Logo Innsbruck informiert
Farblich aufeinander abgestimmt unterhielten sich Johanna Pfob (l.) und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Auch der Blumenstrauß passte ins Bild.
Farblich aufeinander abgestimmt unterhielten sich Johanna Pfob (l.) und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Auch der Blumenstrauß passte ins Bild.

Von Wien über Salzburg nach Tirol

Reisefreudige 100-Jährige empfing Bürgermeisterin

Ein Haus in Hötting, mehrere Generationen unter einem Dach und eine Jubilarin, die bereits ihren 100. Geburtstag feierte – all dies fand Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei ihrem Besuch vor. Anlässlich des Wiegenfests von Johanna Pfob überbrachte Innsbrucks Stadtoberhaupt herzliche Wünsche und einen bunten Blumenstrauß: „Es freut mich, Sie so munter im Kreise Ihrer Familie anzutreffen. Zu Ihrem 100. Geburtstag gratuliere ich Ihnen von ganzem Herzen.“

Johanna Pfob ist gebürtige Wienerin. Bereits in jungen Jahren, noch vor dem Krieg, unternahm sie gemeinsam mit ihrer Schwester Reisen ins Ausland: Nizza, Monte Carlo und Paris waren die Ziele. Zurück in der Heimat heiratete das Geburtstagskind ihren Mann, einen Architekten aus Wien. Gemeinsam adoptierten sie eine Tochter. Lange Zeit lebten sie in Salzburg – in einem selbstgebauten Haus. „Die Steine dafür – 14 Kubikmeter – holten wir aus dem Bachbett. Da das Haus auf einem Berg steht, mussten wir selbst eine kleine Seilbahn konstruieren, um das Material dorthin zu bringen“, erinnert sich die Seniorin. Noch heute wird das Haus in Zell am See gerne von der Familie genutzt.

Von Ost nach West

Nach dem Tod des Ehemanns lebte Johanna Pfob noch einige Zeit in Wien. Nach einem gemeinsamen Urlaub mit ihrer Schwester entschied sie sich allerdings, zu ihr nach Tirol zu ziehen. Seit damals lebt sie bei ihrer Nichte in Hötting und fühlt sich dort sehr wohl. „Es ist erstaunlich, wie kräftig Sie sind“, zeigte sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer vom körperlichen Zustand des Geburtstagskinds beeindruckt. Noch mit 99 Jahren trainierte sie regelmäßig auf einem Hometrainer.

Ihre Abschiedsworte verknüpfte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer gleich mit einer Ankündigung: „Ich komme in einem Jahr gerne wieder – passen Sie einstweilen gut auf sich auf!“ (DH)