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Themen des Stadtsenats vom 12. April 2016

• Moderne Stadtwohnungen im Pradler Saggen • Erneute Bewerbung um Sport-Großveranstaltung • „Energie Tirol“ übernimmt Beratungen • Spielplatz Kranebitten: Arbeiten schreiten voran • Neuer Amtsvorstand bestellt
 

Moderne Stadtwohnungen im Pradler Saggen

Modernen Wohnraum zu schaffen, ist eines der Anliegen der Innsbrucker Stadtregierung. Aktuell entstehen auf der Fläche der ehemaligen Südtiroler Siedlung im Pradler Saggen rund 57 Wohnungen inklusive Tiefgarage. Durchgeführt wird der Neubau von der Neuen Heimat Tirol.

„Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt, die Wohnungssituation in der Tiroler Landeshauptstadt zu verbessern. Der von Architektin Arch. DI Silvia Boday entworfene Wohnkomplex überzeugt auf ganzer Linie und wird den Pradler Saggen architektonisch bereichern“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Bei allen Wohnungen im Neubau wird es sich um geförderte handeln, die über das Wohnungsamt der Stadt Innsbruck vergeben werden. Diese Vereinbarung wurde vom Stadtsenat einstimmig angenommen.

 

Erneute Bewerbung um Sport-Großveranstaltung

Innsbruck und Tirol sind nicht nur das Herz der Alpen, sondern auch ein Zentrum alpiner Wintersportarten. Eine gemeinsame Bewerbung des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck für die World-Winter-Masters-Games 2020 bietet sich an. Dabei handelt es sich um eine vom Internationalen Olympischen Komitees (IOC) anerkannte Multisportveranstaltung für SeniorensportlerInnen (ab 35 Jahren), die zukünftig alle vier Jahre stattfinden soll.

„Innsbruck blickt auf langjährige Erfahrungen im Zusammenhang mit der Organisation von Sportveranstaltungen zurück. Während die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 in die internationalen Geschichtsbücher eingingen, konnte die Tiroler Landeshauptstadt mit den International Children’s Games und den Youth Olympic Games auch bereits mit Veranstaltungen für spezielle Altersgruppen überzeugen“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Das IOC plant, dass die International Masters Games (IMG) ab 2023 jeweils automatisch ein Jahr nach den Olympischen Spielen, sowohl im Winter als auch im Sommer, in der jeweiligen Olympiastadt ausgetragen werden. Der Startschuss der Veranstaltungsreihe soll 2020 in Innsbruck bzw. Tirol fallen. „Innsbruck ist als Sportstadt bekannt. Durch die Austragung der Premiere der World-Winter-Masters-Games 2020 kann dies zum wiederholten Male bestätigt werden. Für die Region ergeben sich neben der Festigung der internationalen Reputation vielfältige Chancen und Möglichkeiten. Über 3.000 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt werden erwartet“, zeigt sich Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann begeistert.

Die Einreichung der Absichtserklärung folgt noch im April von der Innsbruck Tirol Sports GmbH, die als Veranstalterin fungieren wird. Auf Basis der Erfahrungswerte der Youth Olympic Games 2012 und der International Children’s Games 2016 wurde ein realistisches Budget von 3,2 Millionen für die Veranstaltung vorgesehen.

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für eine Bewerbung um die Sportveranstaltung aus.

 

„Energie Tirol“ übernimmt Beratungen

Im Dezember 2012 hat der Gemeinderat die Sanierungsförderung „Innsbruck fördert: energetische Sanierung“ beschlossen. Im Zeitraum 2016 bis 2018 wird der Verein „Energie Tirol“ die dazugehörigen Beratungsdienstleistungen durchführen. Das hat der Stadtsenat einstimmig entschieden. „Die Beratungen sind Teil des umfangreichen Innsbrucker Energieentwicklungsplans. Es freut mich, dass wir mit dem Verein ,Energie Tirol‘ einen verlässlichen Partner gefunden haben. Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit sehr gut funktionieren wird“, zeigt sich Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider positiv.

 

Spielplatz Kranebitten: Arbeiten schreiten voran

Dass BürgerInnenbeteiligung in Innsbruck keine leere Versprechung ist, belegt das Projekt „Spielplatz Kranebitten“. Sowohl Vorschläge des Kinderbüros sowie der „Initiative Lebensraum Kranebitten“ wurden bei der Gesamtplanung berücksichtigt.

„Der Spielplatz Kranebitten ist ein Paradebeispiel wenn es um Mitgestaltungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger geht“, erklärt Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz. Außerdem berichtet er: „Die Arbeiten am Projekt schreiten planmäßig voran. Die gesamten Lieferungen und Leistungen der Baumeisterarbeiten, die bis Herbst 2016 abgeschlossen sein sollen, wurden einstimmig vom Stadtsenat beschlossen.“

Die Grundidee des vorliegenden Entwicklungskonzepts beruht darauf, den derzeitigen Charakter des Spielplatzes beizubehalten. Zusätzlich stehen eine attraktivere Zonierung sowie eine neue Akzentuierung im Vordergrund. So wird der neue Spielplatz beispielsweise in verschiedene Nutzungsbereiche wie Ballspielplatz und Grillplatz im südlichen Teil der Anlage eingeteilt und mit Hilfe einer Terrassierung werden unterschiedliche Höhenniveaus geschaffen. Damit können die bisherigen Konflikte wie Lärm- und Geruchsbelästigung bestmöglich verhindert werden.

 

 

Neuer Amtsvorstand bestellt

Das Amt „Bau-, Wasser-, Gewerbe- und Straßenrecht“ bekommt ab 01. Mai 2016 einen neuen Vorstand. Aufgrund der Bestellung von Dr. Robert Schöpf zum Abteilungsleiter der Magistratsabteilung III „Planung, Baurecht und technische Infrastrukturverwaltung“ wurde diese Stelle vakant.

Eine achtköpfige Kommission, darunter auch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, entschied sich nach einem Hearing für Mag. Christian Rath. Der Stadtsenat stimmte dem Vorschlag einstimmig zu und bestellte Rath auf die Dauer von fünf Jahren für die Position.

Als Begründung für die Personalbestellung wurde angeführt, dass der Kandidat im überdurchschnittlichen Ausmaß die im Stellenangebot verlangten Kenntnisse und Erfahrungen besitzt. Seit 2010 leitet Rath das städtische Referat „Gewerbe- und Betriebsanlagen“. (DH)

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