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Themen des Stadtsenates vom 10. Oktober 2018

• Grundstücktausch für neue S-Bahn-Haltestelle • Großprojekt für den Football in Umsetzung • Investition in den „Plan i“
 

Grundstücktausch für neue S-Bahn-Haltestelle

Im Bereich Ing.-Etzel-Straße, Viaduktbogen 79-88, wird von der ÖBB-Infrastruktur AG eine neue S-Bahn-Haltestelle mit Bahnsteigzugängen und zugehörigen Nebenanlagen errichtet. „Die neue Haltestelle ,Innsbruck Messe - Saggen‘ wird durch ihre zentrale Lage zum idealen Umsteigeknoten und ermöglicht, wie der Name schon verrät, eine direkte Verbindung zur Messe“, weiß Bürgermeister Georg Willi.

Sowohl Planung, Ausschreibung, Vergabe, Bauüberwachung als auch Instandhaltung erfolgen durch die ÖBB. Für die Reinigung, den Winterdienst und die Wartung der Beleuchtung leistet die Stadt Innsbruck einen jährlichen Kostenbeitrag und übernimmt die Betriebskosten für die Beleuchtung. Auch notwendige Anpassungen der Straßen- und Weganlagen fallen in die Zuständigkeit der Stadt Innsbruck. Im Zuge der Errichtung der S-Bahn-Haltestelle ist zudem ein Grundstücktausch erforderlich: Die Stadt Innsbruck übergibt den ÖBB Flächen von ca. 345 Quadratmetern, im Gegenzug überlassen die ÖBB der Stadt Flächen in demselben Ausmaß. Sie werden von der Stadt einerseits für den Ausbau der Radwegverbindung, andererseits zur Grundbereinigung eines Bushaltestellenbereiches verwendet.   

Der Stadtsenat stimmte der Neuerrichtung der S-Bahn-Haltestelle „Innsbruck Messe - Saggen“ sowie den damit verbundenen Maßnahmen in seiner Sitzung einstimmig zu. Der Gemeinderat wird mit der weiteren Beschlussfassung betraut.

 

Großprojekt für den Football in Umsetzung

Das Trainingszentrum für American Football in Tirol befindet sich derzeit auf einem Fußballfeld im Stadtteil Sieglanger. Aufgrund der dortigen prekären Raumsituation wurde ein Architekturwettbewerb für einen Neubau südlich des bestehenden Tivoli Stadions durchgeführt. Das daraus hervorgegangene Siegerprojekt stammt vom Innsbrucker Architekten DI Erich Gutmorgeth. Es wird von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) umgesetzt. Einen entsprechenden Projektbericht nahm der Stadtsenat einstimmig zur Kenntnis. Mit der Bewirtschaftung des neuen Zentrums wird die „Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH“ (OSVI) beauftragt. Sie übernimmt auch die Kosten für eine notwendige Verlegung der bestehenden Busumkehrschleife.

Für die Errichtung des neuen Footballzentrums stellt die Stadt – nach dem einstimmigen Beschluss des Stadtsenates in seiner heutigen Sitzung – einen Maximalbetrag von 3,1 Millionen Euro zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist, dass auch das Land Tirol einen Beitrag in zumindest derselben Höhe genehmigt. Die weitere Beschlussfassung obliegt dem Gemeinderat.

 

Investition in den „Plan i“

„Wesentliches Ziel des ,Plan i‘ ist es, für alle Nutzerinnen und Nutzer des Naturraums eine durchgehende Orientierungsmöglichkeit zu schaffen sowie eine einheitliche und verständliche Kommunikation aufzubauen“, weiß Vizebürgermeister Franz X. Gruber. Bereits im Frühjahr 2017 wurden die Agentur „max2“ und das „Institut für Verwaltungsmanagement GmbH“ (IVM) mit der Erarbeitung eines entsprechenden Prozesses beauftragt. Für die organisierte und betreute Umsetzung des Orientierungs- und Kommunikationsprozesses erhält „IVM“ von der Stadt Innsbruck 20.000 Euro.Der Stadtsenat stimmte dem Antrag geschlossen zu, er wird nun dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. (AA)