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Themen des Stadtsenats vom 20. April 2016

• Stadtbücherei Vertragsverhandlungen • MÜG-Außenstelle und Stadtteilzentrum in ehemaligem Postgebäude • Neugestaltung des Mariahilfplatzls • „Marianne-Barcal-Preis“ für ausgezeichnete Abschlussarbeiten • Neues Ersatzmitglied in Behindertenbeirat bestellt
 

Stadtbücherei Vertragsverhandlungen

Die Erweiterung und Neuausrichtung der Stadtbibliothek schreitet zügig voran. Die IIG stellte dem Stadtsenat die ausgestalteten Pläne und Ergebnisse der Vertragsverhandlungen vor. Der Stadtsenat befürwortet die Vorlage an den Gemeinderat zur Beschlussfassung. „Eine Stadtbibliothek ist auch ein sozialer Treffpunkt der Generationen. Um dieser Anforderung auch weiterhin zu entsprechen, ist eine flächenmäßige Erweiterung unumgänglich und die Übersiedlung unumgänglich. So kann einerseits die Qualität des Angebots zeitgemäß und den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechend ausgebaut werden“, betont Innsbrucks Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag.Christine Oppitz-Plörer.

 

MÜG-Außenstelle und Stadtteilzentrum in ehemaligem Postgebäude

Das Projekt „Nachnutzung des ehemaligen Postgebäudes“ in Hötting-West wurde als erstes im Rahmen des Innsbrucker Modells der BürgerInnenbeteiligung umgesetzt. Nun steht die künftige Nutzung des Gebäudes fest. „Bei dem vor Ort durchgeführten Beteiligungsprozess haben die Bürgerinnen und Bürger engagiert mitgestaltet. Nach Durchsicht des kompletten Ideenpakets hat sich eine Doppelnutzung des Gebäudes als Ideallösung herausgestellt. Einerseits wird die Mobile Überwachungsgruppe, die MÜG, einziehen und auch ein neues Stadtteilzentrum entstehen“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Dieses wird zukünftig von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) betreut. Das Gebäude wird saniert und geringfügig umgebaut. Dadurch entstehen zwei getrennte Einheiten. Die Kosten des Umbaus belaufen sich auf ca. 159.000 Euro.

Der Stadtsenat fasste den Beschluss für die neue Nutzung des ehemaligen Postgebäudes in der Viktor-Franz-Hess-Straße einstimmig.

 

Neugestaltung des Mariahilfplatzls

Die geplante Neugestaltung des Mariahilfplatzls bzw. der Mariahilfstraße ist ebenfalls ein Ergebnis, welches der BürgerInnenbeteiligungsprozess „Anpruggen“ zutage brachte. Ein Architekturwettbewerb soll nun das größtmögliche Potential aus dem zu gestaltenden öffentlichen Platz herausholen. Insgesamt zehn ArchitektInnen bzw. Architekturbüros sind zu diesem einstufigen Realisierungswettbewerb geladen. Eine elfköpfige Jury wird bis Mitte Juli über das Siegerprojekt entscheiden.

Neu gestaltet werden das Mariahilfplatzl sowie die Mariahilfstraße bis zur Innbrücke sowie dem südlich anschließenden Grünbereich samt Promenade. Ziel ist es, ein stimmiges Bild des gesamten Straßenraums zu erhalten. „Das Projekt soll unter anderem zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität beitragen und die Fußgängerfreundlichkeit im Gehbereich erhöhen“, erklärt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider.

Der Stadtsenat fasste den Beschluss zur Durchführung des Wettbewerbs einstimmig.

 

„Marianne-Barcal-Preis“ für ausgezeichnete Abschlussarbeiten

Marianne Barcal war selbst begeisterte Studierende auf den Gebieten der Zeigeschichte, der Politikwissenschaften und Europafragen. Nach ihrem Tod vermachte die ehemalige Gemeinderätin ihr gesamtes Vermögen dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck. Dieses wird nun im Sinne der Verstorbenen als Preis für Abschlussarbeiten aus den Fächern Zeitgeschichte, Politikwissenschaften, Geschichte und ihnen verwandten Fächern verwendet. Der „Marianne-Barcal-Preis“ soll einerseits ein ehrendes Andenken an die Erblasserin sein und andererseits die Verbindung der Stadt Innsbruck mit der Universität Innsbruck vertiefen. Der Preis wird mit 5.000 Euro jährlich dotiert und durch eine Fachjury vergeben.

 

Neues Ersatzmitglied in Behindertenbeirat bestellt

Aufgrund des Verzichts von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann die Funktion des Ersatzmitgliedes im Behindertenbeirats anzutreten, nominierte der Stadtsenat dafür einstimmig Mag. Wolfgang Grünzweig. Der Behindertenbeirat ist zur Beratung der Landesregierung in den Angelegenheiten der Behinderten beim Amt der Tiroler Landesregierung eingerichtet. (DH)

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