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Themen des Stadtsenats

vom 17. Februar 2016
 

Automatische Poller regeln Zufahrt auf Nordkette

Die Wege auf die Nordkette werden immer stärker von Wanderern und Bikern genutzt. Die Natur, die Sport- und Freizeitmöglichkeiten sowie das Almangebot locken Einheimische und Gäste gleichermaßen in die Berge. In den vergangenen Jahren haben aber auch illegale Ausflugsfahrten mit Autos im Landschaftsschutzgebiet zugenommen. Um den motorisierten Individualverkehr auf den drei Hauptrouten Höttinger-Bild-Weg, Rosnerweg/Hungerburg und Steinbruchweg/Arzl wieder auf seine wirkliche Funktion einzuschränken, kaufte die Stadt drei automatische Poller an. Stadtrat Franz X. Gruber für die Land-und Forstwirtschaft sowie die Almen zuständig: „Die automatischen Poller werden illegale Autofahrten abstellen, die tatsächlich Nutzungsberechtigen am neusten Stand der Technik jederzeit passieren lassen und die Wanderer sowie Biker weit weniger behindern, als ein Schrankensystem.“ Die tatsächlich fahrberechtigten Waldbesitzer, Landwirte, die Alm-, Freizeit und Dienstleistungsbetriebe sowie die Blaulichtorganisationen erhalten einen Transponder hinter der Windschutzscheibe, der den Poller für die Durchfahrt automatisch absenkt, damit sie ihren notwendigen Tätigkeiten und Einsätzen nachgehen können. Die Wanderer und Biker können mit dieser Lösung weiter jederzeit alle Wege bequem passieren, unerlaubte und umweltschädigende Autofahrten werden aber abgestellt, der Erlebniswert und die Sicherheit für Erholungssuchende gesteigert. Die Poller oberhalb des Planötzenhofs und am Beginn des neuen Umbrüggler-Alm-Weges werden heuer errichtet und in Betrieb genommen. Der dritte Zufahrtsregler wird 2017 beim Rosnerweg aufgestellt.

Der Stadtsenat genehmigte einstimmig Bau und Inbetriebnahme der drei Poller.

 

Grundinanspruchnahme für Generalsanierung in der Riedgasse

Für die Umsetzung der geplanten Generalsanierung in der Riedgasse benötigt die Stadt vorübergehend Teilflächen, die im Besitz der Diözese Innsbruck sowie einiger Privatpersonen stehen. Die Riedgasse wird generalsaniert, nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in Bezug auf das unterirdische Leitungsnetz. „Baustellen sind im persönlichen Alltag oft mit Einschränkungen verbunden. Doch keine Baustelle ist umsonst. Schlussendlich sorgen die Ergebnisse in der Regel für eine Erleichterung, Verbesserung und oft auch für eine Verschönerung des Ist-Zustandes“, betont die zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider. Für den allgemeinen Verkehr wird die Riedgasse gesperrt, für AnrainerInnen suchte die Stadt vor Baubeginn temporäre Lösungen. Die Diözese stimmt zu, den AnrainerInnen 22 Parkplätze auf ihrem Grundstück zur Verfügung zu stellen. Die Stadt Innsbruck erlangt außerdem noch Lagerflächen am Grundstück der Diözese und einem anderen Grundeigentümer. Letzterer stellt auch noch Flächen für AnrainerInnen-Parkplätze zur Verfügung.

Der Stadtsenat stimmte dem Antrag zur vorübergehenden Inanspruchnahme und den Vereinbarungen mit den GrundeigentümerInnen zu.

 

Straßen- /Regionalbahn: Umbau der Reichenauer Straße

Der Ausbau des Straßen- und Regionalbahnprojektes in Richtung Osten bis zum Olympischen Dorf wird bis 2018 umgesetzt. Ein Schritt dafür ist der Umbau der Reichenauer Straße zwischen der Pembaurstraße und dem Langen Weg.

Der Stadtsenat stimmte in seiner jüngsten Sitzung für die Detailplanung und die Umsetzung der Bauarbeiten sowie den veranschlagten Projektkosten in Höhe von rund 19,19 Millionen Euro. Durch notwendige Änderungen in der Funktions- und Detailplanung entstehen beim städtischen Anteil Zusatzkosten in Höhe von knapp 2,32 Millionen Euro. „Der Stadtsenat nimmt diese zur Kenntnis, weil sie im Rahmen der bereits genehmigten Projektfinanzierung gedeckt sind“, erklärt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider. Die Bauarbeiten schreiten kontinuierlich voran.

Der Stadtsenat nahm den Antrag an.

 

Neue Möbel für die VS Pradl-Ost

Nach der Generalsanierung der Volksschule Pradl-Ost (Siegmairschule) werden die adaptierten Klassenräume neu eingerichtet. Insgesamt werden 14 Zimmer mit Tischen, Stühlen und Schränken ausgestattet. Außerdem wird im Untergeschoss eine Zentralgarderobe montiert. „Die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal können sich nun in moderner Umgebung mit neuen Möbeln auf den Unterricht konzentrieren. Ich bin sehr zufrieden mit der Generalsanierung in der Volksschule Pradl-Ost“, freut sich Stadtrat Ernst Pechlaner.

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für den Ankauf und die Montage der neuen Einrichtung aus.

 

„Ostermarkt 2016“ vom 17. bis 28. März

Auch heuer findet in der Innsbrucker Altstadt zwischen dem Goldenen Dachl und der Riesengasse wieder der traditionelle Ostermarkt statt. Der Stadtsenat gab grünes Licht und stimmte einem dementsprechenden Genehmigungsantrag zu. Der Aufbau beginnt am 14. März, die Genehmigung endet mit dem Abbau am 29. März. Der Markt ist vom 17. bis 28. März täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Die IAI-Veranstaltungs-GmbH darf den Grund kostenlos in der genannten Zeit nutzen. Die 32 Verkaufsstände bieten Osterdekorationen, Kinderartikel, Hand- und Kunsthandwerk sowie landwirtschaftliche Produkte an. Eine Bastelstube und eine breites Rahmenprogramm sorgen für gute Unterhaltung. Die Eröffnungsfeier findet am 17. März von 18:00 bis 20:00 Uhr statt.

Der Stadtsenat genehmigte einstimmig den Ostermarkt in dem beantragten Zeitraum. (SAKU)

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