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Themen des Stadtsenats vom 18. Oktober

• Ausbau der Kinderbetreuung: Zusätzliche Kinderkrippe und Tagesheimgruppe • Städtische Entwicklung im Fokus: Abschlussbericht von „Napi“ • Dienstpostenplan 2017 einstimmig beschlossen
 

Ausbau der Kinderbetreuung

Auf einem Areal westlich der Fritz-Konzert-Straße in Wilten realisiert die Firma ALBA rund 16 Wohnungen und eine Tiefgarage. Bereits am 18. Mai 2016 beauftragte der Stadtsenat die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) im Erdgeschoß des Gebäudes eine Kinderkrippe zu betreiben. Nach entsprechenden Verhandlungen hat die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) nun das Angebot erhalten, ab Sommersemester 2018 zwei Wohnungen zu erwerben. Der Kaufpreis liegt bei 518.456,48 Euro.

Nach der Befassung des Stadtsenats wird sich der Gemeinderat mit einer Beschlussfassung beschäftigen. Wird dem Kauf der beiden Wohneinheiten zugestimmt, vermietet sie die IIG weiter, sodass dort eine ISD-Kinderkrippe betrieben werden kann.

Weiteres Thema im Stadtsenat war die bedarfsorientierte Form der Nachmittagsbetreuung an der Volksschule Dreiheiligen. Seit dem Schuljahr 2014/15 wird die Schule als Tagesheimschule geführt. Besucht wird die Bildungseinrichtung derzeit von 125 Kindern, wodurch im laufenden Schuljahr ein Mehrbedarf an Betreuungsplätzen entsteht. Da die räumlichen Möglichkeiten für eine zweite Tagesheimgruppe vorhanden sind, beschloss der Stadtsenat, im Sinne von Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Führung einer zweiten Tagesheimgruppe an der VS Dreiheiligen ab dem Schuljahr 2016/17 einstimmig.

 

Städtische Entwicklung im Fokus: Abschlussbericht von „Napi“

Für die Dauer eines Kalenderjahres beschäftigten sich unterschiedliche städtische Ämter mit dem Projekt „Kompetenz- und Strategieentwicklung für eine gemeinwesenorientierte Integrationsarbeit als Beitrag für ein integratives Stadtteilmanagement aufgezeigt an den Beispielen Wörgl und Innsbruck“ („Napi“). Die Projektleitung hatte der Verein „komm!unity“ (Wörgl), welcher in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration sowie mit Unterstützung von wikoprevent k agierte.

Das Projekt zielte auf den Auf- und Ausbau von Kompetenzen und Wissen im Bereich Sozialraumorientierung und integrativem Stadtteilmanagement ab. Umgesetzt wurde dies mit Workshops, einer verwaltungsinterne Befragung, einer Sozialraumanalyse der Höttinger Au sowie einer Exkursion nach Freiburg – einer Stadt, die seit vielen Jahren sozialraumorientiert arbeitet.

Der Stadtsenat nahm den entsprechenden Abschlussbericht der MA III – Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration zustimmend zur Kenntnis. In einem weiteren Schritt werden die städtischen Ämter beauftragt, sich in ihrem Vorgehen an den Empfehlungen zu orientieren.

 

Dienstpostenplan 2017 einstimmig beschlossen

Mit mehr als 1.400 MitarbeiterInnen ist der Stadtmagistrat Innsbruck einer der größten regionalen Arbeitgeber. Qualitative interne Aus- und Weiterbildung machen den Magistrat darüber hinaus zu einem attraktiven Arbeitgeber.

Gemeinsames Ziel aller Bediensteten ist es, die hohe Lebensqualität in der Tiroler Landeshauptstadt zu erhalten. In diesem Sinne beschloss der Stadtsenat den Dienstpostenplan für 2017 einstimmig. (AA)