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Martina Gasser spielte zur Eröffnung die „Singende Säge“.
Martina Gasser spielte zur Eröffnung die „Singende Säge“.

Ausstellung mit Hirn

Martina Gasser stellt zum zweiten Mal in der Andechsgalerie aus.

Die Künstlerin Martina Gasser präsentiert großformatige Ölbilder abstrahierter Gehirnscans und gehirnähnlicher Gegenstände. Sie verweist damit auf die moderne Neuropsychologie und Hirnforschung. Die Innsbruckerin beschäftigt die Frage der Definition von Norm. Inwiefern ist diese sozial, kulturell und moralisch beeinflusst? Ist die Norm nicht einfach langweiliger Durchschnitt? Eröffnet wurde die Ausstellung von Kunigunde Weissenegger (Co-founder, Editor-in-chief, Creative Director).

Die Gelegenheit, die Ausstellung CE-REBELLUM zu sehen, gibt es von 22. September bis 23. Oktober, jeweils mittwochs bis freitags, von 15:00 bis 19:00 Uhr, sowie samstags und sonntags, von 15:00 bis 18:00 Uhr, in der Galerie im Andechshof am Innrain 1. Am 30. September bleibt die Ausstellung geschlossen.

Zur Person

Martina Gasser wurde 1975 in Innsbruck geboren. 1997 beendete sie erfolgreich das College für Fotografie an der Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt in Wien ab. Anschließend studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste Wien und schloss die Meisterklasse Franz Graf mit Diplom ab. Gasser lebt und arbeitet in Wien. Sie ist dort als Malerin und Fotografin tätig und spielt zudem die Singende Säge, die sie oft in ihren künstlerischen Performances einsetzt. Vor zehn Jahren stellte Gasser erstmals in der Andechsgalerie aus, damals erhielt sie den „Josef Franz Würlinger“-Preis für ihre Ausstellung. (SAKU)

Gemeinderätinnen Gerda Springer und Uschi Schwarzl (v.l.) begrüßten mit Natalie Pedevilla (Bildende Kunst und Kulturprojekte; r.) die Künstlerin, Martina Gasser, in der Andechsgalerie.
Gemeinderätinnen Gerda Springer und Uschi Schwarzl (v.l.) begrüßten mit Natalie Pedevilla (Bildende Kunst und Kulturprojekte; r.) die Künstlerin, Martina Gasser, in der Andechsgalerie.