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Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 05. April 2017
 

Wohnbauoffensive schreitet voran

In der Landeshauptstadt wird aktuell die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen umgesetzt. Aufgrund der Lebensqualität ist Innsbruck eine wachsende Stadt. „Damit wir dem gerecht werden, haben wir im Regierungsübereinkommen festgeschrieben, im Sinne einer sozialen Wohnbauoffensive für unsere Bevölkerung bis 2018 mehr als 2.000 neue geförderte Wohnungen zu schaffen“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Der Stadtsenat nahm einstimmig zur Kenntnis, dass ein Feststellungsverfahren nach dem Umweltverträglichkeitsprüfung-Gesetz (UVP-G) für die Verbauung des ehemaligen Campagne-Areals in der Reichenau eingeleitet wurde. Die erforderlichen Stellungnahmen werden an das Land Tirol übermittelt. Einen weiteren Schritt für die Wohnbauoffensive setzte der Stadtsenat heute mit einem zweiten Beschluss: Die Stadt Innsbruck schließt mit der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) eine Vereinbarung betreffend das Besiedlungsrecht für die Baustufe I beim Eichhofblock in Pradl. Damit ist die Stadt Innsbruck berechtigt, 29 geförderte Wohnungen unter Beachtung der vereinbarten Bestimmungen frei zu vergeben.

 

Zielsetzungen und Rahmenbedingungen für Quartiersarbeit

Die Stadt Innsbruck bekennt sich mit einem aktuellen einstimmigen Beschluss des Stadtsenats zu einer verstärkten Quartiersarbeit. Ziele davon sind unter anderem die Aufwertung von Quartieren durch am Gemeinwesen orientierte Stadtteilarbeit, die Integration und Einbindung aller Bevölkerungsgruppen sowie die Erhöhung der Lebensqualität in den jeweiligen Quartieren durch Initiativen, die von der ansässigen Bevölkerung mitgetragen werden. „Es geht darum, dass wir die Etablierung der Quartiersarbeit grundsätzlich regeln und die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Eine konkrete Einführung bzw. Umsetzung ist jeweils vom Stadtsenat zu beschließen“, erklärt Stadtrat Mag. Gerhard Fritz. Verschiedene laufende Prozesse, die bereits von engagierten AkteurInnen und Initiativen vor Ort getragen werden, sowie Projekte in der Zukunft werden mit dem Bekenntnis des Stadtsenats strukturierter. Grundlage für die institutionalisierte Quartiersarbeit ist ein Bericht über den Abschluss des Projektes „Kompetenz- und Strategieentwicklung für eine gemeinwesenorientierte Integrationsarbeit als Beitrag für ein integratives Stadtteilmanagement“ – kurz „Napi“ genannt.

Die Umsetzung soll durch eine Kooperation der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD), des Amts für Stadtplanung, -entwicklung und Integration sowie der Sozialplanung Innsbruck erfolgen. Priorität haben zu Beginn die Stadtteile Reichenau und Höttinger Au.

 

13. Internationale Golden Roof Challenge

Am 02. Juni wird heuer die 13. Internationale Golden Roof Challenge in der Innsbrucker Altstadt ausgetragen. Wie in den Jahren zuvor, überlässt die Stadt Innsbruck dem Veranstalter wieder notwendige Grundflächen in der Herzog-Friedrich-Straße vor dem Goldenen Dachl. Der Aufbau startet am Veranstaltungstag ab 06:00 Uhr und endet tags darauf um 10:30 Uhr. Zudem übernimmt die Stadt die Endreinigung. Der Stadtsenat erteilte einstimmig die Genehmigung. ZuschauerInnen sind zu den Bewerben, die von 15:30 bis 22:00 Uhr stattfinden, willkommen. (SAKU)

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