Logo Innsbruck informiert

Städtische Kinderkrippen nehmen Gestalt an

Stadtsenat beschloss die Planung von zehn Standorten
 

Stadtsenat beschloss die Planung von zehn Standorten

Seit Mitte 2015 der Grundsatzbeschluss für städtische Kinderkrippen im Gemeinderat gefallen ist, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Die Stadtregierung beauftragte das Amt für Kinder- und Jugendbetreuung mehrere Kinderkrippen räumlich zu konzipieren.

„Eine gute Versorgung der Jüngsten liegt uns in der Innsbrucker Stadtregierung besonders am Herzen. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem vorliegenden Konzept auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Mit den Innsbrucker Sozialen Diensten konnte bereits im März ein starker Projektpartner gefunden werden, von dessen Seite ein überzeugendes pädagogisches Konzept vorgelegt wurde“, erläutert der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner.

Geplante und mögliche Standorte

Einstimmig beschloss der Stadtsenat heute zehn mögliche Standorte für städtische Kinderkrippen. Zwei davon öffnen bereits im Herbst ihre Türen: Einerseits übernimmt die Stadt den Standort in der Heiliggeiststraße 16, die Kinderkrippe AT Pünktchen, zudem eröffnet sie eine weitere Krippe in den Räumlichkeiten des Kindergartens Hötting. Beide werden von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) betrieben. In Hötting müssen dafür geringfügige Baumaßnahmen vorgenommen werden. Diese führt die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft durch.

Die Eröffnung einer städtischen Kinderkrippe in der ehemaligen Mutterberatungsstelle in der Siegmairstraße wurde mit Beginn des Jahres 2017 festgelegt.

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Kinderkrippe Emil (diese befindet sich inzwischen in der Schützenstraße 66 und bleibt bestehen), in der Kajetan-Sweth-Straße 1, stehen aktuell leer und müssen nur geringfügig umgebaut werden. Der Stadtsenat hat beschlossen auch dort, bei Bedarf, eine städtische Kinderkrippe zu eröffnen.

Sowohl im städtischen Kindergarten Peergründe als auch im städtischen Kindergarten Hötting West sind je nach Bedarf ab Herbst 2017 ebenfalls Eröffnungen von Kinderkrippen geplant. Bedingung dafür ist allerdings das Vorliegen der Genehmigung der Tiroler Landesregierung.

Die beiden sich in Planung befindenden Projekte in der Bienerstraße 10 und dem Prämonstatenserweg 5 würden sich ebenfalls als geeignet für städtische Kinderkrippen anbieten.

Über die Eröffnung einer Kinderkrippe in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MED-EL in der Ampfererstraße, bei der ein gewisses Platzkontingent für MitarbeiterInnen vorgesehen wäre, werden noch detaillierte Verhandlungen geführt.

In der Volksschule St. Nikolaus würde sich ebenfalls eine städtische Kinderkrippe anbieten. Dort stehen aktuell Räumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von rund 75 Quadratmetern zu Verfügung. Dies entspricht nicht den Vorschriften der Tiroler Landesregierung, weshalb alternative Möglichkeiten wie zum Beispiel eine Umgruppierung der Räumlichkeiten, geprüft werden.

Ausgedehnte Öffnungszeiten

Das Basiskonzept der ISD sieht ausgedehnte Öffnungszeiten der Kinderkrippen mit nur fünf Schließtagen pro Jahr vor. Unter der Woche sind die Krippen ab 06:30 bzw. 07:00 Uhr geöffnet. Sie schließen je nach Standort zwischen 14:00 und 18:00 Uhr. An gesetzlichen Feiertagen bleiben die Kinderkrippen geschlossen. (DH)

Ältere Stadtsenatsartikel anzeigen: