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Themen des Stadtsenats vom 01. Juni 2016

• Immobilienpaket: Potentialstudie soll Möglichkeiten aufzeigen • Waldbrandgefahr: Grillstationen auf Waldspielplätzen werden entfernt • Neuer Gastgarten in der Viktor-Franz-Hess-Straße • Gender-Mainstreaming-Bericht vorgelegt • Wichtige Personalentscheidungen getroffen • Eislaufplatz kehrt an den Baggersee zurück • Sportanlage Fenner bekommt neuen Rollrasen • Geologiepfad am Hafelekar: Stadt räumt Dienstbarkeiten ein • Aufsichtsräte wieder nominiert
 

Immobilienpaket: Potentialstudie soll Möglichkeiten aufzeigen

Mit dem Beschluss des Stadtsenats Mitte März wurde ein wichtiger Immobilientausch mit dem Land Tirol besiegelt. Nun geben die beiden daran beteiligten Seiten gemeinsam eine Potentialstudie für die „Quartiersentwicklung Salurner Straße“ in Auftrag. Diese soll bis wichtige Erkenntnisse über städtebauliche Aspekte sowie perspektivisch mögliche Nutzungsmischungen für den Neubau des Gebäudes in der Salurner Straße hervorbringen. Daraus wird im Anschluss eine aussagekräftige Grundlage für den geplanten Architekturwettbewerb erarbeitet. „Ziel ist es, gemeinsam mit dem Land, nachhaltige Entwicklungen und Impulse in den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Tourismus, Kongresswesen, Standortmarketing, Mobilität und wertschöpfende Investitionen in die heimische Wirtschaft in den Mittelpunkt des Projekts zu stellen. Die Potentialstudie wird dafür eine gute Grundlage bieten“, zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer von diesem Schritt überzeugt.

Die Kosten für die Studie, die sich auf rund 82.000 Euro belaufen, tragen Stadt und Land jeweils zur Hälfte. Der Stadtsenat hat sich einstimmig für die Durchführung der Potentialstudie ausgesprochen.

 

Waldbrandgefahr: Grillstationen auf Waldspielplätzen werden entfernt

75 Prozent des Innsbrucker Stadtgebiets sind Waldflächen. Diese haben einen großen Anteil daran, dass die Tiroler Landeshauptstadt den Titel „alpin-urban“ zurecht trägt. Zusätzlich leisten die Wälder einen unverzichtbaren Beitrag als Schutzwald für die Sicherheit der Bevölkerung. Deshalb beschloss der Stadtsenat heute einstimmig ein Grillverbot auf den Waldspielplätzen „Grüner Boden“, „Tantegert“ und „Taubental“. Der zuständige Stadtrat Franz X. Gruber erläutert: „Besonders während längeren Trockenperioden steigt die Waldbrandgefahr erheblich. Deshalb müssen wir in diesen Bereichen das Grillen eindämmen. Gleichzeitig erweitert die Stadt laufend das Angebot an sicheren, öffentlichen Grillplätzen in den Stadtteilen.“

 

Neuer Gastgarten in der Viktor-Franz-Hess-Straße

Die MPreis-Filiale in der Viktor-Franz-Hess-Straße wurde Ende März nach einem umfangreichen Umbau wiedereröffnet. Vor dem Geschäft darf ein Gastgarten betrieben werden. Diesem Antrag stimmte der Stadtsenat einstimmig zu. Der Garten wird auf einem Podest errichtet, der sich auf der Fläche von zwei Parkplätzen befindet. Der Entscheidung des Stadtsenats ist eine Stellplatzbilanz vorausgegangen, die positiv ausgefallen ist.

 

Gender-Mainstreaming-Bericht vorgelegt

Seit dem Jahr 2004 wird dem Stadtsenat jährlich ein Bericht zur laufenden Gender-Mainstreaming-Arbeit vorgelegt. Dieser beinhaltet Stellungnahmen aus den unterschiedlichen Magistratsabteilungen über die jeweiligen Bemühungen im Rahmen der geleisteten Arbeit auf diesem Gebiet. „Der Bericht zeigt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden. Auch im abgelaufenen Berichtsjahr ist es gelungen, den Frauenanteil im Stadtmagistrat zu erhöhen. Wir sind aber noch nicht am Ziel angelangt“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Ein Augenmerk wird auf Frauen in Führungspositionen gelegt: Im vergangenen Jahr erfolgte die Nachbesetzung bei der Leitung von Referaten überwiegend durch Frauen. Außerdem werden bei der Auswahl der ReferentInnen für Veranstaltungen in der Personalentwicklung bewusst mehr weibliche Vortragende beauftragt.

Der Stadtsenat nahm den Bericht wohlwollend zur Kenntnis.

 

Wichtige Personalentscheidungen getroffen

Der Stadtsenat hat heute einstimmig mehrere Personalentscheidungen getroffen: So wurde Dr. Hans Fankhauser als Leiter der städtischen Kontrollabteilung ebenso wiederbestellt wie Mag. Ferdinand Neu als stellvertretender Abteilungsleiter der Magistratsabteilung I. Außerdem bestellte der Stadtsenat Mag.a Gabriele Herlitschka (Amt „Kinder- und Jugendhilfe“) und Mag.a Edith Margreiter (Amt „Allgemeine Bezirks- und Gemeindeverwaltungen“) für weitere fünf Jahre als AmtsleiterInnen. Mag. Alois Glatzl wurde als Vorstand des Amtes „Gemeindeabgaben“ ebenfalls wiederbestellt, wie Mag. Hannes Verdross, der auch in den kommenden fünf Jahren die Position des stellvertretenden Abteilungsleiters der Magistratsabteilung IV und des Vorstands des Amtes „Finanzverwaltung und Wirtschaft“ bekleiden wird.

Sämtliche Wiederbestellungen wurden vom Stadtsenat einstimmig beschlossen. 

 

Eislaufplatz kehrt an den Baggersee zurück

Nach drei Jahren, in denen der Kunsteislaufplatz auf dem Areal der Neuen Mittelschule Olympisches Dorf untergebracht war, kehrt dieser heuer wieder zurück an den Baggersee. „Das neue Restaurant ,deck 47‘ verspricht ein ganzjähriges Gastronomieerlebnis am Baggersee. Durch die Rückkehr des Kunsteislaufplatzes wird das Gebiet rund um den Badesee zusätzlich belebt und so zu einem Freizeit- und Sportnaherholungsgebiet“, erklärt Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann. Die Betreuung des Platzes geht in die Verantwortung des städtischen Sportamts über.

Der Stadtsenat hat sich einstimmig für die Rückverlegung des Kunsteislaufplatzes ausgesprochen.

 

Sportanlage Fenner bekommt neuen Rollrasen

Aktuell befindet sich der Naturrasen auf der Sportanlage Fenner im Zentrum der Stadt in einem schlechten Zustand. Um einen reibungslosen Spielbetrieb in der Saison 2016/17 ermöglichen zu können, sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig. Deshalb wird im Rahmen einer Generalsanierung der Unterbau ausgetauscht, neu errichtet und anschließend ein neuer Rollrasen verlegt. „Das Fennerareal ist eine wichtige Innsbrucker Sportstädte, die häufig Schauplatz für große Emotionen ist. Auch im Hinblick auf die Errichtung des Sicherheitszentrums und des Neubaus des MCI, darf der Sport bis dorthin nicht vernachlässigt werden“, stellt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann fest.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 81.000 Euro. Der Stadtsenat entschied sich einstimmig für die Maßnahmen am Fennerareal, die den Betrieb für die nächsten drei Saisonen sicherstellen. 

 

Geologiepfad am Hafelekar: Stadt räumt Dienstbarkeiten ein

Im vergangenen Jahr errichtete die Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH am Hafelekar einen Geologiepfad mit insgesamt acht Informationsstelen. Zwei davon befinden sich auf städtischem Gebiet. An beiden Stellen räumt die Stadt Innsbruck unentgeltlich eine Dienstbarkeit auf Dauer des Bestandes der Stelen ein. Für die Instandhaltung und Reinigung der Flächen ist die Nordkettenbahnen Betriebs GmbH zuständig.

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Überlassung aus.

 

Aufsichtsräte wieder nominiert

Der Stadtsenat nominierte in seiner heutigen Sitzung einstimmig die Aufsichtsräte von drei städtischen Beteiligungen wieder: Somit werden für den Aufsichtsrat der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck Univ.-Prof.in Dr.in Patrizia Moser, Mag.a Birgit Neu sowie Mag. Oscar Thomas Olalde nominiert. Bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben sind es Arno Grünbacher, Univ.-Prof. Dr. Manfried Gantner, Mag.a Michaela Huber, Ing. Dr. Anton Hütter und Dr. Thomas Pühringer. Letzterer wird gemeinsam mit Thomas Schultze zudem für den Aufsichtsrat der Innsbrucker Verkehrsbetrieben und Stubaitalbahn GmbH nominiert. (DH)

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