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Das Geschäftsgebäude der IIG in der Roßaugasse: Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck erzielt Rekord beim Bauvolumen.
Das Geschäftsgebäude der IIG in der Roßaugasse: Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Innsbruck erzielt Rekord beim Bauvolumen.

78 Mio. Euro für nachhaltige Stadtentwicklung

IIG blickt positiv auf das Geschäftsjahr 2017 zurück

Die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Viele Projekte konnten seitens der IIG begonnen bzw. positiv abgeschlossen werden. „Wir konnten das gesamte Bauvolumen im Wirtschaftsjahr 2017 auf 78 Mio. Euro steigern – es ist somit das größte Bauvolumen das je von der IIG umgesetzt wurde. Dies ist das Ergebnis der sehr guten Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IIG“, freut sich IIG-Geschäftsführer, Ing. Dr. Franz Danler. Davon flossen rund 56 Mio. Euro in den Neubau von Wohn- und Kommunaleinrichtungen. Über 22 Mio. Euro wurden für die Sanierung und laufende Instandhaltung aufgewendet.

Mit den Großprojekten wie dem Haus der Musik und der Stadtbibliothek in der Amraserstraße - die jeweils ab Herbst 2018 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, werden durch die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck neue kulturelle Meilensteine für die Innsbrucker Bevölkerung gesetzt.

„Die IIG ist mit ihren 6.000 Wohnungen und den Neubauprojekten ein wichtiger Träger der Innsbrucker Wohnungsoffensive. Mit den Investitionen wie dem Haus der Musik als neues Zentrum für Kultur- und Musikschaffende sowie der Stadtbibliothek als Treffpunkt und Kommunikationsplattform trägt die IIG maßgeblich zur hohen Lebensqualität für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker bei“, betont Bürgermeister Georg Willi.

Mehr als bauen und verwalten
Zahlreiche Projekte konnten im letzten Jahr umgesetzt werden: Dies zeigt, dass seitens der IIG wesentlich mehr als „lediglich bauen und verwalten“ verlangt wird. In Bau befanden sich im Jahr 2017 neben vielen Großprojekten auch die Sportanlage in der Wiesengasse 20. Fertiggestellt wurde unter anderem das Kletterzentrum Sillside, das Wohn- und Pflegeheim Pradl Haus A, die Wohnanlage Defreggerstraße 50, die Wohnanlage Amraserstraße 115a, b sowie die Remise für die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB).

In Projektentwicklung befanden sich außerdem Projekte wie die Wohnbebauung Campagne Baufeld 1, das Footballzentrum am Tivoli oder die Erweiterung und Sanierung des Vereinsheimes Arzl.

Für eine Verbesserung der Nachbarschaft in den IIG-Gebäuden wurde im Rahmen der Nachbarschaftsaktion „Hallo Nachbar“ wiederum eine Vernissage für IIG-MieterInnen durchgeführt. Eine Mieterin der IIG hat im neuen Wohngebäude in der Defreggerstraße 50 den Eingangsbereich künstlerisch gestaltet – frei nach dem Motto: „Von Mietern für Mieter“.

Hintergrund
Die IIG gehört zu den Beteiligungen der Stadt Innsbruck. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft steht der Anspruch der Sozialpflichtigkeit an oberster Stelle. Aktuell arbeiten rund 130 MitarbeiterInnen im Unternehmen. Unter dem Motto „Wir sind für Sie da“ ist die IIG ein verlässlicher Ansprechpartner für attraktives und leistbares Wohnen in Innsbruck. Rund 6.000 Wohnungen werden von ihr verwaltet und betreut. Darüber hinaus gehört die Planung, Errichtung und Betreuung von Infrastrukturgebäuden zum breiten Aufgabenportfolio.

So kümmert sich die IIG um 21 Volksschulen, 27 Kindergärten, zehn neue Mittelschulen, ebenso um die Wohn- und Seniorenheime, um Horte, um Bauhöfe, Veranstaltungszentren, Geschäfts- und Vereinslokale, Schrebergärten, Turnhallen und Sportstätten, Feuerwehren, Brunnen, WC-Anlagen, Garagen, ja sogar um Friedhöfe und Almen. Das Tivoli-Stadion samt Leichtathletikanlage Tivoli steht ebenso wie die Reitsportanlage Igls im Eigentum der von der IIG betreuten Innsbrucker Sportanlagen Errichtungs- und VerwertungsGmbH (ISpA). Dazu kommt noch die Markthalle. MF