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Themen des Stadtsenats vom 29. Juni 2016

 

Kunstsammlung der Stadt Innsbruck öffentlich zugänglich

Bis in das Jahr 1953 reichen die dokumentierten Anfänge der Kunstsammlung der Stadt Innsbruck zurück. Insgesamt verfügt die Sammlung über 5.000 inventarisierte Werke, die zum Großteil in den Depots des Stadtarchivs Innsbruck aufbewahrt werden. „Die Kunstsammlung der Stadt Innsbruck soll nicht hinter verschlossenen Türen versteckt, sondern den Innsbruckerinnen und Innsbruckern zugänglich gemacht werden. Kunst soll erlebbar sein und wird künftig in Räumlichkeiten der Stadt öffentlich zugänglich gemacht“, ist Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer überzeugt.
Als Kurator wurde Prof. Martin Gostner dem Stadtsenat vorgeschlagen, der in den Jahren 2012-2015 bereits Mitglied der Fachjury für die Kunstankäufe der Stadt Innsbruck war. Gostner soll in einem ersten Schritt das „Haus der Politik“ im Rathaus sowie den Bürgersaal im Stadtturm mit Kunstwerken der Sammlung neu bestücken und repräsentativ gestalten. Für die dreijährige Dauer von Gostners Bestellung ist des Weiteren angedacht, dass Schulen, Kindergärten und Seniorenheime mit Kunst- und Fotowerken aus der Sammlung ausgestattet werden. 

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Bestellung von Prof. Martin Gostner aus.

 

Vergaberecht von 32 neuen Mietwohnungen

Im Zuge der Wohnhaussanierung Brucknerstraße 2-12 durch die Neue Heimat Tirol Gemeinnützige WohnungsGmbH (NHT) wird die Wohnanlage um drei Geschosse aufgestockt. Für die dadurch entstehenden 32 neuen Mietwohnungen der NHT kommt der Stadt Innsbruck das Besiedelungs- und Nachbesiedelungsrecht zu.

„Leistbares Wohnen ist in der Tiroler Landeshauptstadt ein wichtiges Thema. Durch zukunftsorientiertes Handeln und nachhaltige Maßnahmen, sowie einer guten Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern ist es möglich, den Innsbruckerinnen und Innsbruckern leistbare Mieten am angespannten Wohnungsmarkt zu bieten“, so Wohnungsstadtrat Andreas Wanker. 

Der Stadtsenat nimmt einstimmig das unentgeltliche Angebot der NHT an.

 

Gastgarten in Angerzellgasse/Museumsstraße

Das Cafe-Pub „Tribaun“ ist im Gebäude der Museumsstraße 5, der Eingang befindet sich in der Angerzellgasse. Der Stadtsenat genehmigt dem Inhaber, rückwirkend ab 01. Mai 2016, das Betreiben eines 20 m2 großen Gastgartens. Da sich der Gastgarten auf einer noch zu einrichtenden Ladezone befindet, darf dieser erst ab 18:00 Uhr in Betrieb genommen werden. Die Gastgartenfläche muss mit einer mobilen Abgrenzung zum Fahrbereich abgesichert werden.

 

Entsendung fachkundiger LaienrichterInnen

Nach den aktuellen Bestimmungen des Arbeits- und Sozialgerichtes kommen in gerichtlichen Auseinandersetzungen unter anderem auch LaienrichterInnen zum Einsatz. Das Oberlandesgericht Innsbruck sowie das Landesgericht Innsbruck forderte die Stadt Innsbruck auf, zehn LaienrichterInnen für die Amtsdauer von fünf Jahren an das Arbeits- und Sozialgericht zu entsenden. Der Stadtsenat bestimmte fünf Frauen und fünf Männer, die aufgrund ihrer fachlichen Tätigkeit und Expertise für die Bestellung infrage kommen.

 

Gehsteigneubau in der Kapuzinergasse

In der Kapuzinergasse, auf Höhe HausNr. 32, fehlt ein Stück Gehsteig sowohl längsseitig, als auch beim Hauseingang im Kreuzungsbereich der Zeughausgasse, wo FußgängerInnen direkt auf die Fahrbahn gelangen. Der bestehende Gehsteig wird noch 2016 saniert und das fehlende Teilstück neu errichtet. 

Die Sanierungs- sowie Neubaukosten belaufen sich auf 90.000 Euro. Der Stadtsenat beschloss einstimmig die Durchführung. (VL)

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