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Amt für Grünanlagen setzt auf Kies beim Winterdienst

Schutz der Pflanzen auf den Geh- und Radwegen entlang von Inn und Sill

Auf rund 20 Kilometern der Geh- und Radwege auf den Inn- und Sillpromenaden führt das Amt für Grünanlagen Schneeräumungen durch. Zum Schutz der Pflanzen greift es auf Park- und Grünflächen auf das Streumittel Kies zurück. Nur in Ausnahmefällen und ausgeprägter Vereisung wird zusätzlich Salz verwendet.

Um Rutschgefahr zu minimieren, werden heuer beispielsweise die abschüssigen Unterführungen bei den Inn- und Sillbrücken zusätzlich mit Streusalz schnee- und eisfrei gehalten. Vor allem RadfahrerInnen werden von dieser Maßnahme profitieren.

„Angesichts der wenigen Tage, an denen die Wege in Innsbruck wirklich schneebedeckt sind, sehen wir keine sicherheitstechnische Notwendigkeit die Promenaden künftig mit Streusalz zu ,bearbeiten‘ und den Pflanzen dadurch zu schaden“, sind sich der ressortzuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz und Amtsvorstand Ing. Thomas Klingler einig: „In diesem Zusammenhang bitten wir die Wegbenutzerinnen und -benutzer, sich speziell im Winter den äußeren Gegebenheiten anzupassen.“   

Einsatz in den frühen Morgenstunden

Um in den Wintermonaten bereits in den Morgenstunden ein sicheres Benützen der Wege zu ermöglichen, beginnen die MitarbeiterInnen im Einsatzfall bereits um 03:00 Uhr mit den Arbeiten. Drei Räumfahrzeuge und elf Personen sind dann im Einsatz. Die händische Reinigung der untergeordneten Wege in den öffentlichen Parkanlagen startet gegen 07:00 Uhr. Je nach Notwendigkeit sind dabei zusätzlich bis zu 30 Personen im Einsatz. (AA)