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Themen des Stadtsenates vom 23. Jänner 2019

• Kinderkrippe Lönsstraße: Untervermietung der Räume • Anschluss an Stellungnahme des Landes • Abfallberatung zukünftig bei der IKB • Beteiligungsprozess für die Pradler Straße • Sommerferienbetreuung durch die Kinderfreunde
 

Kinderkrippe Lönsstraße: Untervermietung der Räume

Mit 1. März 2018 ging die Kinderkrippe bei der Siegmairschule mit der Anschrift Lönsstraße 23 in Betrieb. Sie befindet sich in Räumlichkeiten einer ehemaligen Mutterberatungsstelle, welche durch die IIG baulich adaptiert wurden. Konzipiert und betrieben wird die Krippe von der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD). Der Stadtsenat befürwortet die Untervermietung der Räumlichkeiten, die auch eine Grünfläche mit ca. 525 Quadratmetern umfassen, an die ISD einstimmig. Der entsprechende Vertrag beginnt somit rückwirkend mit 1. März 2018 und wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

 

Anschluss an Stellungnahme des Landes

Der Stadtsenat schließt sich mehrheitlich der Stellungnahme des Landes Tirol zum Grundsatzgesetz Mindestsicherung an. Die Entscheidung wird dem Städtebund und dem Sozialministerium kommuniziert.

 

Abfallberatung zukünftig bei der IKB

Um Doppelgleisigkeiten im Bereich der Abfallberatung abzubauen und Personalressourcen im Bereich Umwelt im Stadtmagistrat zu schaffen, wird die Abfallberatung zu einem wesentlichen Teil von der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) übernommen. Einem entsprechenden Antrag nahmen die Stadtsenatsmitglieder in ihrer Sitzung zustimmend zur Kenntnis. Übergreifende Themen wie Abfallvermeidung und „Re-Use“ werden weiterhin als Gemeinschaftsprojekte behandelt.

 

Beteiligungsprozess für die Pradler Straße

„Durch den nun abgeschlossenen Ausbau des Straßenbahnnetzes sowie den Start der neuen IVB-Tramlinien ergibt sich nun die Möglichkeit, die Zukunft der Pradler Straße zu thematisieren“, sind sich Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl einig. Ziel ist es, den Wirtschaftsraum Pradl mit der namensgleichen Geschäftsstraße zu attraktivieren, die Straßenraumqualität zu verbessern und die KundInnenfrequenz zu steigern. AnwohnerInnen, Betriebe, Institutionen und Schulen werden im Rahmen eines Beteiligungsprozesses in die Ideenfindung und Umsetzung miteingebunden. „Sowohl Ziele für die künftige Entwicklung als auch entsprechende, zielführende Maßnahmen werden gesucht, um das in einem realistischen Rahmen umsetzen zu können“, erklären Vizebürgermeisterin Oppitz-Plörer und Stadträtin Schwarzl.

Der Stadtsenat nimmt den Bürgerbeteiligungsprozess in der vorgeschlagenen Organisationsstruktur einstimmig zur Kenntnis. Die Kosten betragen rund 13.000 Euro.

 

Sommerferienbetreuung durch die Kinderfreunde

Die Durchführung der Sommerbetreuung an den Standorten Volksschule Innere Stadt, Volksschule Reichenau und Schule am Inn für Schulkinder von städtischen Pflichtschulen während der Sommerferien 2019 stand ebenfalls auf der Tagesordnung des Stadtsenates. Dieser befürwortet einstimmig, den Verein „Die Kinderfreunde“ mit der gesamten organisatorischen und pädagogischen Abwicklung sowie jener des Mittagstisches zu beauftragen. Der Betreuungszeitraum umfasst den Zeitraum von 8. Juli bis 23. August, jeweils montags bis freitags von 07.00 bis 18.00 Uhr. (AA)