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Die junge Künstlerin aus New Orleans, Valerie Corradetti (3.v.l.), sowie der Direktor der International Summer School of New Orleans, Robert Dupont (3.v.r.), wurden von Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr (l.), der Kulturausschussvorsitzenden Patrizia Moser (2.v.l.), Natalie Pedevilla (Referatsleiterin Bildende Kunst und Kulturprojekte, M.), Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg (2.v.r) sowie Abteilungsleiterin Birgit Neu (r.) herzlich in der Andechsgalerie willkommen geheißen.
Die junge Künstlerin aus New Orleans, Valerie Corradetti (3.v.l.), sowie der Direktor der International Summer School of New Orleans, Robert Dupont (3.v.r.), wurden von Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr (l.), der Kulturausschussvorsitzenden Patrizia Moser (2.v.l.), Natalie Pedevilla (Referatsleiterin Bildende Kunst und Kulturprojekte, M.), Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg (2.v.r) sowie Abteilungsleiterin Birgit Neu (r.) herzlich in der Andechsgalerie willkommen geheißen.

Andechsgalerie: Junge Kunst aus New Orleans

Ausstellung läuft bis Ende Juli

Seit 1999 besteht zwischen der Tiroler Landeshauptstadt und ihrer Partnerstadt New Orleans ein Kunstaustausch: Während mit Kata Hinterlechner und Andrea Lüth im Herbst zwei junge Innsbrucker Künstlerinnen in der St. Claude Gallery der University of New Orleans ausstellen werden, empfängt die Andechsgalerie am Innrain im Sommer eine Künstlerin aus der Südstaatenstadt. Valerie Corradetti präsentiert ihre Werke bis 31. Juli in der Innsbrucker Andechsgalerie. Die Kunstinstallationen der ebenfalls aus Amerika stammenden Künstlerin Natalie McLaurin werden auch ausgestellt – sie musste allerdings ihren Aufenthalt in Innsbruck kurzfristig absagen.

„Kultur wird sowohl in Innsbruck als auch in New Orleans ein hoher Stellenwert beigemessen. Seit 21 Jahren verbindet uns nunmehr eine starke Städtepartnerschaft, von der beide Seiten profitieren. Es freut mich, dass heuer mit Valerie Corradetti und Natalie McLaurin zwei ambitionierte, junge Künstlerinnen die Kulturlandschaft unserer Alpenstadt bereichern“, erklärt die Vorsitzende des Kulturausschusses, Dr.in Patrizia Moser.

Zweidimensionale Darstellungen

Die 1977 geborene Künstlerin Valerie Corradetti stammt ursprünglich aus Clayton in New Jersey. Ihren Master of Fine Arts absolvierte die Amerikanerin an der University of New Orleans. Dort arbeitet sie als Multimedia-Künstlerin und gestaltet anhand äußerst einfacher Materialien zweidimensionale Darstellungen „natürlicher Umwelten“. Corradettis Werke wurden bereits in Ausstellungen an der Universität Alabama in Birmingham, im Kunstmuseum New Orleans, im Zeitgenössischen Kunstzentrum und in der Boyd Satellite Galerie in New Orleans ausgestellt.

„Jeder hat irgendwas zu verstecken“

Wie Corradetti hat Natalie McLaurin ihren Master of Fine Arts an der University of New Orleans absolviert. Die in Tennessee aufgewachsene Künstlerin behandelt in der Ausstellung das Thema Angst. Ihr zufolge hat „jeder Mensch irgendetwas zu verstecken“. Alle haben vor irgendetwas Angst – sei es vor Spinnen, Fremden, dem Zahnarzt oder dem Versagen. Genau mit diesem Thema setzt sich McLaurin in ihrer Ausstellung in der Andechsgalerie auseinander.

Die Werkschau der beiden Künstlerinnen läuft bis 31. Juli jeweils Mittwoch bis Freitag, von 15:00 bis 19:00 Uhr, sowie Samstag und Sonntag, von 15:00 bis 18:00 Uhr, in der Galerie im Andechshof am Innrain 1. (DH)

Künstlerin Valerie Corradetti im Gespräch mit einer Vernissagebesucherin.
Künstlerin Valerie Corradetti im Gespräch mit einer Vernissagebesucherin.