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Themen des Stadtsenats vom 18. November 2015

• Haus für psychosoziale Pflege und Wohnen kommt in die An-der-Lan-Straße • Bauauftrag für Spielplatz Sieglanger vergeben • Neue Führungskräfte bestellt • Wiener Verlag liefert „Innsbruck liest“-Bücher
 

Haus für psychosoziale Pflege & Wohnen kommt in die An-der-Lan-Straße

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Menschen mit psychischen Erkrankungen wächst. Deshalb errichtet die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) ein Haus für psychosoziale Pflege und Wohnen.

„Leider ist es eine Tatsache, dass immer mehr Menschen unter psychischen Erkrankungen leiden“, erläutert Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Aktuell gibt es kaum adäquate Einrichtungen für eine Betreuung dieser Personengruppe. Das geplante Haus im Olympischen Dorf ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.“

Das Projekt umfasst einen fünfgeschossigen Baukörper mit 14 Kleinwohungen, einen gemeinsamen Aufenthalts- und Kochbereich sowie eine Verwaltungsebene. Auch verschiedene Räumlichkeiten für Bewegungs- und Beschäftigungstherapien sind vorgesehen.

Der Stadtsenat stimmte dem Antrag einstimmig zu. Baubeginn ist voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016.

 

Bauauftrag für Spielplatz Sieglanger vergeben

BürgerInnenbeteiligung hat in der Tiroler Landeshauptstadt einen hohen Stellenwert: Im Zuge eines solchen Prozesses wurde auch die Neugestaltung des Spielplatzes im Stadtteil Sieglanger geplant. Bereits im Februar 2015 stimmte der Stadtsenat einer Erweiterung zu, nun wurde der Auftrag an den Bestbieter vergeben.

 „Das Projekt ,Neugestaltung Spielplatz Sieglanger‘ zeichnet sich besonders durch die Beteiligung der Anrainerinnen und Anrainer sowie Nutzerinnen und Nutzer aus. So wurden auch die Wünsche der Kindergarten- und Schulkinder berücksichtigt“, erläutert der für Stadtplanung zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Der zu gestaltende Spielplatz befindet sich im Nordwesten des Stadtteils. Er erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund. 2.500 m² und soll nach Fertigstellung als attraktive Spiel- und Freizeitanlage dienen. Geplant sind neben einer normalen Schaukel und einer Nestschaukel auch eine Hangrutsche mit begleitendem Aufstiegsbereich aus Kletterbäumen und Findlingen. Außerdem entsteht in Verbindung mit einem Stelzenweg und einem Balancierparcour eine Art Rundweg mit verschiedenen Stationen. In der Sandlandschaft befindet sich ein Wasserspielplatz. Auch ein Trinkwasserbrunnen ist vorgesehen.

 

Neue Führungskräfte bestellt

Im Stadtmagistrat standen kürzlich mehrere Führungspositionen zur Neubesetzung an: Aufgrund der Pensionierung von DI Hubert Maizner galt es die Position des städtischen Baudirektors und somit die Leitung der Magistratsabteilung III, nachzubesetzen. Insgesamt haben sich zehn Personen auf die Stelle beworben.

Dem Stadtsenat wurde Herr Dr. Robert Schöpf, bisheriger Vorstand des Amtes „Bau-, Wasser-, Gewerbe- und Straßenrecht“ als neuer Baudirektor vorgeschlagen. Die Bestellung erfolgt ab dem 01. Jänner 2016 und ist auf fünf Jahre befristet.

Als Stellvertreter wird DI Dr. Walter Zimmeter,Tiefbauamtsleiter, bestellt. Er folgt Dipl. Arch Erika Schmeissner-Schmid nach, die ebenfalls in die Pension geht.

Auch die Magistratsabteilung V „Gesellschaft, Kultur, Gesundheit und Sport“ bekommt mit der Wirkung von 01. Dezember 2015 auf die Dauer von fünf Jahren einen neuen stellvertretenden Leiter: Ing. Dr. Hans-Peter Rammer führt seit Mai 2015 das Amt für Gesundheit, Markt- und Veterinärwesen und wird für die angeführte Position bestellt.

Alle drei Personalbestellungen wurden vom Stadtsenat einstimmig angenommen.

 

Wiener Verlag liefert „Innsbruck liest“-Bücher

Wie jedes Jahr werden auch 2016 im Zuge der „Innsbruck liest“-Aktion 10.000 Bücher kostenlos an die Innsbrucker Bevölkerung verteilt. Nachdem im vergangenen Jahr ein Münchner Verlag die Exemplare geliefert hat, kommen sie heuer aus der Bundeshauptstadt Wien. Der Verlag „edition exil“ wird beauftragt.

Das Buch wird auch im kommenden Jahr von einer Fachjury, bestehend aus drei Personen der Innsbrucker und österreichischen Literaturszene ausgewählt und anschließend beim ausgewählten Verlag als Sonderedition mit einer Auflage von 10.000 Stück in Auftrag gegeben.

„Welches Buch ausgewählt wird, bleibt jedes Jahr spannend bis zum Schluss. Ich bin davon überzeugt, dass auch 2016 viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker durch die Wahl der Fachjury auf ihre Lesekosten kommen werden“, freut sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer bereits jetzt auf das neue „Innsbruck liest“-Buch.

Die Kosten der Literaturaktion belaufen sich auf rund 30.000 Euro und werden überwiegend über Sponsorgelder rückfinanziert.

Die Auftragsvergabe wurde vom Stadtsenat einstimmig beschlossen. (DH)

 

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