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Monika Erharter ist die Lehrlingsbeauftragte der Stadt Innsbruck und gibt Jugendlichen wertvolle Tipps.
Monika Erharter ist die Lehrlingsbeauftragte der Stadt Innsbruck und gibt Jugendlichen wertvolle Tipps.

Ein guter Start ins Berufsleben

Der Stadtmagistrat beschäftigt aktuell 20 Lehrlinge in unterschiedlichen Dienststellen. Die Lehrzeit gilt als Übergang von der Schulpflicht zum Erwachsensein. Einen guten Eindruck zu machen, ist daher von Anfang an wichtig.

Der erste Eindruck zählt:

Entscheidend dafür ist die Vertiefung. Oft enthalten bereits Stellenausschreibungen Tipps und Informationen, die es zu erkennen gilt. Wer den Betrieb genau kennt, in dem er sich vorstellt, kann damit sicher punkten.

Von der besten Seite zeigen:

Beim Bewerbungsgespräch und auch beim ersten Zusammentreffen mit neuen KollegInnen und Vorgesetzten sollte man sich vorstellen, auch wenn davon auszugehen ist, dass der Name schon bekannt ist.

Geforderte Unterlagen prüfen:

Originaldokumente können beim persönlichen Gespräch direkt vorgelegt werden. Das jüngste Zeugnis vermittelt zudem gleich einen guten Überblick.

Training:

Gesprächssituationen, wie das Einstellungsgespräch, können trainiert werden. Eltern, Geschwister und FreundInnen können dabei den Part der neuen Chefin bzw. des neuen Chefs einnehmen. Besonders wichtige Fragen sind beispielsweise, warum die Wahl auf das Unternehmen gefallen ist und warum es genau der gewählte Lehrberuf sein soll.

Stärken betonen:

Die eigenen Fähigkeiten kennt man selbst am besten, daher sollte man sie zu Beginn erwähnen. Auch einige Informationen zur Person und den Hobbys vermitteln einen offenen Eindruck. Auch zu den eigenen Schwächen sollte man sich Gedanken machen.

Selbst Fragen stellen:

Nach den zu erfüllenden Aufgaben, dem Arbeitsumfeld, der Lehrstelle und dem Unternehmen zu fragen, zeugt von Interesse und Motivation.

Höflichkeit punktet:

Sein Gegenüber – egal ob beim Vorstellungsgespräch oder am ersten Arbeitstag – wird mit „Sie“ angesprochen. Das freundschaftliche „Du“ ist nicht angebracht.

Pünktlichkeit wird großgeschrieben:

Den Weg zur neuen Lehrstelle muss man sich in Ruhe vorab anschauen. Zu spät kommen, macht einen schlechten Eindruck. Ein Zeitpuffer sollte immer eingerechnet werden.

Telefonnummer abspeichern:

Sollte bei der Anfahrt dennoch etwas schiefgehen und sich eine Verspätung abzeichnen, ist es wichtig, Bescheid zugeben. Die Telefonnummer des Unternehmens daher unbedingt vorab einspeichern.

Bitte nicht stören:

Während der Arbeitszeit verhält es sich genauso wie in den Schulstunden: Das Handy auf lautlos stellen oder abschalten.

Notizen machen:

Egal ob beim Vorstellungsgespräch oder in der Einlernphase, Block und Stift sollten treue Begleiter sein. Damit können Fragen und Abläufe jederzeit notiert werden. Später kann man noch einmal nachlesen. SAKU