Logo Innsbruck informiert
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte dem Ehepaar Mulz herzlich zum Eisernen Hochzeitsjubiläum.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer gratulierte dem Ehepaar Mulz herzlich zum Eisernen Hochzeitsjubiläum.

Sportlich bis ins hohe Alter

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer besuchte Eisernes Ehepaar

Bereits seit dem Jahr 1950 lebt das Ehepaar Mulz in seinem Haus in der Bettelwurfstraße in Innsbruck. Nun feierten sie dort ihr 65-jähriges Hochzeitsjubiläum. Unter die GratulantInnen mischte sich auch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Gemeinsam alt werden zu können ist ein Privileg. Ich gratuliere Ihnen von ganzem Herzen zur Eisernen Hochzeit.“ Besonders vom schönen Garten von Othmar und Frieda Mulz zeigte sich das Stadtoberhaupt beeindruckt: „Kein Wunder, dass Sie sich hier in Ihrem kleinen Paradies wohlfühlen: Kirschen, Kiwis und frisches Gemüse – Herz was willst du mehr?“

Innsbruck als guter Wirtschaftsstandort

Kennengelernt hatte sich das Paar bereits in Kindestagen. „Wir sind in der gleichen Ortschaft aufgewachsen und gemeinsam zur Schule gegangen“, erinnert sich Frieda Mulz. Ursprünglich stammen die beiden aus dem Sudetenland, die Gründung einer eigenen Firma hat sie gemeinsam mit einigen Verwandten in die Tiroler Landeshauptstadt geführt. „Zuerst waren wir kurze Zeit in Vorarlberg, für unser Familienunternehmen – eine Sportbekleidungsfirma – hat sich Innsbruck dann aber als idealer Standort präsentiert. Deshalb haben wir uns hier niedergelassen. Die Firma war früher direkt neben unserem Wohnhaus“, erzählt Othmar Mulz. „Damals standen hier in der Bettelwurfstraße kaum Häuser, Kanal oder Wasserleitungen waren keine vorhanden. Das ist alles erst nach und nach gewachsen“, führt er weiter aus. Heute gibt es das ehemalige Familienunternehmen nicht mehr. Dennoch erinnern sich die beiden gerne daran: „Wir haben sogar einen eigenen Stoff entwickelt – mit einer ganz besonderen Maschenbindung“, sind die beiden heute noch stolz.

Gemeinsam durch das Leben geturnt

Neben dem Unternehmertum verband die beiden seit jeher auch die Liebe zum Sport. „Wir haben beide leidenschaftlich Geräte geturnt. Nur die Faszination des Hochseesegelns hat mich nicht im gleichen Ausmaß gepackt wie meinen Mann“, erklärt Frieda Mulz. „Das stimmt. Sportlich habe ich nichts ausgelassen: Turnen, Segeln, Fechten, Reiten, Skifahren – ich habe alles ausprobiert“, antwortet ihr Ehemann. Auch jetzt, im hohen Alter, sitzen die beiden nicht still: Der Pool im Garten wird regelmäßig zum Schwimmen genutzt.

Lebensabend gemeinsam genießen

Othmar und Frieda Mulz blicken auf ein bewegtes Leben zurück. Das beeindruckte auch Bürgermeisterin Oppitz-Plörer: „Sie haben viel erlebt. Schön ist, dass Sie dies nun zusammen Revue passieren lassen können.“ Den gemeinsamen Lebensabend genießen die beiden SeniorInnen besonders nach einer schweren, aber überstandenen, Krankheit von Frieda Mulz ganz bewusst. „So soll es sein“, verabschiedete sich das Innsbrucker Stadtoberhaupt. (DH)