubehalten. Zusätzlich stehen eine attraktivere Zonierung sowie eine neue Akzentuierung im Vordergrund. So wird der neue Spielplatz beispielsweise in verschiedene Nutzungsbereiche wie Ballspielplatz und Grillplatz im südlichen Teil der Anlage eingeteilt und mit Hilfe einer Terrassierung werden unterschiedliche Höhenniveaus geschaffen. Damit können die bisherigen Konflikte wie Lärm- und Geruchsbelästigung bestmöglich verhindert werden.

Mit der Fertigstellung des Spielplatzes mit allen Funktionen wird zu Beginn des Jahres 2017 gerechnet.

Die fertiggestellte Entwurfsplanung wurde präsentiert und vom Stadtsenat einstimmig angenommen.

 

Neuer Gehsteig in der Anton-Rauch-Straße

Die Stadt Innsbruck legt großen Wert auf die Möglichkeit der Mitgestaltung der BürgerInnen des Stadtlebens. Seit Frühsommer 2015 läuft beispielsweise der BürgerInnenbeteiligungsprozess im Stadtteil Mühlau. Ein wichtiges Thema ist dort unter anderem die Sicherheit im Stadtteil. Deshalb wird nun in der Anton-Rauch-Straße nordseitig im Abschnitt zwischen Haus Nr. 2 und Haus Nr. 8 ein Gehsteig errichtet. Außerdem wird der Straßenquerschnitt um rund 0,5 bis 1,5 Meter verbreitert und die gesamte Straßenentwässerung erneuert.

Mangels verfügbarer Grundfläche ist eine durchgehende Gehsteigverbindung bis zum Mühlauer Hauptplatz, vorbei am Gasthof Koreth, nicht möglich. Deshalb endet der neue Fußweg an der 2013 errichteten Fahrbahnquerstelle vor dem Haus Nr. 4.

Da es sich bei der Anton-Rauch-Straße um eine Landesstraße handelt, wurde das Projekt vorab mit dem Land Tirol abgestimmt.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 50.000 Euro.

Der Stadtsenat hat die Errichtung des neuen Gehsteiges einstimmig beschlossen. (DH)

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