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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Bildmitte) mit den Tiroler KünstlerInnen, Jurymitgliedern und den Mitarbeiterinnen des städtischen Kulturamtes bei der Eröffnung der Ausstellung „Stadt-Kunst-Innsbruck“ in den Stadtsälen: „Ich bedanke mich für die hervorragende Arbeit aller Beteiligten, besonders für den ehrenamtlichen Einsatz der Jurys in den vergangenen fünf Jahren. Es ist mir ein Anliegen, dass die Innsbruckerinnen und Innsbrucker diese einzigartige Ausstellung besuchen. Sie haben die Möglichkeit, nicht nur hervorragende heimische Kunst zu sehen, sondern die Stadtsäle ein letztes Mal in einer besonderen Funktion zu erleben.“
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Bildmitte) mit den Tiroler KünstlerInnen, Jurymitgliedern und den Mitarbeiterinnen des städtischen Kulturamtes bei der Eröffnung der Ausstellung „Stadt-Kunst-Innsbruck“ in den Stadtsälen: „Ich bedanke mich für die hervorragende Arbeit aller Beteiligten, besonders für den ehrenamtlichen Einsatz der Jurys in den vergangenen fünf Jahren. Es ist mir ein Anliegen, dass die Innsbruckerinnen und Innsbrucker diese einzigartige Ausstellung besuchen. Sie haben die Möglichkeit, nicht nur hervorragende heimische Kunst zu sehen, sondern die Stadtsäle ein letztes Mal in einer besonderen Funktion zu erleben.“

„Stadt-Kunst-Innsbruck“ präsentiert aktuelle Kunstankäufe

Ausstellung setzt Innsbrucker Stadtsäle ein letztes Mal in Szene

Das Kulturamt der Stadt Innsbruck setzt jahresdurchgängig verschiedenste Initiativen. Mit der Ausstellung „Stadt-Kunst-Innsbruck“ wird erstmals die Kunstsammlung der Stadt Innsbruck vor den Vorhang geholt und es werden die aktuellsten Exponate von 2010 bis heute in den Stadtsälen präsentiert. Eintritt und Rahmenprogramm zur Ausstellung sind frei. 

Ausstellung „Stadt-Kunst-Innsbruck“

Im Rahmen der Ausstellung „Stadt-Kunst-Innsbruck“ im Stadtsaal-Gebäude werden bis 19. Juli auf mehreren Ebenen 148 Kunstwerke von 66 Tiroler KünstlerInnen präsentiert. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, dessen Texte von den jeweiligen KünstlerInnen selbst zur Verfügung gestellt wurden. 

„Mit ‚Stadt-Kunst-Innsbruck‘ wird ein Einblick in die Ankäufe der vergangenen fünf Jahre gegeben. In diesem Zusammenhang darf ich den Jurymitgliedern für ihre unentgeltliche Arbeit danken. Ihr Fachwissen bedeutet eine wichtige Bereicherung für die Tiroler Landeshauptstadt und ist sowohl in die Ausstellung als auch in den Katalog eingeflossen“, betont Kulturamtsleiterin Maria-Luise Mayr und weist darauf hin, dass die Kunstankäufe der Stadt ab 2016 jährlich in einer Ausstellung in der städtischen Galerie im Andechshof präsentiert werden. 

Zusätzlich bietet sich für die BesucherInnen im Zuge der Ausstellung die Möglichkeit, noch einmal das Gebäude, das dem neuen „Haus der Musik“ weichen wird, zu begehen

Mehr als 400 KunstinteressentInnen kamen zur Vernissage der "Stadt-Kunst-Innsbruck" in die Stadtsäle.
Mehr als 400 KunstinteressentInnen kamen zur Vernissage der "Stadt-Kunst-Innsbruck" in die Stadtsäle.

Reise in die Vergangenheit

Im Polaisaal zeigt das Stadtarchiv/Stadtmuseum einen historischen Rückblick auf die ereignisreiche Geschichte des Stadtsaal-Gebäudes. Auch Informationen rund um das von Architekt DI Erich Strolz geplante „Haus der Musik“ werden präsentiert. 

„Mit dem historischen Rückblick in die Vergangenheit bietet sich die Gelegenheit, die Geschichte des Stadtsaal-Gebäudes näher zu beleuchten. Vor allem zwischen dem Wiederaufbau der im zweiten Weltkrieg zerbombten Redoutensäle im Jahr 1955 und der Eröffnung des Innsbrucker Kongresshauses 1973 war das Stadtsaal-Gebäude der wichtigste Veranstaltungsort Innsbrucks“, so Mag.a Dr.in Barbara Thaler, die die Veranstaltungsgeschichte der Stadtsäle für das Stadtarchiv/Stadtmuseum aufgearbeitet hat. 

Kunstsammlung der Stadt Innsbruck

Bis in das Jahr 1953 reichen die dokumentierten Anfänge der Kunstsammlung der Stadt Innsbruck zurück. Insgesamt verfügt die Sammlung über 5.000 inventarisierte Werke. Das erste angekaufte Werk stammt vom deutschen Porträtmaler Rudolf Wernicke. Drei Jahre später wurde ein Werk der bedeutenden Tiroler Künstlerin Gerhild Diesner dokumentiert. Seither wurden durch die Stadtverwaltung bis zum Jahr 2010 in kontinuierlichen Abständen Kunstwerke angekauft. 

Bis 2010 erfolgte die endgültige Auswahl nach Vorschlag der zuständigen Amtsleitung von der/dem ressortzuständigen Stadträtin bzw. Stadtrat. Ab dem Jahr 2010 wurde das Ankaufsprozedere analog zu dem der steirischen Landeshauptstadt Graz geändert. Seither geht der Ankaufsentscheidung der ressortverantwortlichen Person eine als Entscheidungsgrundlage dienende Juryempfehlung voraus. Seit November 2010 wurde die Stadt Innsbruck von den ExpertenInnenteams Silvia Höller und Günther Dankl, Inge Praxmarer (†) und Martin Gostner sowie Christine S. Prantauer und Martin Gostner unterstützt. Im Jahr 2015 stieß Jürgen Tabor dazu, der sich speziell auf Kunstankäufe von Tiroler NachwuchskünstlerInnen konzentriert. 

Insgesamt ist es der Jury ein Anliegen, allfällige Lücken von bedeutenden zeitgenössischen Tiroler KünstlerInnen zu schließen und so ein repräsentatives Bild der zeitgenössischen Kunst in Tirol zu erhalten. 

Budget und Prozedere für Kunstankäufe

Das Jahresbudget für Kunstankäufe des Kulturamtes liegt bei 75.000 Euro. Davon sind 12.000 Euro für junge Kunst reserviert. Für den Kunstankauf der Stadt Innsbruck kommen nur Werke von KünstlerInnen infrage, die entweder in Tirol geboren sind oder ihren Lebensmittelpunkt in Tirol haben bzw. in künstlerischer Hinsicht Bezugspunkte zu Innsbruck verzeichnen. 

Inventarisiert und verwaltet werden sämtliche Kunstankäufe der Stadt vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck. 

Programm und Kunstvermittlung

Die Ausstellung läuft von 27. Juni bis einschließlich 19. Juli.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 16:00 bis 20:00 Uhr, Sa-So 11:00 bis 18:00 Uhr 

 

Führungen mit Barbara Danzl:

Do, 02. Juli 19:00-20:00 Uhr
Sa, 04. Juli 15:00-16:00 Uhr
Mi, 08. Juli,19:00-20:00 Uhr
So, 12. Juli 17:00-18:00 Uhr
Di, 14. Juli 18:00-19:00 Uhr
Fr, 17. Juli 19:00-20:00 Uhr
Telefonische Anmeldung erforderlich: +43 512 5360 1651

 

„Stadt kauft Kunst“ Führung für Teens (12-16 Jahre) mit Barbara Danzl

Wie soll diese Kunst aussehen? Was soll sie leisten? Antworten darauf gibt es bei einem Rundgang durch die Kunstankäufe der letzten Jahre und ebenso viel Stoff zum Diskutieren. Do, 16. Juli, 18:00-19:30 Uhr, Anmeldung über TeenXpress 

„Ein Haus voller Farben, Formen und Figuren“ Kinderworkshop (6-10 Jahre), mit Irmgard Mellinghaus & Wolfgang Praxmarer wandern die Kinder lauschend und beobachtend durch die Räume und reagieren mit eigenen Klängen, Malereien und Aktionen auf die ausgestellten Objekte. Fr, 17. Juli, 09:00-12:00 Uhr, Anmeldung über Ferienzug.