Logo Innsbruck informiert

Themen des Stadtsenats vom 24. Oktober 2018

• Neuer Anstrich: Parkbänke werden regenbogenfarben • Tragwerktausch bei der Fritz-Konzert-Brücke • Advent genießen in St. Nikolaus • Reduktion des Einsatzes von Laubbläsern auf ein Minimum
 

Neuer Anstrich: Parkbänke werden regenbogenfarben

Im Zuge der jährlichen Sanierungsarbeiten lackiert das Amt für Grünanlagen zehn bereits in den Parkanlagen vorhandene Bänke in Regenbogenfarben. An ihnen wird außerdem eine Plakette mit Hinweis auf die Beweggründe der Aktion angebracht, denn die Sitzgelegenheiten sind ein Zeichen gegen Diskriminierung sowie für Akzeptanz und Gleichberechtigung der LGBTIQ-Community. Der Stadtsenat befürwortet diese Maßnahme mehrheitlich.

 

Tragwerktausch bei der Fritz-Konzert-Brücke

Im Zuge der Generalsanierung der Fritz-Konzert-Brücke, die Anfang 2019 startet, wird das bestehende Tragwerk durch ein neues Stahlbetontragwerk ersetzt. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt neun Monate. Während der gesamten Arbeiten bleibt ein Gleis, zum Ein- und Ausfahren der Straßenbahn-Garnituren der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, in Betrieb. Für den Fahrzeugverkehr bleibt die Spur Richtung Norden aufrecht, der Verkehr Richtung Süden wird über die Leopoldstraße umgeleitet. Die Unterführungen Oerleyweg und Prämonstratenserweg sind für den motorisierten Verkehr währenddessen gesperrt.

Der Stadtsenat stimmte einstimmig dafür, das entsprechende Angebot des Bestbieters „Porr Bau GmbH“ anzunehmen. Die Auftragssumme beträgt rund zwei Millionen Euro.

 

Advent genießen in St. Nikolaus

In Ergänzung zu den Christkindlmärkten in der Innenstadt wird von 23. November bis 23. Dezember ein kleiner besinnlicher Markt in St. Nikolaus durchgeführt. Die dafür erforderlichen Grundstücksflächen am Hans-Brenner-Platz werden von der Stadt Innsbruck als Grundeigentümerin, nach einem einstimmigen Beschluss des Stadtsenates, unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Auch die Endreinigung wird durch die Stadt übernommen. Die Aufbauarbeiten beginnen am 16. November, die Abbauarbeiten werden am 19. Dezember beendet.

 

Reduktion des Einsatzes von Laubbläsern auf ein Minimum

Der Stadtsenat behandelte in seiner Sitzung auch ein generelles Verbot von Laubbläsern und -saugern. In diesem Zusammenhang nahmen die Mitglieder die vorliegenden Berichte zur Kenntnis und sprachen sich mehrheitlich gegen ein generelles Verbot aus. Dieses wird aufgrund des bereits praktizierten sorgsamen und moderaten Einsatzes der Geräte sowie des sukzessiv erfolgenden Umstiegs auf Elektromotoren nicht befürwortet. (AA)