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Der Blick auf das rund 133 Hektar große Flughafengelände zeigt viel unbebautes Land. Dies und die Lage im Innsbrucker Westen haben eine wichtige Funktion für den Luftaustausch im Inntal und die Luftqualität.
Der Blick auf das rund 133 Hektar große Flughafengelände zeigt viel unbebautes Land. Dies und die Lage im Innsbrucker Westen haben eine wichtige Funktion für den Luftaustausch im Inntal und die Luftqualität.

Nachhaltigkeit großgeschrieben

Die Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m. b. H., eine Beteiligung der Stadt Innsbruck, nimmt ihre Verantwortung in Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt ernst.

Der Flughafen Innsbruck ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Neben dem wirtschaftlichen Erfolg und der Sicherheit von Passagierinnen und Personal zählt nachhaltiges Wirtschaften seit Jahren zu den Unternehmenszielen. „Wir sind uns bewusst, dass der Betrieb eines Flughafens, inmitten dichten Siedlungsgebiets, unweigerlich Auswirkungen auf die Umwelt hat. Wir bemühen uns aber, im Unternehmen und in Zusammenarbeit mit unseren Vertragspartnern die Belastungen möglichst klein zu halten“, erläutert Geschäftsführer Dipl.-Ing. Marco Pernetta.

Offener Dialog

Im betriebseigenen Verantwortungsbereich setzt man auf vorsorgenden Umweltschutz: Energie, Wasser, Rohstoffe sparsam einsetzen, erneuerbare Ressourcen und neueste Technologien sinnvoll nutzen sowie Mitarbeiterschulung – denn, so Marco Pernetta: „Umweltschutz ist am Standort Flughafen Aufgabe für alle.“ „Wir setzen auf offenen Dialog mit der Bevölkerung und auf freiwillige zusätzliche Leistungen unsererseits: Etwa wurde der Grenzwert für die Förderung beim Einbau von Lärmschutzfenstern mit 1. Jänner um weitere fünf auf nunmehr 55 Dezibel gesenkt und die Zahl möglicher Förderungen fast verdoppelt“, ergänzt der stellvertretende Flughafendirektor, Mag. Patrick Dierich. Die vom Flughafen zur Verfügung gestellte Fördersumme kann über die Stadt Innsbruck, die diese auch prüft, beantragt werden.

Wirksame Erfolge

Die 2004 eingeführten lärmabhängigen Landegebühren haben dazu geführt, dass Innsbruck im Linien- und Charterverkehr nicht mehr von veralteten, lauten Maschinen angeflogen wird. Es kommen vermehrt leisere, wie die Airbus A320 Neo, zum Einsatz: Das heißt 15 Prozent weniger Kerosinverbrauch, 30 Prozent weniger Schadstoffausstoß und ca. 15 Prozent weniger Lärmemission bei Start und Landung. Am Boden werden vermehrt elektrische Fahrzeuge statt dieselangetriebener verwendet. Stolz ist man auf die neueste Errungenschaft: eine überdachte Flugzeugtreppe mit Photovoltaikzellen, die den Elektromotor bei Schönwetter mit Strom versorgen. UI

Tiroler Flughafenbetriebsges.m.b.H

Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Marco Pernetta
Fürstenweg 180
Tel.: +43 512 225250
info@innsbruck-airport.com
www.innsbruck-airport.com

Zahlen und Fakten

  • sichert rund 2.500 regionale
    Arbeitsplätze
  • 2018 über 1,1 Millionen Fluggäste –
    bei konstanten 12.000 Flugbewegungen
  • seit 2009 rund 20 Millionen Euro an
    die drei öffentlichen Eigentümer ausgeschüttet