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Themen des Stadtsenates vom 12. Juni 2019

• Mehr Platz für die Musikschule Innsbruck • Neu-Rum: Verlängerung einer Buslinie • 18 AssistentInnen für frühe Sprachförderung in Kindergärten
 

Mehr Platz für die Musikschule Innsbruck

Im Herbst 2018 übersiedelte die Universität Mozarteum in das Haus der Musik Innsbruck. Dadurch wurden Räumlichkeiten mit einem Ausmaß von ca. 400 Quadratmetern am Innrain 5/Marktgraben 2 frei. „Diese werden auch weiterhin im Sinne der Musik und der Talentförderung genutzt“, freuen sich Bürgermeister Georg Willi und Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl: „Die Räume werden der Musikschule Innsbruck zur Verfügung gestellt.“ Einer dafür notwendigen Adaptierung stimmte der Stadtsenat in seiner Sitzung einstimmig zu. Die Kosten der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, mit denen die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) beauftragt wird, belaufen sich auf ca. 840.000 Euro. Zusätzlich werden 65.000 Euro für einen Lift in den 2. Stock in die Hand genommen, womit das gesamte Gebäude barrierefrei zugänglich ist. Der Antrag wird dem Gemeinderat zur Beschlussfassung übermittelt.

 

Neu-Rum: Verlängerung einer Buslinie

Der Bereich Neu-Rum, Siemensstraße wird derzeit im Halbstunden-Takt von der IVB-Buslinie „T“ bedient. „Um für Anrainerinnen und Anrainer eine optimalere und flexiblere Öffi-Anbindung zu schaffen, ist eine Verlängerung und kürzere Taktung der Buslinie ,F‘ erforderlich“, sind sich Bürgermeister Georg Willi und Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl einig. Aufgrund von Bauarbeiten erfolgt die Verlängerung nicht zur Haltestelle „Neu-Rum Kirche“ sondern zur Haltestelle „Rum Kaplanstraße“.

 

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Verlängerung der Buslinie im 15 Minuten-Takt ab 1. Juli bis zur Fertigstellung der Regionalbahn aus. Ebenso beschloss er einstimmig, ein Drittel der damit verbundenen jährlichen Kosten, knapp 57.000 Euro für das Jahr 2019 bzw. knapp 114.000 Euro für die folgenden Jahre, zu tragen. Die Kosten entfallen je zu einem Drittel auf die Stadt Innsbruck, den VVT und die Gemeinde Rum. Nach Fertigstellung der Regionalbahn sind die konkrete Linienführung und die Kostentragung neu zu verhandeln. Der Gemeinderat wird mit der Beschlussfassung beauftragt.

 

18 AssistentInnen für frühe Sprachförderung in Kindergärten

„Der Erfolg von früher Sprachförderung hängt neben dem spezifischen Fachwissen der Pädagoginnen und Pädagogen auch vom vorhandenen Personal und den zeitlichen Ressourcen ab“, weiß die ressortzuständige Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr: „Um die besten Voraussetzungen für die Sprachbildung und -förderung der Jüngsten zu schaffen, wird zusätzliches Personal in städtischen Kindergärten benötigt – mit den zusätzlichen SprachassistentInnen investieren wir direkt in die Zukunft unserer Kinder.“ Der Stadtsenat stimmte der Umsetzung der frühen Sprachförderung in städtischen Kindergärten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die alltagsintegrierte Sprachförderung ab Herbst 2019 deshalb einstimmig zu. Für das Betriebsjahr 2019/20 werden dafür 18 AssistentInnen in Teilzeit angestellt. (AA)