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Themen des Stadtsenats vom 30. März 2016

 

Ergebnisse: Entwicklungsprozess „Rund um Patscherkofel & Glungezer"

In den vergangenen fünf Monaten hat ein breit angelegter Entwicklungsprozess für die Gemeinden des südöstlichen Mittelgebirges, Ellbögen und die Stadtteile Igls und Vill stattgefunden. Ziel des Prozesses war es, ein gemeinsames Bild über die zukünftige Positionierung der gesamten Region zu entwickeln. In der Projektgruppe arbeiteten VertreterInnen aus den Bereichen Kultur, Landwirtschaft, Sport, Wirtschaft, Tourismus und Freizeit sowie öffentlicher Institutionen und engagierte BürgerInnen aus der Region mit. Insgesamt waren rund 100 Personen in den Prozess involviert. Die Ergebnisse und die Umsetzungsschritte werden am Donnerstag, den 07. April, von 19:00 bis 21:00 Uhr im Congresspark Igls vorgestellt.

Der Stadtsenat nahm nicht nur die Ergebnisse und Ziele des Entwicklungsprozesses „Rund um den Patscherkofel & Glungezer“ zur Kenntnis, er sprach sich einstimmig für eine aktive städtische Beteiligung bei der Umsetzung aus. 

 

Hochwasserpumpwerk mit Aussichtsplattform am Marktplatz

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) will am Marktplatz einen Mischwasserkanal und ein Hochwasserpumpwerk, die beide unterirdisch situiert werden, errichten. An der Oberfläche soll ein Schaltraum mit öffentlicher Aussichtsplattform entstehen. Diese wird über eine außenseitige Stiege ganzjährig und ganztägig für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Im Stadtsenat am 30. März fiel der einstimmige Beschluss für die Umsetzung des Hauptwasserpumpwerks. 

 

Grundüberlassung für „innsbruck@night“

Mit der Veranstaltung „innsbruck@night“ wird in der Tiroler Landeshauptstadt auch heuer wieder ein besonderes nächtliches Gesamterlebnis für ein breites Publikum geboten. Das Event, das sich auf die vier Fundamente Kultur, Unterhaltung, Kulinarium und Shopping stützt, findet am 30. September statt. Die Aufbauarbeiten starten um 07:00 Uhr, der Abbau erfolgt am darauffolgenden Tag bis spätestens 10:00 Uhr.

Der Stadtsenat beschloss, dem Stadtmarketing Innsbruck für die Veranstaltungsdauer die benötigten Flächen unentgeltlich zu überlassen. Außerdem sprach sich der Stadtsenat im Rahmen von „innsbruck@night“ für verlängerte Öffnungszeiten für den Einzelhandel bis 23:00 Uhr aus.

 

„Ja“ zur 12. „Golden Roof Challenge“

Unter dem Motto „Der Sport kommt zu den Menschen in der Stadt“ wird auch 2016 wieder ein publikumswirksamer, attraktiver Stabhoch- und Weitsprung-Wettbewerb bei freiem Eintritt vor dem Goldenen Dachl durchgeführt. Die „Internationale Golden Roof Challenge“ in der Herzog-Friedrich-Straße findet am 25. Mai bereits zum zwölften Mal statt. Im Vorprogramm wird wieder das Finale der siebenten EUREGIO-Schulmeisterschaft im Weitsprung zu sehen sein. Etwa 1.000 SchülerInnen aus Nord-, Ost- und Südtirol werden im Zuge dessen erwartet. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Durchführung der „Golden Roof Challenge“ aus und überlässt dem Veranstalter unentgeltlich die hierfür benötigten Flächen.

 

Ausbau des Griesauweges und Sanierung der Trientinerbrücke

Der Griesauweg ist unter anderem aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens sanierungsbedürftig. Deshalb wird der Straßenzug auf einer Länge von etwa 400 Metern – inklusive der Kreuzungen Valiergasse, Trientlgasse und Archenweg – ausgebaut. Dabei entstehen zwei Kreisverkehre und Gehsteige. Die Bauarbeiten werden abschnittsweise realisiert. Begonnen wird im April mit dem Abschnitt Nord, der bis zur Kreuzung Trientlgasse reicht. Der Stadtsenat stimmte einstimmig dafür, das Angebot des Bestbieters „TEERAG-ASDAG AG“ für diesen Abschnitt anzunehmen.

Saniert wird auch die 1976 errichtete Trientinerbrücke, die im Süden Innsbrucks über die Sill führt. Die Bauzeit beträgt ca. fünf Monate. Baubeginn ist voraussichtlich Februar 2017. Die Sanierungsarbeiten erfolgen zeitgleich mit den Brücken- und Gleisbauarbeiten für den Brennerbasistunnel. Aus diesem Grund wird es zu einer Sperre für den gesamten Verkehr inklusive Fuß- und Radverkehr im Bereich Unterführung-Klostergasse kommen. Der Stadtsenat beschloss auch diesen Antrag einstimmig. 

 

Personelle Veränderungen im Gestaltungsbeirat

Der Innsbrucker Gestaltungsbeirat (IGB) begutachtet große Bauvorhaben – also jene, die Bedeutung für das Stadt- und Ortsbild haben – und gibt eine Expertise dazu ab. Die Funktionsdauer der Mitglieder und ihrer Ersatzmitglieder beträgt mindestens zwei, höchstens aber fünf Jahre.

In Bezug auf die anstehende Neubesetzung des IGB kam der Stadtsenat zum einstimmigen Beschluss, Dipl.-Ing. Heike Langenbach (Wien) und Architekt Dipl.-Ing. Ernst Beneder (Wien) als Hauptmitglieder zu verlängern. Weiters schlägt der Stadtsenat dem Gemeinderat vor, das bisherige Ersatzmitglied Architektin Dipl-Ing. Anna Popelka (Wien) und Architekt Dieter Jüngling (Chur) als neue Hauptmitglieder zu ernennen.

„Die sich immer wieder verändernde Zusammensetzung des Gestaltungsbeirates soll einerseits für Kontinuität sorgen, andererseits durch einen gestaffelten Wechsel ein immer wieder erneuertes Gremium bilden“, erklärt der ressortzuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz: „Durch diese Vorgehensweise entsteht im IGB eine möglichst breite Palette an fachlichem Wissen, planerischen Zugängen und internationalen Erfahrungen.“ (AA)