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Themen des Stadtsenats am 03. Februar 2016

• Gestaltungsbeirat präsentiert Tätigkeiten • Straße- /Regionalbahn: Detailplanungen schreiten voran • Zwei neue Mountainbike-Trails • Gehsteig am Grabenweg wird verbreitert und ergänzt • Haus der Musik: Vorplatzgestaltung geht in die Planung • Bauarbeiten in der Riedgasse starten • Neue Spielgeräte für Mariahilf
 

Gestaltungsbeirat präsentiert Tätigkeiten

Vor knapp drei Jahren wurde der Innsbrucker Gestaltungsbeirat gegründet, dessen Ziel seit diesem Zeitpunkt die Schaffung einer hochwertigen Planung ist und Baukultur beiträgt. Heute präsentierten die Mitglieder des IGB im Stadtsenat ihren Tätigkeitsbericht: Seit April 2013 fanden insgesamt 18 Sitzungen statt, in welchen 180 Tagesordnungspunkte zugewiesen und behandelt wurden. Zu den Aufgaben des IGB zählt es beispielsweise, größere Bauvorhaben – also jene, die Bedeutung für das Stadt- und Ortsbild in Innsbruck haben – zu begutachten und ihre Expertise dazu abzugeben. „Der Tätigkeitsbericht belegt, dass die Beratung des unabhängigen Expertinnen- und Expertengremium speziell das Qualitätsniveau der Alltagsarchitektur gehoben hat“, sind sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Mag. Gerhard Fritz über den Nutzen des Beirats einig. 

 

Straße- /Regionalbahn: Detailplanungen schreiten voran

Die Bauarbeiten für Tirols zweitgrößtes Infrastrukturprojekt nach dem Brennerbasistunnel laufen aktuell auf Hochtouren. Noch fehlende Detailplanungen des Projekts im Bereich Amraserstraße (zwischen Leipziger Platz und Pradlerstraße) und bezüglich der Endhaltestellen Peerhof und Technik West wurden im heutigen Stadtsenat präsentiert und diskutiert. Außerdem wurden erste Endplanungen im künftigen Entwicklungsgebiet im Bereich der Peerhofstraße vorgestellt.

In das Projekt werden gemeinsam mit dem Land Tirol 400 Mio. Euro investiert. Damit wird das Mobilitätsangebot in der Tiroler Landeshauptstadt noch attraktiver gestaltet.

Die unterschiedlichen Detailplanungen wurden angenommen.

 

Zwei Mountainbike-Trails auf der Nordkette

Mountainbiking ist ein beliebter Sport in Innsbruck und Tirol. Aus einem kürzlich erstellten Gutachten geht hervor, dass eine Kanalisierung von MountainbikerInnen auf ausgewählte, dafür vorgesehene Strecken für die Natur weniger störend sei, als weitläufig wild abfahrende RadlerInnen. Dafür benötigt es allerdings eine naturschutzrechtliche Bewilligung. Gegen die Erteilung einer solchen für den Arzler Alm-Trail und den Hungerburg-Trail hat der Stadtsenat keinen Einwand. Dies wurde heute einstimmig beschlossen.

 

Gehsteig am Grabenweg wird verbreitert und ergänzt

Der Gehsteig auf der nördlichen Seite des Grabenwegs ist derzeit sehr schmal. Um maximalen Schutz für die FußgängerInnen gewährleisten zu können, wird dieser nun um 70 cm verbreitert. „Die Roßau ist ein hochfrequentiertes Verkehrsgebiet. Teilweise gibt es am Grabenweg gar keinen Gehsteig. Dieser wird nun errichtet. Außerdem ist eine Verbreiterung des bestehenden Gehweges unbedingt notwendig“, erläutert Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider.

Im Zuge der Bauarbeiten wird auch das Radwegenetz weiter ausgebaut: Bis dato endete der vom Einkaufszentrum „dez“ kommende Radweg beim Kreisverkehr Grabenweg-Griesauweg. Der Grabenweg wird an diesen nun angebunden.

Der Stadtsenat hat den Antrag einstimmig angenommen.

 

Haus der Musik: Vorplatzgestaltung geht in Planung

Aktuell laufen die Arbeiten auf Österreichs größter Kulturbaustelle am Rennweg auf Hochtouren und schreiten zügig voran. Bereits 2000 wurde der Vorplatz des angrenzenden Landestheaters vom Landschaftsarchitekturbüro „terra.nova“ durchgeführt. Dieses wird nun in Zusammenarbeit mit dem Architekten des Hauses der Musik, DI Erich Strolz, beauftragt gemeinsam die Voruntersuchungen und Detailplanungen vorzubereiten bzw. durchzuführen.

Der Stadtsenat nahm den Antrag einstimmig an. 

 

Bauarbeiten in der Riedgasse starten

Voraussichtlich Ende Februar starten die Bauarbeiten für die Generalsanierung der Riedgasse. Diese wird sowohl oberflächlich als auch interirdisch (Leitungsnetz) saniert. Dadurch wird die Versorgungssicherheit für die Stadtteile Hötting und Hungerburg für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt. Nach Abschluss der unterirdischen Arbeiten wird oberirdisch seitens der Stadt die Straße teilweise neu gestaltet und der Straßenaufbau erneuert.

Die Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitte unterteilt: Von Ende Februar bis Ende August 2017 wird im westlichen Teil gebaut, von September 2017 bis Dezember 2018 im östlichen. In den Wintermonaten 2017 und 2018 wird eine Baupause eingelegt. Während der Bauphasen wird die Riedgasse für den Durchzugsverkehr und den öffentlichen Verkehr gesperrt.

„Die Anrainerinnen und Anrainer werden laufend über die Arbeiten informiert. Ende Jänner fand außerdem eine Infoveranstaltung statt, an der rund 250 Personen teilnahmen. Dort wurde deutlich, dass der bisherige Informationsfluss sehr gut funktioniert hat“, erklärt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider.

Die Kosten des Straßenneubaus belaufen sich auf knapp 760.000 Euro. Der Stadtsenat nahm den Antrag einstimmig an.

 

Neue Spielgeräte für Mariahilf

Am Areal des ehemaligen Kirchenwirts in Mariahilf wird ein neuer Spielplatz errichtet. Auf einer etwa 600 m² großen Fläche entsteht ein Spiel- und Erholungsraum, der besonders für Kinder im Vorschulalter gerichtet wird. Der Vorentwurf wurde schon im Frühjahr 2015 ausgearbeitet, auch die Geländemodellierung wurde bereits abgeschlossen. Mit der Begrünung wird noch im Frühjahr 2016 gestartet. Das Spielangebot reicht von Grundelementen wie einer Rutsche und einer Schaukel bis hin zu Spielgeräten, die die motorischen Fähigkeiten von Kindern schulen. So wird es beispielsweise eine Kleinkind-Kletterkombination geben.

Auch mehrere Bänke und eine Sitz- und Liegeplattformen sind angedacht. Die Kosten für die Spielgeräteanschaffung liegen bei knapp über 40.000 Euro.

Der Stadtsenat nahm den Antrag einstimmig an. (DH)

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