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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (3.v.l.) und Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr (5.v.r.) beim Pressegespräch zu „Innsbruck singt“ mit dem Sponsor Audioversum, vertreten durch Christina Beste (3.v.r.), und allen Beteiligten, die schon mit Spannung dem 27. Juni entgegenfiebern.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (3.v.l.) und Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr (5.v.r.) beim Pressegespräch zu „Innsbruck singt“ mit dem Sponsor Audioversum, vertreten durch Christina Beste (3.v.r.), und allen Beteiligten, die schon mit Spannung dem 27. Juni entgegenfiebern.

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Stimmgewaltiges Statement bei „Innsbruck singt“

Unter dem Motto „Innsbruck singt“ wird ein neuer kultureller Schwerpunkt umgesetzt. Am 27. Juni ab 16:00 Uhr ist jede/r eingeladen, an unterschiedlichen Plätzen im Stadtzentrum mitzusingen. Niemand muss sich dazu vorbereiten oder gar eine Ausrüstung kaufen. Ebenso ist es nicht erforderlich, Noten lesen zu können. Erfahrene ChorleiterInnen bringen Texte bekannter Lieder aus unterschiedlichen Stilrichtungen von Pop, Rock über Gospels bis zu Traditionellem unter die Menschen. Wer lieber improvisiert, kann es mit Jodeln probieren – die gesungenen Silben „He-di-di, ho-i-di“ oder einfach „Hola-diiüürüüü“ kennt jede/r. 

„Es freut mich, dass es mit ‚Innsbruck singt‘ gelungen ist, eine unmittelbare Variante, sich selbst an Kultur zu beteiligen, ins Leben zu rufen. Dabei reicht die Kraft der eigenen Stimme, um vom Projekt zu profitieren“, meint Bürgermeisterin und Kulturreferentin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. 

Mit dem Projekt setzt das Kulturamt einen Akzent in Richtung aktive Beteiligung am Kulturgeschehen und schafft ein Ambiente, welches das Singen hervorhebt. „Innsbruck singt“ ist aber kein Contest, es soll Spaß am Singen vermitteln und steht unter der Prämisse: „Ob richtig oder falsch ist unbedeutend, singen macht so und so fröhlich“. 

„‘Singa ist uns‘re Freud, singa tuan mehr’ne Leut, wer sich net z‘singa traut, der hat ka Schneid‘, heißt es in einem Volkslied. Das Kulturamt der Stadt Innsbruck nimmt das wörtlich und veranstaltet mit ‚Innsbruck singt‘ eine neue Initiative“, betont die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Innsbruck, Maria-Luise Mayr. 

Programm im Detail

„Innsbruck singt“ startet um 16:00 Uhr vor dem Stadtturm. Dort findet sich die Station „Kinder singen für Jung und Alt und Alt und Jung singen mit“, die von Manfred Mingler (Musikschule Innsbruck) betreut wird.

Von 17:00 bis 19:00 Uhr kann nach Herzenslust gesungen werden: Vor dem Goldenen Dachl wird mit Martha und Reinhard Schwaizer gejodelt und es kann zur Musik von „Galna Humlor“ getanzt werden. Im Innenhof der Hofburg werden Lieder aus aller Welt geboten. Betreut wird die Station von Bernhard Sieberer. Passend zum Hof im Volkskunstmuseum wird dort unter der Anleitung von Jan Golubkow eine Volkslieder-Station aufgebaut. Im Park des Palais Trapp wird für „Gernsingende Falschsänger“ eine „Trau mi nit-Station“ eingerichtet.

Um 19:00 Uhr gibt’s Chansons zum Mitsingen und um 20:15 Uhr veranstaltet das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck ein Open Air bei freiem Eintritt.

Als zusätzliches Rahmenprogramm steht Interessierten von 13:30 bis 15:30 Uhr das Kurzsymposium zu „Les grand classiques de la chanson française“ in Zusammenarbeit mit dem Frankreich-Schwerpunkt der Universität Innsbruck offen. Gaumenfreuden werden im Innenhof der Hofburg vom Café Sacher und dem Feinkost-Bistro „Breizh“ geboten.

Zu den KooperationspartnerInnen zählen:

Tiroler Sängerbund, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Verein Institut Franco-Tyrolien d´Innsbruck, Musikschule Innsbruck, Institut für Romanistik/ Frankreichschwerpunkt, Innsbrucker Chöre, Gernsingende Falschsänger, Klangspuren Schwaz, Volkskunstmuseum, Hofburg, Burghauptmannschaft, Promenadenkonzerte, Tiroler Musikschulwerk, Café Sacher, Breizh/ Bretone (Markthalle), Stadtmarketing Innsbruck 

Als Sponsor der Veranstaltung konnte das Audioversum gewonnen werden. (KR)