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Spaziergang auf den Spuren der Migration

Rundgang am Freitag, 19. Oktober, rund um den Bahnhof

Seit jeher ist der Bahnhof nicht nur ein Ort der Ankunft und der Abreise, des Verabschiedens und des Wiedersehens, sondern vor allem auch für MigrantInnen ein Treffpunkt zum persönlichen Austausch, ein Platz für Wohnungs- und Arbeitsvermittlung, ein Zusammentreffen vieler Sprachen.

Eingebettet in die Geschichte des Hauptbahnhofs lädt die Stadt Innsbruck in Kooperation mit dem ZeMiT (Zentrum für MigrantInnen in Tirol) am Freitag, 19. Oktober um 15:00 Uhr zu einem Spaziergang rund um den Hauptbahnhof Innsbruck und begibt sich damit auf die Spuren der Geschichte der GastarbeiterInnen. Treffpunkt ist beim Hauptbahnhof, vor dem ÖBB Info Center im Untergeschoß.

„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen besonders gespannt sein auf die Erzählungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die sie gerne an ihren interessanten Geschichten und Anekdoten teilhaben lassen“, lädt Stadträtin Mag.a Elisabeth Mayr die Innsbrucker BürgerInnen dazu ein.

Die Zeit der Arbeitsmigration der 1960er und 1970er Jahre hat die Tiroler Gesellschaft bis heute stark geprägt. Ein Teil des Wirtschaftsaufschwungs und des Wohlstands ist auf die Arbeitsleistung der Menschen zurückzuführen, die bereit waren, in der Fremde Arbeit und eine neue Heimat zu finden. Auch heute steht die Wirtschaft vor einem Mangel an Fachkräften – der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich die Geschichte wiederholt.

Anmeldung und Informationen
Stadtmagistrat Innsbruck
Mag.a Nicola Köfler
Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration
Tel.: +43 512 5360 5190 oder 5191
E-Mail: nicola.koefler@magibk.at