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Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 14. Dezember 2016
 

Baugruppen-Symposium findet im Jänner statt

Unter Baugruppen versteht man „kooperative Bauleutegemeinschaften“ mit dem Ziel, gemeinsam ein Wohngebäude zu entwickeln, zu bauen, zu bewohnen und zu nutzen. „Baugruppen stellen insofern einen Mehrwert für ein Stadtquartier dar, da sie nicht nur Partizipation und Durchmischung ermöglichen, sondern durch ihr privates Engagement zudem soziale Dienste leisten. Baugruppen verbindet der Wille zur aktiven Nachbarschaft“, geht Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz ins Detail.

Anlässlich der Planungen, die derzeit für die Gestaltung des Areals „Campagne-Reichenau“ laufen, veranstaltet die Stadt Innsbruck in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer, der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) und der Neuen Heimat Tirol (NHT) am Nachmittag des 20. Jänner 2017 ein Symposium zum Thema „Baugruppen“ im Rathaus. Dazu werden einerseits ExpertInnen als ReferentInnen eingeladen, um über ihre Erfahrung aus dem Bereich Verwaltung, Baugruppenbetreuung und konkreter Umsetzung zu sprechen, andererseits sind Thementische mit den ReferentInnen geplant. Bei diesen können sich Politik, Verwaltung, PlanerInnen und potentielle Baugruppen-InteressentInnen fachlich austauschen. Am „Campagne-Reichenau“ werden neben dem sozialen Wohnbau, der von IIG und NHT ausgeführt wird, auch Baugründe für Baugruppen im Baurecht angeboten. „Wir erwarten uns wertvolle neue Erkenntnisse – sowohl für dieses Projekt, aber auch für künftige Wohnbauvorhaben“, blickt Stadtrat Fritz der Veranstaltung positiv entgegen.

Der Stadtsenat sprach sich geschlossen für die Durchführung der Veranstaltung aus.

 

Mehr Lohn für städtische Bedienstete

Die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Gewerkschaften der öffentlichen Dienste über die Gehaltsregelung 2017 hatten eine Erhöhung der Gehälter um 1,3 Prozent zum Ergebnis. Die Stadt Innsbruck schließt sich dieser an. Die Mehrkosten von rund 1,4 Millionen Euro, die dadurch anfallen, sind budgetiert. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital des Stadtmagistrats. Sie leisten tagtäglich sehr gute Arbeit. Ich bin davon überzeugt, dass dies auch in Zukunft so bleibt“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Der Antrag wurde vom Stadtsenat einstimmig angenommen.

 

Rahmenvereinbarung für Innsbrucks Ampeln

Ein funktionierendes Ampelsystem ist in einer Stadt essentiell, um den Verkehr aufrecht zu halten. In Innsbruck wird eine neue Rahmenvereinbarung für diese Verkehrslichtsignalanlagen abgeschlossen. Diese beinhaltet sowohl die Lieferung, Wartung, Versorgungsanpassung sowie die Störungsbehebung. Der Vertrag wird für die kommenden drei Jahre sowie einem optionalen Folgejahr abgeschlossen und an den Bestbieter des Ausschreibungsverfahrens vergeben.

Die Mitglieder des Stadtsenats sprachen sich einstimmig für die Unterzeichnung aus. 

 

Trientinerbrücke wird generalsaniert

Die nahe der St. Bartlmä-Brücke gelegene Trientinerbrücke muss saniert werden. Die Arbeiten werden parallel zu den Brücken- und Gleisbauarbeiten des Brenner Basistunnels erfolgen. Für die Sanierung muss die Brücke für den gesamten Verkehr inklusive Fuß- und Radverkehr gesperrt werden. Die Sanierungsarbeiten dauern rund fünf Monate an. Die Stadt Innsbruck übernimmt einen Kostenanteil von rund 430.000 Euro. Geplanter Baubeginn ist Februar 2017.

Der Bestbieter des Vergabeverfahrens wird vom Stadtsenat einstimmig mit der Generalsanierung beauftragt. (DH)