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Themen des Stadtsenats am 15. März 2016

• ISD übernehmen Führung der städtischen Kinderkrippen • Angelegtes Vermögen durch IKB-Anteilsverkauf bringt Gewinne • EZEB-Bäckercafe bekommt Gastgarten
 

ISD übernehmen Führung der städtischen Kinderkrippen

Seit Mitte 2015 der Grundsatzbeschluss für städtische Kinderkrippen im Gemeinderat gefallen ist, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Das Amt für Kinder- und Jugendbetreuung wurde beauftragt mehrere Kinderkrippen räumlich zu konzipieren, Kostenvoranschlägen einzuholen und ein pädagogisches Konzept zu erarbeiten.

„Es freut mich sehr, dass die Stadt Innsbruck zukünftig auch Kinderkrippen führt“, erklärt Stadtrat Ernst Pechlaner. „Dieser Aufgabe stellen wir uns gerne gemeinsam mit den Innsbrucker Sozialen Diensten.“

Aktuell sind Standorte in Hötting und in der Innenstadt geplant, weitere werden noch verhandelt. Die weitere Vorgehensweise sieht nun einen gemeinsamen Workshop aller Beteiligten vor.

Der Stadtsenat stimmte den Vorschlag des Amts für Kinder- und Jugendbetreuung die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) mit der Führung der städtischen Kinderkrippen zu betrauen einstimmig zu.

 

Angelegtes Vermögen durch IKB-Anteilsverkauf bringt Gewinne

In den Jahren 2003 und 2006 verkaufte die Stadt Innsbruck insgesamt 50 Prozent minus eine Aktie der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) an die Tiroler Wasserkraft AG. Der Ertrag aus den beiden Verkäufen wird sowohl als Pensionsrückstellung für die Bediensteten der ehemaligen Stadtwerke als auch für die Verwirklichung des Großprojekts „Straßen- und Regionalbahn“ aufgewandt. Um den Verkaufserlös möglichst sicher, das heißt möglichst weit gestreut, anzulegen, wurde das Geld auch in Immobilienprojekte investiert. Diese brachten im Jahr 2015 beispielsweise einen Ertrag von knapp 750.000 Euro hervor.

Auf der anderen Seite wurde der Erlös mittels unterschiedlicher Finanzinstrumente angelegt. Diese haben seit dem Beginn im Jahr 2004 einen Erfolg von 47,6 Millionen Euro oder 4,23 Prozent p. a. gebracht.

Der Stadtsenat nahm den Bericht er Finanzabteilung einstimmig zustimmend zur Kenntnis.

 

EZEB-Bäckercafe bekommt Gastgarten

Besonders im Frühling zieht es viele Menschen ins Freihe – die Gastgartenkultur in der Tiroler Landeshauptstadt wacht auf. Im Stadtteil St. Nikolaus/Mariahilf kommt ab sofort ein weiterer Gastgarten hinzu: Der Stadtsenat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, den Gastgarten des Bäckercafes EZEB in der Innstraße 73 zu bewilligen. Von Februar bis Ende November darf dort ein knapp 22 Quadratmeter großer Gastgarten betrieben werden. „Durch den neuen Gastgarten wird der Stadtteil Anpruggen, wie St. Nikolaus/Mariahilf liebevoll genannt wird, zusätzlich belebt. Damit wird ein weiteres Ergebnis des Bürgerbeteiligungsprozess Anpruggen sichtbar“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. (DH)

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