Logo Innsbruck informiert

Themen des Stadtsenats am 13. Jänner 2016

• Neues Jugendzentrum St. Paulus • Sportlich nach Taiwan • In Innsbruck reden die Kinder mit
 

Neues Jugendzentrum St. Paulus

Das von der Caritas betriebene Jugendzentrum „Space“ ist für viele Jugendliche ein wichtiger Ort, an dem sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet werden. Nach Fertigstellung des sozialpastoralen Zentrums St. Paulus wird das Jugendzentrum dort neue Räumlichkeiten beziehen. Zwischen der Stadt Innsbruck und der Caritas der Diözese Innsbruck wird dafür eine Fördervereinbarung abgeschlossen.

Das Jugendzentrum Space zeichnet sich vor allem durch ein nachhaltiges pädagogisches Konzept aus. Besonderen Wert legen die BetreuerInnen im Zentrum auf „Gastfreundschaft“, „Gemeinschaft“, „Förderung“, „Begleitung“ und „Solidarität“ geschrieben. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann hält das Konzept förderungswürdig: „Im Space wird beispiellose offene Jugendarbeit betrieben. Die jungen Anrainerinnen und Anrainer haben dort einen Treffpunkt, an dem sie sich entfalten und weiterentwickeln können.“

Für das Jahr 2016 beschloss der Stadtsenat einstimmig eine Fördersumme von 50.000 Euro, für die beiden darauffolgenden Jahre (2017, 2018) steigt die Förderung auf 54.000 Euro, um den laufenden Betrieb abdecken zu können.

 

Sportlich nach Taiwan

Aktuell finden in Innsbruck die International Children’s Games statt. Rund 1.200 AthletInnen und BetreuerInnen sind in die Tiroler Landeshauptstadt gekommen, um an den Spielen teilzunehmen. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitung für die nächste Veranstaltung: Im Juli 2016 wird das sommerliche Pendant dazu in New Taipei City (Taiwan) stattfinden. Auch eine Delegation aus Innsbruck wird dorthin entsandt. VertreterInnen der Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Taekwondo, Tischtennis, Basketball, Fußball, Volleyball und Handball werden unsere Stadt bei den fünfzigsten International Children’s Games (Sommer) in Taiwan vertreten.

Der Stadtsenat stimmte dem Antrag, die Kosten von rund 65.000 Euro für die Entsendung der Delegation, bei einem Selbstbehalt von 400 Euro pro AthletIn bzw. TrainerIn, zu übernehmen, einstimmig zu. 

 

In Innsbruck reden die Kinder mit

Bereits Ende 2013 wurde das „Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14“ seitens der Stadt Innsbruck damit beauftragt, eine Jugendbeteiligungsstruktur für Innsbruck aufzubauen. „Das ist bestens gelungen. Auch für das kommende Jahr liegt uns bereits eine interessante Gliederung des Aufgabenbereiches vor“, so der zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

2016 stehen besonders die Themen „Jugendrat“, „Jugendbeteiligung als Querschnittsmaterie: Focus-Stadtplanung“, „Kinderrechte“ und „Flucht und Asyl“ im Fokus.

Der Stadtsenat stimmte dem Antrag, das Jugendbeteiligungsprojekt im Umfang von 30 Wochenstunden zu verlängern und dafür knapp 46.000 Euro aufzuwenden, einstimmig zu. (DH)

Ältere Stadtsenatsartikel anzeigen: