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Themen des Stadtsenats am 25. November 2015

• S-Bahn-Haltestelle „Messe/Saggen“: Bahnsteigverlängerung geplant • Mehr Lohn für städtische Bedienstete • Über 85.000 Euro mehr Förderungen für Sozialbereich • Zuschuss zur Sanierung der Pfarrkirche St. Pius • Kunstpreise: Richtlinien werden adaptiert • Mehr Licht für die Innpromenade
 

S-Bahn-Haltestelle „Messe/Saggen“: Bahnsteigverlängerung geplant

Im „Schnellbahnkonzept Tirol; 2009“ wurde die Haltestelle „Messe/Saggen“ aufgrund der direkten Nähe zur Messe und den Umstiegsmöglichkeiten zum städtischen öffentlichen Verkehr festgelegt. Ursprünglich wurde eine Bahnsteiglänge auf beiden Seiten von 160 Metern vereinbart, diese wird nun auf 220 Meter ausgeweitet. Dadurch erhöhen sich die Kosten, die für die Stadt Innsbruck durch Winterdienst und Reinigung anfallen, um rund 26.000 Euro pro Jahr.

„Es handelt sich dabei um ein langfristiges Projekt. Deshalb wird schnell klar, dass eine Verlängerung der Bahnsteige durchaus sinnvoll ist. Neuere Nahversorgungsgarnituren sind länger. Planungen, die bereits jetzt mit Weitblick durchgeführt werden, ersparen Nachbesserungen in der Zukunft und damit während dem laufenden Betrieb“, erläutert die für Mobilität zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider.

Insgesamt sieht das Konzept die Errichtung vier neuer S-Bahn-Haltestellen vor: Die Stationen bei der Messe und beim WIFI werden neu errichtet, die bestehende Haltestelle „Bahnhof Hötting“ wird aufgelassen und näher an das Gymnasium in der Au verlegt. Die Station Innsbruck Westbahnhof wird adaptiert. Ziel ist es, eine Verbesserung der Umstiegsmöglichkeiten zwischen Eisenbahn und dem städtischen öffentlichen Verkehr, eine Verringerung des Zentrum-Peripherie-Gefälles durch die Entlastung des Hauptbahnhofes sowie eine verbesserte direkte Erreichbarkeit aller Stadtteile zu erlangen.

Der Stadtsenat stimmte der Adaptierung der Bahnsteiglängen einstimmig zu. 

 

Mehr Lohn für städtische Bedienstete

Mit Jahreswechsel werden die Gehälter der städtischen Bediensteten sowie der BeamtInnen um 1,3 Prozent erhöht. Mit diesem Vorschlag endeten die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und den Gewerkschaften der öffentlichen Dienste im November 2015.

Für die Stadt Innsbruck bedeutet dieser Gehaltsabschluss Mehrkosten in der Höhe von rund 1,3 Millionen Euro, welche im Voranschlag 2016 präliminiert sind. „Motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind entscheidend, um qualitativ hochwertige Dienstleistungen erbringen zu können“, erläutert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer ihre Zustimmung zum Antrag. Dieser wurde vom gesamten Stadtsenat einstimmig angenommen. 

 

Über 85.000 Euro mehr Förderungen für Sozialbereich

Mit Ende des Jahres 2015 laufen einige Fördervereinbarungen im Sozial- und Gesundheitsbereich aus. Die Vorgespräche mit den betroffenen Institutionen und Vereinen wurden bereits abgeschlossen.

„Die Jahressubvention des Vereins ,Drogenarbeit Z6‘ wird um über 30 Prozent erhöht, da die mobile Drogenarbeit und die Drogenberatung zusammengefasst wurde, und die Jugendarbeit einen Schwerpunkt der neuen Vertragsgestaltung darstellen wird“, erläutert Stadtrat Ernst Pechlaner. Außerdem soll die Betreuung im „Chill out“ um fünf Wochenstunden ausgebaut werden.

Auch die beiden Vereine für Obdachlose und zur Förderung des DOWAS erhalten zukünftig erhöhte Subventionen.

Neu in den Subventionspool aufgenommen werden die Vereine „Mannsbilder – Männerberatung“, „Kinderschutz GmbH“ und die „Tiroler Hospizgemeinschaft“.

Alle Subventionsvereinbarungen werden erneut auf drei Jahre abgeschlossen. Dies hat der Stadtsenat beschlossen.

 

Zuschuss zur Sanierung der Pfarrkirche St. Pius

Die Pfarrkirche St. Pius in Neu-Arzl/Olympisches Dorf befindet sich aktuell in einem schlechten baulichen Zustand und muss deshalb generalsaniert werden. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Lackner-Baus belaufen sich auf 480.000 Euro, wovon die Stadt Innsbruck ein Drittel übernimmt. Die restliche Summe teilt sich die Pfarre mit dem Land Tirol.

Der Stadtsenat stimmte dem Zuschuss einstimmig zu.

 

Kunstpreise: Richtlinien werden adaptiert

Die Stadt Innsbruck vergibt jedes Jahr eine Vielzahl an unterschiedlichen Preisen. Dazu zählt auch der „Preis für künstlerisches Schaffen“, dessen Richtlinien nun geändert werden. Bis dato wurde der Preis in drei Sparten (Literatur, Musik und Bildende Kunst) eingeteilt. „Die neuen Richtlinien sehen vor, den Preis jährlich abwechselnd in den drei Sparten zu vergeben“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Zusätzlich wurden die Dotierung (12.000 Euro, wird nicht mehr geteilt) sowie die Nominierung, die zukünftig ausschließlich durch eine Jury vorgenommen wird, geändert.

Im Gegenzug werden die Richtlinien der „Hilde-Zach-Literaturstipendien“ und der „Hilde-Zach-Kunststipendien“ insofern adaptiert, dass LiteratInnen und bildende KünstlerInnen ihre Werke jedes Jahr einreichen können und nicht mehr, wie bisher, nominiert werden müssen.

Der Stadtsenat stimmte dem Antrag zur Änderung der Richtlinien einstimmig zu.

 

Mehr Licht für die Innpromenade

Besonders bei LäuferInnen, RadfahrerInnen und SpaziergängerInnen ist die Innpromenade ein beliebter Ort für verschiedenste Freizeitaktivitäten. Auch abends ist das Gebiet hochfrequentiert. Um für möglichst hohe Sicherheitsstandards sorgen zu können, wird die Beleuchtung im Bereich des Gasthauses Sandwirt verbessert. So installieren die IKB beispielsweise drei neue Lichtpunkte. Außerdem werden neun bestehende mit Doppelauslegern inklusive der zusätzlichen Leuchten ausgestattet.

Die Kosten belaufen sich auf knapp 240 Euro pro Lichtpunkt und Jahr. Der Stadtsenat stimmte einstimmig für die Erweiterung der Beleuchtung. (DH)

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